Mit der Verabschiedung der Nationalen Wasserstrategie hat das Bundeskabinett Mitte März 2023 den Fokus auf die erforderliche Transformation in der Wasserwirtschaft in den Fokus gerückt. Angesichts der jetzt schon spürbaren Folgen der Klimakrise soll damit die Wasserwende eingeläutet werden. Auf der Süd- und Ostbayerischen Wassertagung erläuterten Wasserversorger am 19. und 20. April ihre künftigen Herausforderungen im Detail, angefangen beim technischen Risikomanagement in der Wasserversorgung bis hin zur IT-Sicherheit kritischer Infrastrukturen. Sie trafen bei der begleitenden Fachmesse auf Anbieter technologischer Lösungen aus Bayern. Unter diesen war auch das Cross-Cluster-Projekt NUTSEN des Umweltcluster Bayern und des Sensorik-Netzwerks. Eine Erhebung des Projekts in den vergangenen Monaten zeigt: Bayerische Sensorik-Anbieter können mit neuen, nutzerfreundlichen Lösungen dem kommunalen Wassermanagement zu einem Digitalisierungsschub verhelfen.

Welche Vorteile Lösungen aus dem Bereich der Sensorik und der Umwelttechnologie u. a. für die Überwachung von oder den schonenden Umgang mit Wasserressourcen bieten, dieser Fragestellung haben sich die bayerischen Cluster im gemeinsamen Projekt NUTSEN angenommen. NUTSEN steht dabei für „Nachhaltige Umwelttechnologien durch Sensorik“. Seit Beginn des Jahres hat das Projektteam den Bedarf an neuen Technologielösungen in Bayern erhoben, war mit Kommunen sowie mit Anbietern innovativer Lösungen im Austausch. „Sensorik-Anbieter aus Bayern sind für diese Herausforderungen bestens gewappnet“, berichten Matthias Streller und Alfred Mayr. Eine Vielzahl moderner IIoT-Systeme für Messaufgaben – vom Pegelstand bis hin zur Überwachung von Pumpen – sowie Lösungen zum Wasserqualitätsmonitoring „Made in Bavaria“ stünden zur Verfügung.

Ziel der Teilnahme des Projekts NUTSEN bei der Süd- und Ostbayerischen Wassertagung war daher, das hohe Potenzial bayerischer Sensortechnologien den kommunalen Akteuren näherzubringen. „Kommunen haben aktuell großen Bedarf am Erhalt sowie der zügigen Erneuerung von Wasserfassungen und Leitungen“, so Streller und Mayr weiter. Neue Lösungen, um Leckagen auf einfachem, schnellem Weg zu lokalisieren, seien ebenso wie Systeme zur automatischen Messung von Wasserparametern, Überwachung und Anlagensteuerung gefragt. Der Automatisierungsgrad müsse auch im Hinblick auf den aktuellen Personalmangel, den ein Generationenwechsel bei den Belegschaften verschärft, steigen. Die Qualifizierung von Beschäftigten und gut organisiertes Wissensmanagement stehe nebst dem Einsatz neuer technischer Lösungen an erster Stelle der To-do-Liste vieler Kommunen. Schließlich spiele auch im Bereich des kommunalen Wassermanagements der „Faktor Mensch“, sein Know-how sowie seine Bereitschaft, mit neuen Technologien umgehen zu wollen, eine entscheidende Rolle. „Hier haben wir im kommunalen Bereich die gleichen Herausforderungen wie im industriellen Kontext.“ Streller und Mayr sind hier jedoch zuversichtlich: „Aktuelle Sensorsysteme zeichnen sich bereits durch komfortable Benutzeroberflächen aus. Möglich ist auch der Fernzugriff vom Büro oder Homeoffice aus z. B.“ Diese Ansätze sollten auch die Attraktivität der Beschäftigung in diesem Segment erhöhen – nur bedürfe es dringend einer breiten Kommunikation dieser neuen Möglichkeiten. Auch hier will das Projekt NUTSEN einen Beitrag leisten und die Akteure des kommunalen Wassermanagements unterstützen.

Das Projekt NUTSEN wird im Rahmen der Förderinitiative „Cross-Cluster Bayern 2023“ durch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie im Zeitraum vom 01.01.2023 – 31.12.2023 gefördert.

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