„Die Spenderinnen und Spender machen das hier mit ganz viel Herz“, weiß Alicia Brischkofski, die im Haema Spendenzentrum Berlin-Charlottenburg Blut, Plasma und seit kurzem auch Leukozyten abnimmt. Sie bewegt es, wenn Spendende ganz bewusst auf der Spenderliege Platz nehmen, weil Angehörige an einer chronischen Erkrankung leiden, die nur mit Blut und seinen Bestandteilen behandelt werden kann. „Dann steht hinter den Spendenden plötzlich ein Gesicht mit einer sehr realen Geschichte“, beschreibt sie ihre Erfahrungen im Spendensaal. Blut und seine Bestandteile können nicht künstlich hergestellt werden. Deshalb ruft Haema am Weltblutspendetag zur Spende auf.

„Täglich werden in Deutschland etwa 15.000 Blutspenden benötigt.  Nur drei bis fünf Prozent der Menschen spenden Blut. Dass viele Menschen regelmäßig Blut spenden, entscheidet mit darüber, ob Leben gerettet werden können: Blut- und Plasmaspenden werden einerseits in der Notfallversorgung eingesetzt und bilden gleichzeitig auch die Grundlage für Therapien, auf die Menschen mit chronischen Erkrankungen angewiesen sind. Thrombozyten kommen in der Krebstherapie zum Einsatz. Sie sind nur wenige Tage haltbar, was die Bedeutung regelmäßiger Spenden noch einmal unterstreicht. Leukozyten gehören zur Polizei im Blut und sind für die Immunabwehr zuständig. Sie kommen unter anderem zum Einsatz, um spezifisch veränderte Zellen zur Bekämpfung bestimmter Krebserkrankungen herzustellen.“

Bei Haema vielfältig Leben retten

„Hinter jeder Spende stehen Menschen, die behandelt, geschützt und überhaupt erst versorgt werden können. Hinter jeder Spende stehen aber auch Menschen, die bereit sind, etwas von sich zu geben. Dieser überschaubare Beitrag ist unverzichtbar und verdient großen Respekt“, sagt Jürgen Senge, Facharzt für Transfusionsmedizin bei Haema. „Das Gefühl, mit einer Spende, egal ob Blut, Plasma, Thrombozyten oder Leukozyten, etwas Gutes getan zu haben, ist immer wieder ein schönes Erlebnis.“ Besonders berührt ihn die Situation von Patientinnen und Patienten mit seltenen Blutmerkmalen, für die passende Spenden gefunden werden müssen. Möglich wird das durch die präzise Untersuchung jeder einzelnen Blutspende, bevor sie in der Behandlung eingesetzt wird.

Mit wenig Aufwand Gutes tun

Till Knippenberg lebt mit dem Von-Willebrand-Syndrom, einer angeborene Blutgerinnungsstörung mit erhöhter Blutungsneigung. „Dass Menschen bereit sind, Blut und seine Bestandteile zu spenden, bedeutet für mich Freiheit. Dabei geht es mir um die ganz normalen Dinge im Alltag, wie zur Arbeit zu gehen oder Freunde zu treffen.“ Die Medikamente, die aus dem gespendeten Blut und seinen Bestandteilen gewonnen werden, geben ihm Sicherheit. Er weiß: „Hinter jeder Therapie stehen Menschen, die einmal entschieden haben: Ja, ich spende!“ Er ist den Spendenden zutiefst dankbar: „Für uns Betroffene macht Ihr einen riesigen Unterschied. Ihr spendet nicht einfach, Ihr schenkt Lebensqualität, Sicherheit und manchmal auch Zukunft.“ Denen, die noch unentschlossen vorm Spendenzentrum stehen, gibt er mit: „Es ist für Euch nur ein kleiner Piks. Für Erkrankte aber bedeutet er, wieder Leben zu können. Das vergessen wir Euch nie!“

Zum Weltblutspendetag Danke sagen

Eine Blutspende dauert nur wenige Minuten. Gesunde Menschen können bis zu sechs Mal (Männer sechs Mal, Frauen vier Mal) im Jahr Blut spenden. Eine Plasmaspende dauert nur wenig länger und ist bis zu 60 Mal im Jahr möglich. Haema bedankt sich zum Weltblutspendetag bei allen Spendenden mit besonderen Aktionen in seinen bundesweit 40 Spendenzentren. Weil helfen so einfach sein kann, erhalten sie zwischen dem 8. und 12. Juni unter anderem ein praktisches Multifunktionstool und haben darüber hinaus die Chance, eine Upcycling-Tasche zu gewinnen. Wer spenden möchte, kann online einen Termin vereinbaren unter www.haema.de oder über die MyHaema-App.

Die Interviews mit Jürgen Senge und Till Knippenberg können Sie im aktuellen Haema-Podcast mit vielen weiteren Informationen zum Weltblutspendetag anhören. Alicia Brischkofski finden Sie in den aktuellen Social Media Posts bei InstagramLinkedInTikTok und Facebook.

Über die Haema GmbH

Die Haema GmbH ist der größte privatwirtschaftliche Blut- und Plasmaspendedienst in Deutschland. Das Unternehmen betreibt bundesweit 40 Blutspendezentren in Bayern, Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen Mit jährlich über einer Million gesammelter Blut- und Plasmaspenden leistet Haema einen wichtigen Beitrag zur Versorgung von Krankenhäusern, Kliniken und Blutbanken sowie zur Herstellung blut- und plasmabasierter Medikamente. Neben Blut und Blutplasma nimmt Haema an ausgewählten Standorten auch Thrombozyten- und Leukozytenspenden ab. Haema beschäftigt bundesweit 1.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Als Arbeitgeber bietet Haema ein flexibles, modernes und sinnstiftendes Arbeitsumfeld mit langfristigen Perspektiven nach dem Leitgedanken: [url=https://karriere.haema.de/]„Jobs, wie fürs Leben gemacht“[/url].
Der Unternehmenssitz ist in Leipzig, hier befindet sich auch das Hochleistungslabor sowie das Blutverarbeitungs- und Logistikzentrum des Unternehmens. Haema ist ein Partner von [url=https://www.grifols.com/de/home]Grifols[/url], einem weltweit führenden Unternehmen der Gesundheitsbranche, das aus Plasma gewonnene Arzneimittel und andere innovative biopharmazeutische Produkte entwickelt und anbietet. Das bei Haema gesammelte Plasma verarbeitet Grifols zu wichtigen Medikamenten zur Behandlung schwerwiegender, chronischer und manchmal lebensbedrohlicher Krankheiten.

Weitere Informationen zu Haema unter: [url=http://www.haema.de]www.haema.de[/url]
Link zum Pressebereich: [url=https://www.haema.de/unternehmen/pressekontakt/#c781]Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (haema.de)[/url]

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

Haema GmbH
Landsteinerstraße 1
04103 Leipzig
Telefon: +49 (341) 478300
Telefax: +49 (341) 4783019150
http://www.haema.de

Ansprechpartner:
Britta Diebel
Manager Communications Plasma Europe
Telefon: +49 (341) 47830-16505
E-Mail: Britta.Diebel@haema.de
Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.

counterpixel