Die Ereignisse in der ehemaligen DDR im Jahr 1989, die zum Mauerfall und zur deutschen Wiedervereinigung führten, hatten damit zu tun, dass „wir ermutigt worden sind, von den Menschen in Polen, die früher als andere angefangen haben, daran zu glauben, dass wir ein ganz festgefügtes Machtsystem möglicherweise doch in Frage stellen oder sogar zu Ende bringen können.“ Das sagte der ehemalige Bundespräsident Joachim Gauck im Interview der DW anlässlich des 40. Gründungstags der polnischen Gewerkschaft Solidarnosc am 31. August. 

„Die Sprache der Freiheit in Europa ist Polnisch“, so Gauck. Für den ehemaligen DDR-Oppositionellen ist die Solidarnosc-Bewegung „eines der großen, ermutigenden Exempel für die Geschichte von Emanzipation und Befreiung von Unterdrückten“.

Der Theologe zollte den Menschen in Polen Anerkennung, die aufgrund ihres christlichen Glaubens oder der Liebe zu ihrer Heimat an die Freiheit geglaubt hatten. „Das ist die große bleibende Botschaft der Solidarnosc-Bewegung für ganz Europa, eigentlich für alle Freiheitskämpfer der Welt“, sagte Gauck.

Er mahnte aber auch, dass „man wohlhabende Nationen immer wieder daran erinnern muss, dass ihr Leben in Sicherheit und Freiheit nicht selbstverständlich ist und dass man verlorene Freiheit auch wiedergewinnen kann“.

Das Interview mit Joachim Gauck lesen Sie hier: http://dw.com/p/3hdlv Es ist eines von über 20 Beiträgen, die von der Polnisch-Redaktion der DW in der Sonderreihe „Zeit der Solidarnosc“ veröffentlicht werden. Erfahren Sie mehr über das Multimediaprojekt: https://p.dw.com/p/3h0qe

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