Wie sicher Ist Wasserstoff, der Energieträger der Zukunft? Welches sind die Critical Raw Materials in der Wasserstoffwirtschaft? Gibt es Alternativen für PFAS-Materialien in der Dichtungstechnik? Über aktuelle Entwicklungen rund um Erzeugung, Transport, Speicherung und Nutzung von Wasserstoff in der Metropolregion Rhein-Main informiert der 10. Wasserstoff-Stammtisch Rhein-Main am 30. Januar 2024, 15.00 bis 19.00 Uhr im Fraunhofer IWKS in Hanau.

Die Steigerung der Akzeptanz von Wasserstoff durch seinen sicheren und zuverlässigen Einsatz ist eine zentrale Herausforderung für die emissionsfreie Mobilität und die Versorgungsinfrastruktur. Fachleute aus Wirtschaft und Industrie der Region Rhein-Main legen ihre Sicht auf die wesentlichen Voraussetzungen bei der Etablierung von Wasserstoff als zukünftigen regenerativen Energieträger dar und beleuchten die Kreislauffähigkeit der verwendeten Materialien zur Reduzierung des »Carbon Footprints«.

In diesem Kontext lädt das Fraunhofer-Leistungzentrum GreenMat4H2 zu seinem 10. Wasserstoffstammtisch am 30. Januar in das Fraunhofer IWKS nach Hanau ein.

Podiumsdiskussion

Besonderes Highlight des Jubiläumsstammtisches ist eine Podiumsdiskussion mit Vertretenden aus Wissenschaft und Industrie. Prof. Dr. Stefan Maas (Universität Luxemburg), Philipp Walter (Heraeus Deutschland GmbH & Co. KG ), Silke Wagner (Freudenberg FST GmbH), Prof. Tobias Melz (Fraunhofer LBF), Sandro Szabo (Hessen Trade & Invest GmbHI)​ diskutieren über die Herausforderungen zu »Kritischen Materialien in der Wassestoffwirtschaft« und wie Hessen von anderen lernen kann. Fachvortäge, eine Posterausstellung und eine Führung durch das Technikum des Leistungszentrums-Wasserstoff in Hanau geben weitere Einblicke.

Es stehen auch Expertinenn und Experten für Presseinterviews zur Verfügung.

Mehr Informationen und Anmeldung (kostenfrei)
10. Wasserstoff-Stammtisch (leistungszentrum-wasserstoff-hessen.de)
Leistungszentrum Green Materials for Hydrogen – GreenMat4H2

Im Leistungszentrum-Wasserstoff Hessen »GreenMat4H2« bündeln Fraunhofer IWKS und Fraunhofer LBF ihre Kompetenzen, um Konzepte für eine nachhaltige, geopolitisch unabhängige, effiziente und sichere Wasserstoffwirtschaft zu erarbeiten. Berücksichtigt wird der gesamte Lebenszyklus von Produkten und Systemen einer Wasserstoffökonomie, von der Erzeugung, über Speicherung und Transport bis hin zur Nutzung und Wiederverwertung. Dabei fokussiert das Fraunhofer LBF auf die Zuverlässigkeit und Betriebsfestigkeit von mit Wasserstoff beaufschlagten Systemen; das Fraunhofer IWKS auf die Zirkularität und Rezyklierbarkeit von Komponenten.

Im Rhein-Main-Gebiet und darüber hinaus hat sich das Leistungszentrum-Wasserstoff Hessen als Kompetenzzentrum und Austauschplattform für die Akteure der Wasserstoffwirtschaft etabliert.

Die Fraunhofer-Einrichtung für Wertstoffkreisläufe und Ressourcenstrategie IWKS entwickelt zirkuläre Materialien und materialwissenschaftliche Technologien für eine ultimativ nachhaltige, abfallfreie Kreislaufwirtschaft. In enger Verzahnung mit Hochschulen, anderen Fraunhofer Instituten und Industriepartnern forscht die Einrichtung an der Substitution kritischer Rohstoffe durch nachhaltigere Alternativen und erarbeitet Lösungen zur intelligenten Regeneration zukunftsweisender Materialien sowie zu deren energieeffizienter Rückgewinnung als nachhaltige Präkursoren für die Produktion. Als Teil der Fraunhofer Gesellschaft verfolgt das Fraunhofer IWKS das Ziel, Forschungserkenntnisse für Industrieunternehmen anwendbar zu machen. Gemeinsam mit seinen Partnern leistet es so einen wertvollen Beitrag zu einer Transformation der Industrie und einem gesunden Planeten. www.iwks.fraunhofer.de 

Über Fraunhofer Institut LBF

Das Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF in Darmstadt steht seit 1938 für Sicherheit und Zuverlässigkeit von Leichtbaustrukturen. Mit seinen Kompetenzen auf den Gebieten Betriebsfestigkeit, Systemzuverlässigkeit, Schwingungstechnik und Polymertechnik bietet das Institut heute Lösungen für wichtige Querschnittsthemen der Zukunft: Systemleichtbau, Funktionsintegration und cyberphysische maschinenbauliche Systeme. Im Fokus stehen dabei Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen, wie Ressourceneffizienz und Emissionsreduktion sowie Future Mobility, wie die Elektromobilität und das autonome, vernetzte Fahren. Die Auftraggeber kommen u.a. aus dem Fahrzeugbau, der Luftfahrt, dem Maschinen- und Anlagenbau, der Energietechnik, der Elektrotechnik, der Medizintechnik sowie der chemischen Industrie. Sie profitieren von ausgewiesener Expertise der rund 350 Mitarbeitenden und modernster Technologie auf mehr als 17 900 Quadratmetern Labor- und Versuchsfläche. www.lbf.fraunhofer.de

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