Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat heute vorläufige Eckpunkte für ein Pflegekompetenzgesetz vorgestellt, das bis zum Sommer 2024 vorliegen soll. Jens Martin Hoyer, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des AOK-Bundesverbandes, begrüßt die geplanten zusätzlichen Kompetenzen für Pflegefachpersonen:

„Nach wie vor gibt es viele Vorbehalte von unterschiedlichen Seiten, der Pflege mehr Verantwortung zu übertragen. Doch gerade angesichts des großen Fachkräftemangels in der Pflege ist es ein richtiger und wichtiger Schritt, dass die Bundesregierung die Pflegeberufe durch zusätzliche Kompetenzen stärken will. Die verschiedenen Gesundheitsberufe müssen bereit sein, stärker als bisher interprofessionell im Team zusammenzuarbeiten und im Sinne der Optimierung der Versorgung Aufgaben entsprechend umzuverteilen.

Mit der Intention, den Pflegeberufen eine eigenständigere Rolle in der Versorgung einzuräumen, ist die Politik auf dem richtigen Weg. Es macht absolut Sinn, dass entsprechend qualifizierte Pflegepersonen zum Beispiel Ernährungsberatungen durchführen oder bestimmte Medikamente eigenständig verordnen können. Hier weist insbesondere das geplante neue Berufsbild der Advanced Practice Nurse, das sich an internationalen Vorbildern orientiert, in die Zukunft. Ziel muss es sein, die individuellen Kompetenzen der Pflegekräfte zielgerichteter einzusetzen. Dazu braucht es neue gesetzliche Rahmenbedingungen und eine Klärung aller ordnungs- und haftungsrechtlichen Fragen, damit die neuen Gesundheitsprofessionen in der Versorgung rechtssicher agieren können.“

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