Wie haben die Menschen in der Steinzeit ihre Werkzeuge und ihren Schmuck angefertigt? Antworten auf diese Fragen erhalten die Besucher des Pfahlbaumuseums Unteruhldingen am Bodensee vom 8.-12. sowie vom 15.-19. Juli. Die beiden Archäologen Morten Kutschera und Rudolf Walter zeigen den Museumsgästen das urgeschichtliche Arbeiten mit Feuersteinen, Felsgesteinen und Muscheln. Ob filigrane Pfeilspitzen, scharfe Messer oder hübsche Perlen – die beiden Archäotechniker führen vor, mit welch einfachen aber doch wirkungsvollen Mitteln die Menschen ihre Werkzeuge, ihren Waffen und ihren Schmuck hergestellt haben. Der Norweger Kutschera gehört zu den besten Feuersteinschlägern weltweit. Mit genialer Präzision stellt er aus unförmigen Feuersteinknollen messerscharfe Klingen und Pfeilspitzen her.

In der Steinzeit war der Feuerstein zur Herstellung von Werkzeugen aller Art unentbehrlich – vom „Taschenmesser“ des Ötzi bis hin zum Perlenbohrer. Rudolf Walter, der schon in vielen historischen Dokumentationen mitgewirkt hat, ist ein ausgewiesener Fachmann für alte Techniken. Bei seinen Vorführungen zeigt er die ganze Bandbreite der jungsteinzeitlichen Schmuckherstellung.  Geschliffene Kalksteine, Tierzähne mit feinen Bohrlöchern, glitzernde Muscheln und Perlen aus Schlehenkernen waren bei den Pfahlbauern als Schmuck besonders beliebt.

Während der beiden Aktionswochen dürfen Museumsgäste unter Anleitung selbst Feuerstein schlagen und eigene Perlen wie in der Steinzeit herstellen. Die von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) geförderte Veranstaltungsreihe ist ein Beitrag zum Europäischen Kulturerbejahr 2019 „SHARING HERITAGE“. Die Angebote zu den Themenwochen „Feuerstein und Steinzeitschmuck“ finden von 10 bis 18 Uhr statt und sind im Eintrittspreis enthalten. Informationen zum Europäischen Kulturerbejahr gibt es unter www.sharingheritage.de, zum Pfahlbaumuseum unter www.pfahlbauten.de. Das Freilichtmuseum am Bodensee mit seinen 23 rekonstruierten Pfahlbauhäusern und der Multimediashow Archaeorama ist täglich von 9.00 bis 18.30 Uhr zu besichtigen, die letzte Führung beginnt um 18 Uhr.

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