Eine Woche nach zwei Gold-Platzierungen beim COMPRIX – der Auszeichnung für kreative Healthcare-Kommunikation DACH, wird die Werbekampagne der Felix Burda Stiftung erneut ausgezeichnet. Der von Olympus Medical Systems in Europa, dem Nahen Osten und Afrika ausgeschriebene Golden Crane Award kürt die skurrile #Präventiophobie-Werbung zur außergewöhnlichsten Kampagne für die Darmkrebsvorsorge. Mit dem Preisgeld in Höhe von 15.000 Euro wird die patientenhilfe darmkrebs – der Härtefonds der Felix Burda Stiftung – Familien unterstützen, die durch Darmkrebs in finanzielle Not geraten sind.

Unter dem Claim #LetsFightCRC will Olympus weltweit Kräfte bündeln, um durch Vorsorge und Früherkennung die Zahl der Todesfälle an Darmkrebs weiter zur reduzieren. Ziel ist es, die Diagnose Darmkrebs in die Geschichtsbücher zu verdammen. Patientenorganisationen und gemeinnützigen Initiativen räumt Olympus dabei eine besondere Rolle ein: bei der Generierung von Aufmerksamkeit für die Prävention von Darmkrebs und der Information und Motivation der Bevölkerung zur Teilnahme an den Screening-Maßnahmen. Der mit 15.000 Euro dotierte Olympus Golden Crane Award wurde initiiert, um die besten Awareness-Kampagnen zu würdigen, die diese Ziele erfüllen. 

Die Jury bewertete die eingereichten Kampagnen aus vier Ländern deshalb auch danach, inwieweit sie einen bleibenden Eindruck beim Betrachter hinterlassen und ihn dazu veranlassen, sich mit der Darmkrebsvorsorge auseinanderzusetzen. Ebenso zählte die Balance zwischen starker Aufmerksamkeit und seriöser Information, sowie die professionelle Umsetzung. Denn darum geht es bei Awareness-Kampagnen, so betont Harald Dremel von Olympus: "Eine professionelle Kampagne, die professionell produziert wurde, ist der Schlüssel um Menschen zu erreichen."
Die Expertise von Industrie, Medizin und Patienten vereinte sich in der Jury aus:

  • Christin Eilers, die mit 28 Jahren an Darmkrebs erkrankte.
  • Dr. Harald Dremel, Head of Medical Endoscopy Business, Olympus Europa SE & Co. KG.
  • Prof. Mario Dinis-Ribeiro, Präsident der European Society of Gastrointestinal Endoscopy (ESGE) und Gastroenterologe in Porto, Portugal.

Corona-bedingt fand die Preisverleihung nicht wie geplant im Rahmen der ESGE Connect statt. Die Zeremonie wurde am 20.9. im Hotel Estrel, Berlin, aufgezeichnet und im Rahmen der Konferenz ESGE Connect am 21.09.2020 offiziell präsentiert. Carsten Frederik Buchert, Director Marketing & Communications, nahm den Golden Crane Award für die Felix Burda Stiftung entgegen: "Dass mit dem Golden Crane Award ein weiteres Mal die kreative Leistungen und die werbliche Kraft der Idee #Präventiophobie gewürdigt wird, freut uns natürlich. Aber die höchste Auszeichnung für eine Kampagne für die Darmkrebsvorsorge, sind die Menschenleben, die man dadurch retten konnte. Deshalb gratulieren wir auch ausdrücklich den weiteren Teilnehmern und Nominierten, die in ihren Ländern mit ihren eigenen Ideen dafür sorgen, Menschen für die Prävention von Darmkrebs zu motivieren. You all rock!"

Moderatorin Marianna Evenstein überreichte Buchert nicht nur die Award-Trophäe, sondern auch das Preisgeld in Höhe von 15.000 Euro. "Dieses Preisgeld macht den Golden Crane Award zu einem echten Hoffnungs-Award", so Buchert. "Mit unserer patientenhilfe darmkrebs unterstützen wir Betroffene und ihre Familien, die durch ihre Darmkrebserkrankung in ein finanzielles Loch gefallen sind, weil aufgrund von Therapien, Arbeitsausfällen und Zusatzkosten man rascher in den Krankheitsschulden landet, als man gemeinhin denkt. Diese 15.000 Euro aber können nun bis zu 30 Betroffenen das schenken, was sie während ihrer Krebserkrankung kaum noch für möglich gehalten haben: Ein Zeichen der Hoffnung auf eine bessere Zeit danach."

„Präventiophobie – Wenn die Angst vor der Darmkrebsvorsorge größer ist als die Angst vor dem Krebs“.

Die Felix Burda Stiftung will mit diesem erfundenen Terminus augenzwinkernd darauf aufmerksam machen, dass gewisse Vorbehalte und übertriebene Ängste vor der Darmkrebsvorsorge tödlich sein können. Dank der Vorsorge-Darmspiegelung können Vorstufen von Darmkrebs frühzeitig entdeckt und entfernt werden. Wer diese Chance nicht nutzt, riskiert eine mögliche Erkrankung. Diese Präventionsmaßnahme aber ist harmlos. Krebs dagegen ist viel schlimmer.
Für Idee und Umsetzung zeichnet die Werbeagentur Serviceplan Health & Life, München verantwortlich. Kern der Kampagne ist der freakige und mit absurden Szenen gespickte TV-Spot, in dem Kabarettistin Sissi Perlinger eine überzeugende Ärztin und Schauspieler Wayne Carpendale einen irren Phobiker mimt.

Die Werbekampagne "Präventiophobie" wurde bereits mehrfach ausgezeichnet:
2x Gold beim internationalen Wettbewerb 26th Annual Communicator Award in New York
2x Gold beim deutschsprachigen COMPRIX
1x Gold beim Wettbewerb "Spot des Monats" des Fachmagazins Healthcare Marketing
1x Shortlist-Auszeichnung bei den internationalen Healthcare Advertising Awards in Atlanta

Über FELIX BURDA STIFTUNG

Die Felix Burda Stiftung mit Sitz in München wurde 2001 von Dr. Christa Maar und Verleger Prof. Dr. Hubert Burda gegründet und trägt den Namen ihres 2001 an Darmkrebs verstorbenen Sohnes. Zu den bekannten Projekten der Stiftung zählen u.a. der bundesweite Darmkrebsmonat März sowie der Felix Burda Award, mit dem herausragendes Engagement im Bereich der Darmkrebsvorsorge geehrt wird. Mit smarten Event-Tools und Gadgets bringt die Stiftung die Darmkrebs-Prävention zu den Menschen: Das größte begehbare Darmmodell Europas fasziniert seine Besucher auf 20 Metern Länge und als Virtual Reality-Darm. Die APPzumARZT managed als Gesundheits-Butler alle gesetzlichen Präventionsleistungen für die ganze Familie und allein über 150.000 User pro Jahr testen online ihr persönliches Risiko mit dem Schnellcheck-Darmkrebs. Die Felix Burda Stiftung betreibt Websites und Social Media-Präsenzen und generiert mit jährlichen, konzertierten Werbe- und PR-Kampagnen eine starke deutschlandweite Awareness für die Prävention von Darmkrebs. Die Felix Burda Stiftung ist Mitglied im Nationalen Krebsplan der Bundesregierung und in der Nationalen Dekade gegen Krebs des Bundesministeriums für Forschung und Bildung. Sie engagiert sich im Kuratorium des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) und im wissenschaftlichen Beirat des Krebsinformationsdienstes.
www.felix-burda-stiftung.de

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