• Die Robert Bosch Stiftung hat zusammen mit der Health Foundation und der Careum Stiftung Führungspersönlichkeiten aus dem Gesundheitsbereich für den fünften Jahrgang des Netzwerks SCIANA ausgewählt.
  • Die Teilnehmenden erarbeiten im kommenden Jahr gemeinsam Lösungen für die Herausforderungen des Gesundheitssystems im Rahmen des Themenschwerpunkts: "Leadership for health in a post-pandemic world".
  • Neue Mitglieder aus Deutschland kommen aus den Bereichen Patient:innenvertretung, Journalismus, Arzneimittel und Medizinprodukte, Ernährungsforschung, Krankenkasse, Medizin und Pharmaindustrie.

17 Expert:innen aus Deutschland, Großbritannien und der Schweiz haben es in das renommierte Netzwerk SCIANA geschafft. Mit dem grenzübergreifenden Netzwerk wollen die Robert Bosch Stiftung GmbH, die Health Foundation und die Careum Stiftung den internationalen Austausch im Gesundheitsbereich langfristig fördern und so eine bessere Gesundheitsversorgung für alle Menschen ermöglichen. Die SCIANA-Mitglieder profitieren vom Blick über den eigenen Tellerrand und erhalten Zugang zu internationalen Gesundheitsexpert:innen auf höchster Ebene in Politik, Forschung und Praxis.

"Die Corona-Pandemie hat die Erwartungen an unser Gesundheitssystem grundsätzlich verändert", sagt SCIANA-Chair und Leiterin des globalen Gesundheitsprogramms am Hochschulinstitut für internationale Studien und Entwicklungen in Genf, Prof. Dr. Dr. h. c. Ilona Kickbusch, "in dieser ‚post-pandemic world‘ braucht es kluge Köpfe, die Gesundheit neu denken und dabei unterschiedliche Perspektiven berücksichtigen. Mit der neuen SCIANA-Kohorte bringen wir solche Persönlichkeiten aus ganz unterschiedlichen Fachbereichen zusammen, damit sie vom Know-how des Netzwerks profitieren."

Schwerpunkt dieses Jahrgangs ist das Thema "Leadership for health in a post-pandemic world". Die neuen Mitglieder werden sich damit beschäftigen, wie die Pandemie das Gesundheitswesen verändert hat, vor allem in Hinblick auf die damit verbundenen Herausforderungen für Personen in Schlüsselpositionen im Gesundheitssystem, was daraus gelernt wurde und wie zukünftig besser gehandelt werden kann.

Für Deutschland hat die Robert Bosch Stiftung folgende Mitglieder ausgewählt: Birgit Bauer (Journalistin und Patientenvertreterin), Dr. Wiebke Löbker (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte), Dr. Michael Moran (AbbVie GmbH & Co. KG), Prof. Dr. Kristina Norman (Deutsches Institut für Ernährungsforschung), Dr. Alexander Schellinger (Die Techniker Krankenkasse) und Dr. Ulrike Streit (COO Uniklinik Frankfurt).

Weitere neue Mitglieder aus Großbritannien sind Dr. Rachel Carey (Zinc), Dr. Helen Crimlisk (Sheffield Health & Social Care NHS Foundation Trust), Adrian Jonas (NHS England), Dr. Harpreet Sood (NHS England), Richard Stubbs (Yorkshire & Humberside Academic Health Science Network und Lawrence Tallon (Guy’s and St Thomas‘ NHS Foundation Trust). Aus der Schweiz nehmen zukünftig Prof. Carl Rudolf Blankart (Kompetenzzentrum für Public Management), Mario Desmedt (Fondation Asile des Aveugles), Dr. Oliver Reich (SWICA Health Organisation), Prof. Sven Streit (University of Bern) und Prof. Claudia Witt (University Hospital Zürich) teil. Mehr Informationen zu allen Members finden Sie hier.

Die Kohorte wird sich im November zum ersten Mal bei Salzburg Global Seminar im Schloss Leopoldskron treffen. Bei der Auswahl der Mitglieder wird darauf geachtet, dass möglichst viele Bereiche des Gesundheitswesens abgedeckt werden. Interessierte konnten sich im Vorfeld beim Netzwerk bewerben. Eines der wichtigsten Auswahlkriterien: die Kandidat:innen müssen in ihren jeweiligen Fachbereichen herausragend sein und mit ihrer Vision eines zukünftigen Gesundheitssystems das Netzwerk bereichern.

