Der Titel ist Programm: Mit der seiner Ausstellung "Überlebende" (Eröffnung: Freitag 19.11.21, 19-23 Uhr) meldet sich Thomas Putze bei seinen Fans zurück. Seine erste Einzelschau in der Galerie "Schacher – Raum für Kunst" ist seine erste Präsentation seit über einem Jahr. Putze (1968 geboren in Augsburg, lebt in Stuttgart) hat die Zeit genutzt, seine Aktivitäten fokussiert und die in seinen Ateliers an den Wagenhallen schlummernden Skulpturen überabeitet. Zusammen mit Katrin Burtschell und im Dialog mit dem Galeristenpaar Katrin und Marko Schacher hat er eine ungewohnt ernste und konzentrierte Schau konzipiert. Im Mittelpunkt: der Kampf um’s Leben.

Zur Ausstellung ist in der Arnoldschen Verlagsanstalt das 128-seitige Buch "Putze Performances 2000-2020" mit Texten von Katrin Burtschell, Marko Schacher, Werner Pokorny, Thomas Erne und Werner Meyer erschienen.

Die neue Skulpturengruppe der "Überlebenden" besteht aus überarbeiten, neu ausgerüsteten Figuren, die im Fundus des Künstlers annähernd zehn Jahre überlebt haben und nun in den Kampf mit der neuen Wirklichkeit ziehen. Die 2020 gemalten "Selbstportraits" in Tusche auf Papier gleichen Selbstbefragungen und scheinen eine tiefe Ratlosigkeit auszudrücken. Thematisch dazu passt die bereits 2012 entstandene Tusche-Serie "Im Boot", die einen Ruderer bei seinen aussichtslosen Versuchen, in zumeist viel zu großen Booten voranzukommen, zeigen.

Wenn die Michelangelo zugeschriebene Aussage "Eine Skulptur ist gut, wenn man sie einen Berg hinunter rollen kann und nichts abbricht" stimmt, dann sind Thomas Putzes Figuren richtig schlecht. "Rollen" kann man sie in der Regel nicht, dazu sind die aus bearbeiteten Baumstämmen, Holzpflöcken und zahlreichen Fundstücken zusammen gesetzten Skulpturen viel zu widerspenstig und zu unförmig. Wenn Michelangelo mit seinem Satz aber den Sinn der Allansichtigkeit betonen wollte, dann dürfen Putzes Figuren stolz den Finger heben. In der Regel wollen uns sollen Putzes Skulpturen aus allen Winkeln betrachtet werden. Meist motivieren sie auch zur Berührung. Zu den optischen Qualitäten gesellen sich haptische Abenteuer: Glatte Oberflächen stehen gleichberechtigt neben rauen Flächen. Den rohen Skulpturen sieht man ihre Gemachtheit, die Bearbeitungen mit Kettensäge, Axt und Stechbeitel an. Farben spielen eine untergeordnete Rolle.

Am 2. Advent (Sa 04.12., 11-16 Uhr; So 05.12., 14-18 Uhr) findet im gesamten Galerienhaus das bewährte und beliebte "ArtVents-Wochenende" statt, bei dem Editionen und erschwinglich Exklusives angeboten werden.

Am Samstag (14-16 Uhr) signiert Thomas Putze sein neues Künstlerbuch "Putze Performances 2000-2020", am Sonntag um 15 Uhr liest der Stuttgarter Autor Mathias Jeschke ArtVentsGeschichten: weihnachtliche Lyrik und Prosa für Groß und Klein. Der Eintritt ist frei. Einlass nach 3G-Regel, mit Maske. Eine Anmeldung ist nicht nötig.

Die Fakten:

Thomas Putze – Überlebende
Im Projektraum: thematisch passende Tusche-Zeichnungen von Thomas Putze
Schacher – Raum für Kunst, Galerienhaus 3.0, Breitscheidstr. 48, Stuttgart

Eröffnung: Fr 19.11.2021, 19-23 Uhr; mit Gedanken von Abi Shek
20.11. – 22.01.2022, Di-Fr 14-19, Sa 11-16 Uhr (23.12. – 08.01.2022 geschlossen bzw.nur nach Vereinbarung)

ArtVents-Wochenende (Editionen, erschwinglich Exklusives): Sa 04.12., 11-16 Uhr; So 05.12., 14-18 Uhr
inkl. Katalogverkauf und Signierstunde von Thomas Putze: Sa 04.12, 14-16 Uhr
und ArtVentsGeschichten/Mathias Jeschke liest Lyrik und Prosa für Groß und Klein: So 05.12., 15 Uhr

ArtVents-Zugabe/"Comics & Bier"-Special: Mo 20.12.2021, 20 Uhr – mit Last-Minute-Shopping ab 14 Uh

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