Mit scharfer Kritik hat der Hartmannbund auf die Ankündigung von Bundesgesundheitsminister Lauterbach reagiert, medizinische Vorsorgeuntersuchungen in Apotheken zu verlagern. „Es ist vor allem das von Herrn Lauterbach inzwischen regelmäßig an den Tag gelegte Zwei-Komponenten-Verfahren, das seine Politik und deren Auswirkungen so unangenehm macht“, sagte die stellvertretende Hartmannbund-Vorsitzende, Prof. Dr. Anke Lesinski-Schiedat. Die Komponente „sachlich falsch“ in Kombination mit der Komponente „einsame Entscheidung“ verleihe dem jeweiligen Ergebnis gesundheitspolitisch seine besondere Unverdaulichkeit. Man frage sich bisweilen, so Lesinski-Schiedat, ob dem Minister die eine oder andere Ankündigung spontan in der Talkshow oder im Interview durch den Kopf gehe, so unabgestimmt mit allen Beteiligten und unausgegoren komme sie teilweise daher. Ihr Appell: „Herr Minister, reden sie mit uns. Lassen Sie uns gemeinsam über Lösungen nachdenken. Machen Sie bitte nicht weiter Politik aus dem Abseits“.

In der Sache, so Lesinski-Schiedat, sei der Stellungnahme der Bundesärztekammer zum Lauterbach-Plan nicht viel hinzuzufügen. Gesundheitsvorsorge sei nichts für Medizin im Vorübergehen. Die Bedeutung von Prävention und Vorsorge sei vielmehr ein Faktor in der Gesundheitspolitik, dem in der Zukunft noch massivere Bedeutung und damit entsprechende Aufmerksamkeit zukommen müsse. Lesinski-Schiedat: „Darüber kommen wir gerne mit Ihnen ins Gespräch, Herr Minister Lauterbach. Und zwar sehr gerne, bevor sie Entscheidungen treffen!“

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