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Ralf Nagel, Geschäftsführendes Präsidiumsmitglied des Verband Deutscher Reeder (VDR):

„Die neuen Zahlen sind insbesondere im Blick auf Westafrika besorgniserregend. Wir beobachten nun schon seit mehreren Jahren, dass sich die Situation im Golf von Guinea verschärft. Diese Region ist inzwischen zum Hotspot der Piraterie weltweit geworden. Hier werden beinahe regelmäßig Schiffe überfallen, darunter auch deutsche, Seeleute von Bord entführt und über Wochen als Geisel gehalten werden – ein unhaltbarer Zustand.“

„Die Schifffahrt verlangt von den Anrainerstaaten schon seit langem, unbedingt mehr zu tun, um die Piraterie in ihren Gewässern nachhaltig zu bekämpfen. Doch offenbar sind diese Länder dazu de facto nicht willens oder in der Lage. Wir fordern deshalb, dass es zukünftig ähnlich wie vor Somalia ein stets aktuelles und valides Lagebild für die Seeschifffahrt gibt, um Risiken besser einschätzen zu können. Zudem muss die Europäische Union alles in ihrer Macht Stehende tun, um dieses Problem mit den Anrainerstaaten zu lösen. Wir steuern sonst geradewegs auf eine für die deutsche und internationale Schifffahrt dramatische Situation zu wie seinerzeit am Horn von Afrika."

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auf den Seiten des ICC hier (deutsch) und hier (englisch)

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