Märkte im Wandel: Die Wettbewerbsbedingungen für Unternehmen verschärfen sich unter dem Einfluss von Digitalisierung, Globalisierung und politischer Unwägbarkeiten rasant. Gefragt sind praktikable Konzepte, um die eigene Marktposition zu stabilisieren und Erlöschancen zu optimieren. Enterprise Ireland, die irische Regierungsorganisation zur Wirtschaftsförderung, erläutert vier Strategien, mit denen Unternehmen die Weichen in Richtung Zukunft stellen können.

1. Spezialisierung fördern und Exporte strategisch ausbauen

Egal um welche Branche es geht – konsequente Spezialisierung ist ein Erfolgsrezept, mit dem Unternehmen gezielt dazu beitragen können, ihre Absatzchancen zu verbessern. Die daraus entstehende Branchenexpertise kann sogar dazu führen, dass regelrechte Kompetenz-Hubs entstehen. Diese fördern Export und internationalen Handel und unterstützen, dass sich wiederum einzelne Anbieter als begehrte Lieferanten auf dem internationalen Markt etablieren.

2. Den Brexit nicht als Bedrohung, sondern als Chance sehen

Der beschlossene Brexit gilt bei vielen Wirtschaftsentscheidern auch außerhalb Großbritanniens als Drohkulisse für die wirtschaftliche Zukunft. Eine alternative Herangehensweise betont die Vorzüge der weiter bestehenden Eurozone für einzelne Unternehmen. Zu den zentralen Vorteilen des geschlossenen Wirtschaftsraums mit dem Euro als Währung gehören die Abwesenheit von Währungsrisiken, Handelsbarrieren und Zöllen sowie eine gemeinsame regulatorische Basis. Davon profitieren alle Anbieter – auch nach dem Brexit.

3. Ein lebendiges Umfeld für Innovationen schaffen

Stillstand führt in die Rezession. Für an Fortschritt interessierte Betriebe ist es daher unumgänglich, eine gelebte unternehmerische Kultur zu schaffen, die auf die Entwicklung marktfähiger Innovationen setzt. Wer den Austausch zwischen Experten und Abteilungen strategisch fördert und als Unternehmensleitbild verankert, schafft die Basis für Wachstum und Profit. Es gilt: Wenn der Innovationsmotor läuft, profitiert der gesamte Markt davon.

4. Über Unternehmensgrenzen hinweg kooperieren

Wer unbeirrt sein eigenes Süppchen kocht, kommt wahrscheinlich nicht so leicht auf den Geschmack, neue Wege zu beschreiten. Die irische Wirtschaft ist ein Beispiel dafür, wie sich intensive Kooperationen zwischen Unternehmen und Universitäten oder etablierten Marktakteuren und jungen Start-ups auszahlen. Hiervon können sich deutsche Unternehmen inspirieren lassen.

Kurzinterview mit Eddie Goodwin, Manager DACH bei Enterprise Ireland

Brexit: Chancen und Herausforderungen für internationales Wirtschaften

Welche Folgen hat der Brexit für Irland?

Eddie Goodwin: Angesichts des Brexit ist es absolut unerlässlich, dass Irland seine Handelsabhängigkeit vom Vereinigten Königreich verringert und die Exporte in die Eurozone erhöht. Unser strategisches Ziel ist es, die irischen Exporte in die Eurozone bis 2020 um 50 Prozent auf 6,15 Milliarden Euro zu steigern.

Welche Rolle spielt die Mitgliedschaft in der Eurozone für irische Unternehmen?

Eddie Goodwin: Als Irland 2002 der Eurozone beitrat, bot sich die Chance, unseren Inlandsmarkt ohne Währungsrisiko in den EU-Binnenmarkt zu integrieren. Selbst heute bietet die Eurozone immer noch weitgehend ungenutzte Chancen. Mit 340 Millionen Einwohnern ist die Bevölkerung fünfmal so groß wie in Großbritannien, doch unsere Exporte in die Eurozone sind um 40 Prozent geringer. Das bedeutet, dass die Eurozone für irische Unternehmen einen potenziell unerschlossenen Exportmarkt von 38 Milliarden Euro darstellt.

Welche Rolle spielt Enterprise Ireland in dieser Situation?

Eddie Goodwin: Enterprise Ireland unterstützt irische Unternehmen aktiv dabei, auf die Herausforderungen und Chancen des Brexit zu reagieren und sich darauf vorzubereiten. Wir ergreifen gemeinsam mit ihnen die notwendigen Maßnahmen, um sicherzustellen, dass sie innovativer, wettbewerbsfähiger und marktdiversifizierter sind, um den kommenden Herausforderungen mit Zuversicht zu begegnen.

Über Enterprise Ireland

Enterprise Ireland ist eine Organisation der irischen Regierung zur Wirtschaftsförderung. Sie arbeitet eng mit irischen Unternehmen zusammen, um ihnen zu helfen, globale Märkte zu erschließen sowie zu wachsen, Innovationen voranzutreiben und Exporte zu steigern. Enterprise Ireland kooperiert mit Unternehmern, irischen Firmen, Forschungseinrichtungen und Investoren, um den Außenhandel, die Innovationsstärke, Führungsrolle und Wettbewerbsfähigkeit Irlands voranzutreiben. Auf diese Weise unterstützt die Organisation nachhaltiges Wirtschaftswachstum und regionale Entwicklung. Zudem trägt Enterprise Ireland aktiv dazu bei, Beschäftigung in Irland zu schaffen und zu halten.

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