Aber auch die Members früherer Kohorten sind noch aktiv. Mitglieder aus Deutschland der vier vergangenen SCIANA-Jahrgänge haben sich von der Initiative Neustart! Der Robert Bosch Stiftung inspirieren lassen. Für diese haben Bürger:innen über drei Jahre gemeinsam mit Fachleuten aus Wissenschaft und Praxis Vorschläge für eine Reform des deutschen Gesundheitssystems entwickelt. Diese Ergebnisse inspirierten einige SCIANA-Members, allen voran Bernadette Rümmelin und Lutz Hager, zu einem Policy Brief. Darin fordern sie eine regionale, integrierte und bürgerzentrierte Versorgung. Die enthaltenen Empfehlungen beziehen sich dabei auf Themen wie die digitale Transformation und die Einbindung aller Bürgerinnen und Bürger in diesen Prozess, sowie eine Neuaufstellung der Finanzierung des Gesundheitswesens. Das vollständige Papier können sie hier lesen.

Das Netzwerk SCIANA
Die Robert Bosch Stiftung GmbH, die britische Health Foundation und die schweizerische Careum Stiftung verfolgen mit SCIANA eine gemeinsame Vision für eine Gesundheitsversorgung, die sich an den UN-Zielen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) orientiert. Verbunden ist das Netzwerk durch die Position, dass Gesundheit ein hohes Gut ist und Auswirkungen auf alle Sektoren der Gesellschaft hat. Ziel von SCIANA ist es, den internationalen Austausch langfristig zu fördern und insgesamt eine bessere Versorgung zu schaffen.

Jedes Jahr werden bis zu 18 Personen in das Netzwerk aufgenommen, wobei jeweils 6 Mitglieder aus Deutschland, Großbritannien und der Schweiz ausgewählt werden. Für die Teilnehmenden ergeben sich durch SCIANA zahlreiche Vorteile, wie der Blick über den eigenen Tellerrand und der Zugang zu internationalen Experten auf höchster Ebene in Politik, Forschung und Praxis. Jeder Jahrgang nimmt über einen Zeitraum von zwei Jahren an vier je dreitägigen Treffen teil. Nach diesen zwei Jahren engagieren sich die Mitglieder weiterhin bei zahlreichen Netzwerkaktivitäten und bringen so weitere Projekte voran.

Über die Robert Bosch Stiftung GmbH

Die Robert Bosch Stiftung GmbH gehört zu den großen, unternehmensverbundenen Stiftungen in Europa. Sie arbeitet in den Fördergebieten Gesundheit, Bildung und Globale Fragen. Mit ihrer gemeinnützigen Tätigkeit trägt sie zur Entwicklung tragfähiger Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen bei. Dazu setzt sie eigene Projekte um, geht Allianzen mit Partnern ein und fördert Initiativen Dritter.

Zentrale Themen im Fördergebiet Globale Fragen sind Frieden, Ungleichheit, Klimawandel, Demokratie, Migration und Einwanderungsgesellschaft. Im Bereich Bildung steht das Lernen des Individuums und der Organisationen im Fokus. Mit ihrer Gesundheitsförderung engagiert sich die Stiftung für ein zukunftsfähiges Gesundheitssystem, das den Menschen stärker in den Mittelpunkt rückt.

Die Robert Bosch Stiftung bekennt sich zu den Werten und dem Vorbild ihres Stifters, Robert Bosch, und setzt dessen philanthropisches Wirken zeitgemäß fort. Sie profitiert in ihrer Arbeit von einer mehr als 50-jährigen Erfahrung und einem umfangreichen Netzwerk von Praktikern und Experten weltweit. Sie unterstützt den interdisziplinären Austausch zwischen Entscheidungsträgern und Meinungsbildern in der Robert Bosch Academy und fördert die Arbeit profilierter, praxisnaher Thinktanks.

Die Robert Bosch Stiftung ist alleinige Trägerin des Bosch Health Campus in Stuttgart. Der Campus vereint alle Institutionen und Förderaktivitäten der Stiftung im Bereich Gesundheit: das Robert-Bosch-Krankenhaus, das Dr. Magarete Fischer-Bosch-Institut für Klinische Pharmakologie, das Robert Bosch Centrum für Tumorerkrankungen, das Institut für Geschichte der Medizin, das Irmgard-Bosch-Bildungszentrum und das Robert Bosch Center for Innovative Health. Die Robert Bosch Stiftung ist außerdem Gesellschafterin des UWC Robert Bosch Colleges in Freiburg und des International Alumni Center (iac) in Berlin. Die Robert Bosch Stiftung hält rund 94 Prozent der Geschäftsanteile an der Robert Bosch GmbH und finanziert sich aus den Dividenden, die sie aus dieser Beteiligung erhält. Seit ihrer Gründung 1964 hat die Robert Bosch Stiftung über 2 Milliarden Euro für ihre gemeinnützige Arbeit ausgegeben.

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