Am 22. und 23. April präsentiert sich das Lausitzer Seenland von seinen schönsten Seiten. Zu Fuß, per Rad oder mit dem Bus zeigen Gästeführer die spannendsten Orte der Region und erzählen ihre Geschichte.

Kunstgussmuseum und Barockgarten, Mühle und Weinberg, Bergarbeitersiedlung und Geopark: So facettenreich zeigt sich das Lausitzer Seenland zu den Seenlandtagen am Wochenende vom 22. bis 23. April. Auf Bus-, Rad- und Wandertouren erzählen Kenner der Region spannende Geschichten und berichten von der spektakulären Metamorphose der Lausitz vom Bergbaurevier zum Wasserparadies. Mal führen sie zu bekannten Ausflugszielen, mal zu überraschenden Orten. Alle Touren sind ab sofort online unter www.seenlandtage.de und in den Tourist-Informationen buchbar.

Die Seenlandtage sind traditionell der Auftakt in die Urlaubssaison. „Nach drei Jahren Corona-Pandemie können wir sie endlich wie gewohnt im April starten“, sagt Kathrin Winkler, Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Lausitzer Seenland, der das Erlebniswochenende veranstaltet. „Wir freuen uns, Einwohnern und Gästen gleichermaßen ein vielfältiges Programm aus geführten Touren anbieten zu können.“ Unterstützt wird der Tourismusverband dabei vom Zweckverband Lausitzer Seenland Brandenburg, dem Zweckverband Lausitzer Seenland Sachsen sowie der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH.

Kunstguss und Barock, Sagen und Wein: vielfältige Bustouren am Sonnabend

Den Auftakt zu den Seenlandtagen bilden die beiden ganztägigen Bustouren durch das Lausitzer Seenland am Sonnabend, den 22. April. Die Tagestour „Barocker Glanz und traditionsreicher Kunstguss“ bringt Teilnehmer zum Kunstgussmuseum Lauchhammer, das mit seiner einzigartigen denkmalgeschützten Sammlung aus 2800 Reliefs und Modellen aus Gips und Metall überrascht. Nächste Station ist Großräschen mit seinem 2019 eingeweihten Hafen und der aus einem ehemaligen Tagebaugroßgerät gebauten Seebrücke. Im Anschluss steigen Gäste auf die Kleinbahn Seeschlange um, die sie zu einem fast vergessenen Kleinod führt: Park und Schloss Altdöbern. Nach einem Spaziergang durch die Anlage, die Elemente eines Barockgartens mit denen eines englischen Landschaftsparks vereint, kehren sie zu Kaffee und Kuchen im Café Schauwerk ein, das als gläserne Manufaktur auch einen Blick in die Herstellung der Konditoreiwaren gewährt.

Bei der Bustour „Sagenhafter Zauberer und Lausitzer Wein“ lernen Interessierte zunächst die Krabat-Mühle Schwarzkollm und die Sagengestalt der Sorben kennen. Die Fahrt führt weiter am Partwitzer und Sedlitzer See entlang an den nördlichen Rand des aktiven Tagebaus Welzow Süd. Hier geht es wahlweise vier Kilometer zu Fuß durch die Steinitzer Alpen oder mit dem Bus bis zu einer imposanten Aussichtsplattform. Zum Abschluss begrüßt das Weingut Wolkenberg, das auf dem Gelände eines ehemaligen Tagebaus entstand, die Teilnehmer zur Weinverkostung.

Seen, Wälder, Findlinge: Naturerlebnisse zu Fuß und mit dem Rad

Der Sonntag steht im Zeichen des Aktivurlaubs: Sieben geführte Wander- und Radtouren stehen zur Auswahl. So begleitet Gästeführer Heinz Müller, einst selbst Bergmann, Interessierte auf einer 40 Kilometer langen Radtour um den Senftenberger und Geierswalder See und erzählt Wissenswertes zum Wandel vom Bergbaurevier zum Wasserparadies. Gästeführerin Konstanze Niemz radelt mit Teilnehmern vom Lausitztower in Hoyerswerda in die Bergarbeitersiedlung Knappenrode. Der Ausflug endet an der 100 Jahre alten Energiefabrik Knappenrode, in der Interessierte ihr Wissen zur Industriegeschichte individuell vertiefen können. In eine eher unbekannte Region entführt die 20 Kilometer lange Radtour „Geschichten entlang des Vincenzgrabens“, die in Wittichenau beginnt.

Natur- und Landschaftsführerin Gudrun Jordan wandert mit Gästen acht Kilometer durch den UNESCO Global Geopark Muskauer Faltenbogen. Dabei entdecken sie das Naturschutzgebiet Schwarze Grube, erleben die Wolfsschlucht und durchqueren den Märchenwald. Im Findlingspark Nochten, einem einmaligen Gartenkunstwerk aus 7000 Findlingen, Heidepflanzen, Tulpen, Narzissen, Sträuchern und Gehölzen, wartet eine musikalische Parkführung auf die Gäste. Weitere Aktivtouren starten am Sonntag in Guben und Klein Partwitz.

Seenlandtage sind Auftakt in die Saison

Mit den Seenlandtagen starten auch die meisten Freizeitanbieter in die Saison. So verleihen Bootsvermieter am Senftenberger, Geierswalder und Bärwalder See wieder Kanus, SUPs, Segel- und andere Boote. Tourenunternehmer Iba-Tours bietet Rundfahrten mit dem Kleinbus und mit der Kleinbahn Seeschlange. Und ab Mai gibt es öffentliche Termine für Stadtführungen in Hoyerswerda, ab Juni auch in Senftenberg.

Die Touren sind online unter www.seenlandtage.de sowie in den Tourist-Informationen Senftenberg, Hoyerswerda, Spremberg, Forst und Guben buchbar. Sie kosten zwischen vier und 89 Euro. Für die beiden Bustouren verlost der Tourismusverband je zwei Freitickets. Die Teilnahme ist bis 16. April ebenfalls auf der Seenlandtage-Website möglich. Freie Unterkünfte finden sich auf der Webseite des Tourismusverbandes https://buchen.lausitzerseenland.de.

Seenlandtage im Lausitzer Seenland
22. bis 23. April 2023
geführte Bus-, Rad- und Wandertouren
Programm und Buchung: www.seenlandtage.de

Die Seenlandtage werden von den Zweckverbänden Lausitzer Seenland Brandenburg und Sachsen und der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH unterstützt.

Über den Tourismusverband Lausitzer Seenland e.V.

Der Tourismusverband Lausitzer Seenland e.V., 2012 gegründet, ist die zentrale touristische Dachorganisation der Region. Hauptaufgabe ist die länderübergreifende touristische Entwicklung des „Lausitzer Seenlandes“. Ziel ist eine positive Entwicklung des Außen- und Innenimages der Destination. Der Tourismusverband ist für die Angebotsentwicklung und -koordination, das überregionale Marketing, den Vertrieb sowie das Innenmarketing, die Interessensvertretung nach außen und die Betreibung der anerkannten Touristinformationen Senftenberg und Hoyerswerda verantwortlich. Kernthema der Tourismusregion im Entstehen ist die „aktive Erholung in einer sich wandelnden Landschaft vom Tagebau- zur Erholungslandschaft“. Grundlage ist die enge Zusammenarbeit und Kooperation mit Mitgliedern, touristischen Anbietern und Partnern.

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