Heute haben Bundesminister Özdemir und die Agrarministerinnen und Agrarminister der Länder über den nationale GAP-Strategieplan beraten. Zu den Ergebnissen sagt Johann Rathke, Koordinator für Agrarpolitik bei WWF Deutschland:

„Das Ergebnis der heutigen Sonder-Agrarministerkonferenz ist mehr Pflicht als Kür. Die Voraussetzungen für eine baldige Genehmigung des GAP-Strategieplans wurden geschaffen. Zu den strittigen Fragen – zum Beispiel das Aussetzen wichtiger Umweltstandards – wollte oder konnte man sich nicht einigen. Zentrale Entscheidungen stehen weiter aus.

Insbesondere die noch ausstehende Entscheidung zum Umgang mit den Brachen ist für den wirksamen besseren Schutz von Biodiversität und Klima richtungsweisend. Auch die Landwirtinnen und Landwirte brauchen auch an diesem Punkt Planungssicherheit. 2023 muss Einstiegsdatum bleiben. Das ist angesichts der Biodiversitäts- und Klimakrise notwendig. Eine zeitliche Verschiebung bringt nur geringe Mehrerträge, der ökologische Schaden bleibt aber für Jahre. Wir brauchen Biodiversitäts- und Klimaschutz mehr denn je, um auch zukünftig Ernährungssicherheit zu gewährleisten. Große Flächenpotenziale bestehen dagegen, wenn endlich weniger Agrokraftstoffe produziert werden und der Bedarf an Futtermitteln sinkt. Diesen Fragen hat man sich offenbar gar nicht gewidmet.“

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