Mehr als 100 Teilnehmer informierten sich auf dem diesjährigen Kupfer-Symposium über aktuelle Trends in Forschung und Entwicklung von Kupferwerkstoffen. Zusammen mit dem Kooperationspartner TU Dresden hatte das Deutsche Kupferinstitut einmal mehr eine hochkarätig besetzte Tagung mit interessanten Vorträgen organisiert. Höhepunkt der Veranstaltung war auch in diesem Jahr die Vergabe des mit 2.500 Euro dotierten Innovationspreises Kupfer, über den sich Alexander von Müller von der TU München freuen durfte.

Mit seiner Arbeit zu „Schmelzinfiltrierte Wolfram-Kupfer-Verbundwerkstoffe als Wärmesenkematerialien in plasmabelasteten Komponenten“ konnte von Müller die Jury aus Vertretern der Kupferindustrie und Hochschule einhellig überzeugen. Dabei untersuchte er Wolfram-Kupfer-Komposite als mögliche Hochleistungswerkstoffe für Wärmesenkeanwendungen in plasmabelasteten Komponenten. Diese Verbundwerkstoffe können z.B. aufgrund der Kupfer-Matrix eine hohe Wärmeleitfähigkeit mit einer guten Warmfestigkeit verbinden oder aufgrund ihrer makroskopischen Materialeigenschaften so eingestellt werden, dass thermisch induzierte Spannungen an Fügestellen aufgrund von unterschiedlichen Wärmeausdehnungskoeffizienten innerhalb einer Komponente minimiert werden können.

Schwerpunkte der diesjährigen Tagung im Deutschen Hygienemuseum waren zudem Ressourcenverfügbarkeit/Rohstoffsicherung, Werkstoffe und ihre Besonderheiten, Innovatives Werkstoffdesign, Additive Fertigung, Nano- und Oberflächentechnik sowie Fügetechnologie. Damit hat die bedeutendste Tagung rund um Kupfer und Kupferlegierungen in der DACH-Region wieder ein breites Spektrum an Informationen aus dem Bereich Forschung und Anwendung geboten – ein Angebot, das von Industrie und Hochschule gleichermaßen geschätzt wird.

Das nächste Kupfer-Symposium findet 2021 in Jena statt. In 2020 organisiert das Deutsche Kupferinstitut wieder die internationale Tagung „Copper Alloys“ (www.copperalloys.eu) .

 

Über den Kupferverband e.V.

Mit seinem qualifizierten Werkstoff- und Branchenwissen ist das Kupferinstitut Kompetenzzentrum und Netzwerkplattform für Generierung, Management und Transfer von Wissen, welches relevant ist zur Marktgestaltung und Marktentwicklung. Bereits seit mehreren Jahren hat das Deutsche Kupferinstitut deshalb seine mehr als 90jährige Rolle als neutrales Beratungsinstitut sukzessive ausgeweitet und bietet nun auch Seminare und Tagungen zu werkstofftechnischen und –relevanten Themen auf deutscher und europäischer Ebene an. Zudem konnten durch den Ausbau seines Labors die Möglichkeiten eigener Untersuchungen ausgebaut und damit das ingenieurtechnische Leistungsspektrum erweitert werden.

Neben dem klassischen, technisch-wissenschaftlich ausgerichteten Verband ist so in dem Institut ein moderner Dienstleister entstanden, der alle Akteure der Wertschöpfungskette gleichermaßen miteinander vernetzt: Ingenieurleistungen zur Optimierung von Produkt und Produktion, Analyse und Vermeidung von Fehlern, komplexe Material- und Bauteiluntersuchungen sowie ein immer breiter gefächertes Bildungsangebot sind das Fundament hierfür. Auf dieser Basis wird das Kupferinstitut seine starke Stellung als technologisches Kompetenzzentrum für Kupfer weiter konsequent ausbauen.

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