„International Health Strategies“ diskutieren am Freitag, 7. September unter anderem der WHO Koordinator für Traditionelle und Komplementäre Medizin, Dr. Zhang Qi und der EUROCAM Sprecher Ton Nicolai in der Paneldiskussion. Führende Vertreter der ärztlichen Akupunkturgesellschaften aus allen Kontinenten tauschen sich über „Regulation and Standards of Education in Medical Acupuncture“ aus und schlagen dabei Brücken zwischen Kulturen und Kontinenten.

„Can TCM Be Global?“ analysiert am Samstagvormittag, 8. September Prof. Paul U. Unschuld, Charité Berlin. Prof. Unschuld ist Berater der Bundesregierung und auch in China ein anerkannter Experte alter Schriften über chinesische Medizin.

„Acupuncture Without Borders“ zeigt im Symposium am Sonntagvormittag, 9. September besonders deutlich auf, wie Akupunkteure in den Krisen- und Katastrophengebieten dieser Welt Leiden lindern und ärztliche Akupunktur weltweit eingesetzt werden kann.

Auf dem weltweit größten Kongress in der Geschichte der ärztlichen Akupunktur mit 212 Beiträgen versammeln sich führende Wissenschaftler, Ärzte, medizinische Spezialisten und gesundheitspolitische Experten aus 36 Nationen. In 10 Plenarvorträgen, 30 wissenschaftlichen Symposien und vielen interaktiven Kursen, Master- und Studentenworkshops sowie Videodemonstrationen sind nahezu alle medizinischen Disziplinen vertreten, und bieten Raum für Diskussionen und Austausch zwischen Praxis und Theorie.

Die Kongresssprache ist Englisch, im Plenarsaal wird in Deutsch, Spanisch und Französisch übersetzt: www.icmart-isams2018.org

Über den Deutsche Ärztegesellschaft für Akupunktur e.V.

Die gemeinnützige Deutsche Ärztegesellschaft für Akupunktur e.V. (DÄGfA) mit rund 8.600 ärztlichen Mitgliedern ist die älteste deutsche Akupunkturgesellschaft. Erster Vorsitzender der 1951 gegründeten Gesellschaft ist PD Dr. med. Dominik Irnich, Leiter der Interdisziplinären Schmerzambulanz am Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU).

Die DÄGfA steht für hochwertige Ärzteausbildung in Akupunktur und TCM und fördert den besonderen Qualitätsanspruch dieser ganzheitlichen Behandlungsmethode. In Kooperation mit anderen Fachgesellschaften und Berufsverbänden setzt sich die DÄGfA dafür ein, dass die Behandlungsmethode in Politik, Forschung, Verbänden und Ärztekammern angemessen berücksichtigt wird.

Im Bereich Forschung, Lehre und Praxis arbeitet die DÄGfA eng mit internationalen und nationalen Einrichtungen, Institutionen und Universitäten zusammen. Sie gibt für ihre Mitglieder und Akupunkturinteressierte die Deutsche Zeitschrift für Akupunktur (DZA) gemeinsam mit anderen deutschsprachigen Fachgesellschaften heraus.

Die DÄGfA initiierte und finanziert über 80 Qualitätszirkel, sie setzt Standards in der Lehre durch ein umfangreiches, zertifiziertes und staatlich anerkanntes Ausbildungs- und Weiterbildungsangebot. Darüber hinaus fördert die DÄGfA seit 1997 Forschungsprojekte mit bisher über 600.000 Euro. Die Akupunkturweiterentwicklung sowie das Verständnis für ihre Wirkwege und ihre Evidenz werden dadurch kontinuierlich verbessert.

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