Bereits seit 2012 engagiert sich der AOK-Bundesverband beim Schülerzeitungswettbewerb der Länder. Ausrichter ist die Jugendpresse Deutschland e.V in Zusammenarbeit mit einem Landes-Kultusministerium, das für drei Jahre die Schirmherrschaft übernimmt. Im Rahmen des Schülerzeitungswettbewerbs der Länder sucht die Jugendpresse gemeinsam mit den Ländern der Bundesrepublik jedes Jahr die besten Schülerzeitungen Deutschlands und laden sie zu einer feierlichen Preisveranstaltung in das Gebäude des Bundesrats nach Berlin ein. Ziel ist es, die Leistung und das Engagement junger Journalistinnen und Journalisten öffentlich zu würdigen, zu fördern sowie finanziell zu belohnen.

Der AOK-Bundesverband lobt im Rahmen des Wettbewerbs jährlich einen Sonderpreis zu einem bestimmten Thema aus dem Bereich Gesundheit aus. Der Preis ist mit 1.000 Euro dotiert. Zudem werden die Gewinner-Redaktion(en) zur Preisverleihung nach Berlin in den Bundesrat eingeladen. Aufgrund der Corona-Pandemie musste die Veranstaltung 2020 leider ausfallen. Stattdessen gab es einen digitalen Gruß an alle Preisträgerinnen und Preisträger.

Motto 2021: "Körper und Geist von Schüler*innen in Zeiten von Corona"

Stundenlang in Online-Klassen vor dem Bildschirm sitzen, mit einem Berg von Hausaufgaben auf sich alleine gestellt sein und dann auch noch keine Freunde treffen – dies kann während Corona leicht zur Belastung für Körper und Geist werden. Gleichzeitig zeigt die aktuelle Situation, wie wichtig ein strukturierter Alltag, (Home-)Workout und gesunde Ernährung für das eigene Wohlbefinden sind. Den besten Beitrag zur Gesundheit von Schüler*innen während der Corona-Krise zeichnet die AOK dieses Jahr mit einem Sonderpreis aus.

Preisträger 2021: "WG-World" des Wildermuth-Gymnasiums in Tübingen (Baden-Württemberg)

Jury-Begründung:
"Corona hat viele Facetten. Genau das hat die Schülerzeitung ‚WG-World" in einer Sonderausgabe zur Pandemie auf rund 120 Seiten abwechslungsreich dargestellt. Mit interessanten Berichten, vielen persönlichen Statements und kreativen Bilderstrecken wird spürbar, wie sich das Virus und der daraus resultierende Lockdown auf den Körper und Geist vieler Schülerinnen und Schüler auswirkt. Das Fotoprojekt „Verschwinden“ und die Rubrik ‚Corona-Monologe‘ vermitteln dabei allein schon durch ihre Titel die Folgen der Pandemie für junge Menschen, die Inhalte verstärken dieses Gefühl. Bezogen auf das Motto der AOK hat vor allem der Text ‚Ein perfekter Abschluss‘ überzeugt. Darin blickt der Redakteur Felix Schreiner noch einmal auf seinen ersten Schultag am Gymnasium zurück und der Autor beschreibt, wie er sich schon damals die Feierlichkeiten rund um sein Abitur vorgestellt hat. Acht Jahre später zerplatzen diese Träume schlagartig. ‚Wir werden zum Ausgang gedrängt. Wie am Flughafen sollen wir abgefertigt werden‘, heißt es in einer Passage. Aber auch wenn ein „bitterer Beigeschmack“ an die ‚bisher längste und ereignisreichste Etappe in unserem Leben‘ bleibt, schließt der Beitrag mit hoffnungsvollen Worten. Zeilen, die allen Schülerinnen und Schülern – allen voran aber den Abschlussklassen – in dieser außergewöhnlichen Zeit Mut machen."

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