Demokratie kann anstrengend sein. Zum Glück darf man über sie lachen.

Wer bei „Power to the Popel“ zunächst an John Lennons „Power to the People“ denkt, liegt nur knapp daneben. Denn in seinem aktuellen Programm „Power to the Popel – Demokratie für Quereinsteiger“ widmet sich Philipp Weber den Menschen, auf die es in einer Demokratie eigentlich ankommt: uns allen. Den Bürgerinnen und Bürgern, dem Volk – oder, wie der Duden etwas weniger schmeichelhaft formuliert, dem kleinen „Popel“.

Doch wie wird aus vielen einzelnen Popeln ein souveränes Volk? Und wann kippt das Ganze in Richtung Pöbel? Wer hat eigentlich das Sagen: die People, der Pöbel oder die Popel?

Philipp Weber nimmt die viel beschworene Krise der Demokratie zum Anlass für einen ebenso klugen wie hochkomischen Streifzug durch unsere politische Gegenwart. Während allerorten über Politikverdrossenheit, gesellschaftliche Spaltung und schwindendes Vertrauen geklagt wird, setzt Weber auf eine demokratische Tugend, die in keiner Verfassung steht und trotzdem dringend gebraucht wird: Humor.

Denn wer über andere lachen kann, ist noch lange kein Demokrat. Wer auch über sich selbst lachen kann, ist zumindest auf einem guten Weg.

Mit rasantem Sprachwitz, überraschenden Gedankensprüngen und großer Spielfreude fragt Weber, was eine wehrhafte Demokratie eigentlich ausmacht – und welchen Anteil jeder Einzelne daran hat. Dabei verbindet er politische Bildung mit Kabarett, ohne den Zeigefinger zu heben. Stattdessen wird argumentiert, zugespitzt, zerlegt und vor allem herzhaft gelacht.

Die Presse feiert das Programm als ebenso unterhaltsamen wie klugen Beitrag zur politischen Debatte. Die Süddeutsche Zeitung hebt insbesondere Webers Bildungsanspruch hervor und bescheinigt dem Publikum, jede Vorstellung „mit Gewinn“ zu verlassen. Der Südkurier spricht von einer „Ode an die Demokratie“, während die Fränkischen Nachrichten Philipp Weber als „komödiantisches Ausnahmetalent“ würdigen.

„Power to the Popel“ ist politisches Kabarett im besten Sinne: aktuell, intelligent, furios komisch – und eine Einladung, Demokratie nicht nur zu verteidigen, sondern sie mit Neugier, Widerspruchsgeist und einer gehörigen Portion Selbstironie zu leben.

Denn Demokratie braucht mündige Bürger. Und manchmal auch ein paar ziemlich aufgeweckte Popel.

Tickets ab 21,- EUR

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