Nach dem Zyklon Idai benötigen die Menschen in Mosambik, Simbabwe und Malawi dringend Hilfe. In den überschwemmten Gebieten bedrohen nun Krankheiten die Menschen. ADRA Deutschland e.V. erinnert anlässlich des Weltmalariatags am 25. April an das Schicksal der Menschen in diesen Gebieten.

Gebiete mit hohem Risiko für Malaria sind die Länder südlich der Sahara, darunter auch die von Zyklon Idai betroffenen Länder Malawi, Simbabwe und Mosambik. Überträger der Krankheit ist die weibliche Anpoheles-Mücke, von denen 40 Arten die Malaria übertragen können. Durch die globale Erderwärmung vergrößert sich das Verbreitungsgebiet der Malaria-Mücke, nach Schätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind bereits heute drei Milliarden Menschen von der Infektion potenziell bedroht, Tendenz steigend.

Malaria ist kein Schicksal. Durch Aufklärung und Prävention können Infektionen verhindert, eine sofortige medizinische Versorgung kann den Krankheitsverlauf abschwächen. Für zirka 435.000 Menschen jedoch endete die Malaria nach WHO-Angaben im Jahr 2017 tödlich.

Nach dem Zyklon Idai bedroht Malaria die Menschen in Malawi, Simbabwe und Mosambik. In stehenden Gewässern verbreiten sich Moskitos, die den Erreger in sich tragen. Es gibt bereits über 7.500 gemeldete Fälle allein in Mosambik. Zur Bekämpfung der Malaria reicht es nicht aus, darauf zu warten, dass die überschwemmten Gebiete trocknen. So verteilt ADRA zum Beispiel in den betroffenen Gebieten Mückenspray und Moskitonetze an die betroffene Bevölkerung.

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