Eine deutsch-italienisch-liechtensteinische Bildungsinitiative bringt die Globale Agenda 2030 in die Lebenswirklichkeit und bietet Orientierung für nachhaltige Regionsentwicklung speziell und exemplarisch für den ländlichen alpinen und voralpinen Raum.

Gesellschaftliche Transformation beginnt bei Schule und Jugend: Aurelia eV Bonn entwickelt im Rahmen dieses Projektes ein neues didaktisches Konzept, um die 17 Ziele der Globalen Agenda 2030 lehrbar und lernbar zu machen. Drei teilnehmende Pilot-Schulen (das Gymnasium Überlingen, die IISS Leonardo da Vinci in Carate Brianza sowie die IISS Ezio Vanoni in Menaggio/Comer See) werden als Partner für Bildung für nachhaltige Entwicklung zum finalen Event im März 2024 ausgezeichnet. Zum Konsortium gehören das Deutsch-Italienische Zentrum für den Europäischen Dialog Villa Vigoni, Movimento di Cooperazione Educativa (ein Verband von italienischen PädagogInnen), das Netzwerk Lombardischer Parks und Gärten, der Botanísche Garten Lorenzo Rota Bergamo, CIPRA International/Schaan sowie die Cooperativa Sociale AZALEA/Tremezzo. Das Projekt reagiert zum einen auf den dringenden Bedarf an praxisnahen didaktischen Konzepten zu BNE für Schule und Jugend, will zum anderen die Diskussion zur Frage «Wie geht Wohlstand ohne Wachstum?» anregen und junge Leute herausfinden lassen, wie die Schnittmengen aus persönlichem Lebensglück und einem nachhaltigen Lifestyle aussehen können.

Eine Kulturkrise ergab die ökologische Krise – ars vivendi fokussiert

Alpen als role-model

Nirgendwo in Europa wird der anthropogen verursachte Klimawandel so deutlich, wie im Alpenraum. Klimazonen verändern sich schneller, als Tiere und Pflanzen sich anpassen können. Die Gletscher und Pegelstände der Seen machen deutlich, ob wir Temperaturziele erreichen oder nicht. Notwendige Digitalisierung und eine neue Inwertsetzungskultur werden diese Regionen für neue Generationen lebenswert erhalten.

Nachhaltig gestern und heute

Die Alpen sind auch das Refugium der Grenzgänger:innen. Voneinander lernen, sich austauschen, über Grenzen und Generationen hindurch und hinweg gehört hier zur Regio-Kultur. Nachhaltigkeit ist keine neue Erfindung und der Begriff der Innovation darf sich nicht nur auf Technik beziehen. Zukunftsweisendes Wissen über Agrarkultur als Biodiversität erhaltendes Moment hat in kaum einer anderen Region eine so lange Tradition wie hier.

Weitere Informationen zum Projekt: www.arsvivendi-europe.eu

Über Internationale Alpenschutzkommission CIPRA

CIPRA – für ein gutes Leben in den Alpen
Die Internationale Alpenschutzkommission CIPRA ist eine gemeinnützige, nichtstaatliche Dachorganisation mit Vertretungen in sieben Alpenländern und einem Mitgliedernetzwerk aus über 100 Vereinen. Die CIPRA arbeitet auf wissenschaftlicher Grundlage mit vielfältiger Kommunikation, politischer Aufklärung und in praxisnahen Projekten für eine nachhaltige Entwicklung. Sie setzt sich für die Erhaltung des Natur- und Kulturerbes, für die Stärkung der regionalen Vielfalt und für gemeinsame Lösungen grenzüberschreitender Herausforderungen im Alpenraum ein. (554 Zeichen inkl. Leerzeichen)
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