Der Ausbruch sowie die Verbreitung des Coronavirus sorgt in der Campingbranche für Undurchsichtigkeit. Eine BVCD-Umfrage liefert erste Informationen zur aktuellen Lage. Durch die typische Art der Anreise und Übernachtung im individuellen Transportmittel sowie die Möglichkeit der autarken Versorgung ist Camping eine Reiseform mit vergleichbar geringer Infektionsgefahr. Der Bundesverband der Campingwirtschaft in Deutschland e. V. (BVCD) rät, insofern der potenzielle Gast bisher symptomfrei ist, nicht von einer geplanten Campingreise ab.

Viele Campingplätze öffnen ihre Tore erst in den kommenden Monaten und sind derzeit noch geschlossen, andere Anlagen befinden sich noch in der Nebensaison. Vor diesem Hintergrund verzeichnet der Großteil der Campingplätze, unabhängig von der Ausbreitung des Coronavirus, noch keinen hohen Buchungsandrang. Leidglich ein Drittel der Campingplätze konnte bisher einen ersten Rückgang in Form von verminderten Buchungsanfragen sowie Stornierungen verzeichnen.

Auch wenn bisher kein deutlicher Abfall der Reisebereitschaft der Campingurlauber festzustellen ist, so sind sich die Betreiber über präventive Handlungen zugunsten Ihrer Sicherheit sowie der Ihrer Gäste bewusst. Rund 80 % der befragten Campingplätze haben bereits konkrete Maßnahmen ergriffen. Letztere umfassen vorrangig Mitarbeiterbelehrungen, adäquate Verhaltensweisen für Gäste sowie verstärkte Hygiene auf der Anlage. Lediglich 6 % der Campingbetreiber haben bisher Einschränkungen im Betriebsverlauf (z.B. in Form von Absage einer Veranstaltung) vorgenommen. Der BVCD hat bereits ein Merkblatt zur Aufklärung und Umgang mit dem Coronavirus sowie eine Gäste- und Mitarbeiterbelehrung ausgehändigt.

Die Befragung wird in den kommenden Wochen noch einmal durchgeführt. Der genaue Zeitpunkt richtet sich nach den weiteren Entwicklungen. Nach Einschätzungen des Verbandes kann frühstens in vier Wochen eine genaue Saisonprognose abgegeben werden.

Über den Bundesverband der Campingwirtschaft in Deutschland e.V.

Der Bundesverband der Campingwirtschaft in Deutschland e.V. (BVCD e.V.) wurde am 10. November 2000 als Dachverband und Interessenvertretung der Camping- und Wohnmobilstellplatzunternehmer zur Förderung des Campingtourismus in Deutschland gegründet. Sitz des Verbandes und der Geschäftsstelle ist Berlin.

Der Bundesverband ist analog des föderalen Systems der Bundesrepublik Deutschland ausgerichtet. Mitglieder des BVCD e.V. sind 11 Campingverbände der Bundesländer sowie Stellplatzgemeinschaften. Insgesamt vertritt der Bundesverband mehr als 1.200 Campingplätze in Deutschland.

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