Noch vor dem offiziellen Spatenstich Ende April 2019 beginnt im Landkreis Nordwestmecklenburg der geförderte Breitbandausbau. Auf der Insel Poel, in der Gemeinde Gägelow sowie in der Stadt Klütz werden die Bauarbeiten zur Errichtung des Glasfasernetzes der WEMACOM Breitband GmbH zuerst und schon in der nächsten Woche aufgenommen.

Die WEMACOM Breitband GmbH hat im vergangenen Jahr nach einer europaweiten Ausschreibung den Zuschlag für den Breitbandausbau im Landkreis Nordwestmecklenburg erhalten. Die Tochtergesellschaft des Schweriner Energieversorgers WEMAG wird die Planung, den Bau und den Betrieb des Telekommunikationsnetzes verantworten.

„Mit unseren Erfahrungen aus dem Breitbandausbau im Landkreis Ludwigslust-Parchim werden wir alles daransetzen, die Einwohner des Landkreises Nordwestmecklenburg so schnell wie möglich mit modernen Glasfaseranschlüssen zu versorgen. Unser Projektteam ist vorbereitet und stellt sich der Herausforderung“, kündigt Martin Retzlaff, Geschäftsführer der WEMACOM Breitband GmbH, an.

Das Unternehmen realisiert die leistungsfähigste Breitbandinfrastruktur, die es momentan gibt. Insgesamt werden rund 2.000 Kilometer Trasse neu gebaut. In die schmalen Gräben legen Tiefbauer etwa 4.700 Kilometer verbundene Leerrohre. Durch diese sogenannten Flatliner wird später die Glasfaserleitung eingeblasen – insgesamt etwa 8.800 Kilometer. In den 14 Projektgebieten mit insgesamt 81 Gemeinden gibt es rund 41.000 förderfähige Anschlusspunkte. Auf insgesamt rund 170 Gemeindevertretersitzungen und 110 Einwohnerversammlungen wurde und wird über das Vorhaben und die Anschlussmöglichkeit informiert. Die WEMACOM Breitband GmbH bittet die Anwohner um Verständnis dafür, dass es während der Arbeiten zu temporären Lärmbelästigungen kommen kann.

Hauseigentümer in Gemeinden im Fördergebiet, die noch während der Planungsphase einen Hausanschlussvertrag mit der WEMACOM und einen zugehörigen Internet- oder Telefonvertrag abschließen, erhalten eine Hausanschlussleitung bis 15 Meter Länge auf dem eigenen Grundstück kostenfrei. In der Bauphase werden für einen Hausanschluss 199 Euro und in der dauerhaften Betriebsphase 1.299 Euro berechnet. Sofern kein Dienste-Vertrag abgeschlossen wird, liegen die Kosten für den Hausanschluss darüber. Wann die Planungsphase für die einzelnen Gemeinden endet, ist veröffentlicht unter: www.wemag.com/ausbautermine

Die passenden Internetprodukte können zum Beispiel bei der WEMAG bezogen werden. Das kommunale Unternehmen bietet Internettarife mit Übertragungsraten von bis zu einem Gigabit pro Sekunde.

Bis die ersten Kunden per Glasfaser surfen, telefonieren und fernsehen können, wird noch etwas Zeit vergehen. Ende 2020 sollen alle Bauarbeiten abgeschlossen sein.

Über die WEMACOM
Die 1997 gegründete Telekommunikationsgesellschaft WEMACOM betreibt in Westmecklenburg ein umfangreiches Telekommunikationsnetz für Geschäfts- und Privatkunden. Als Regional- und City-Carrier vermarktet die WEMACOM Übertragungskapazitäten und realisiert mit Partnern den Ausbau des eigenen Glasfasernetzes. Das Telekommunikationsunternehmen ist ein Joint Venture der WEMAG AG und der Stadtwerke Schwerin GmbH.
Die WEMACOM Breitband GmbH ist eine 100-prozentige Tochter der WEMACOM Telekommunikation GmbH und wurde 2016 als Infrastrukturgesellschaft eigens für die Umsetzung des geförderten Breitbandausbaus gegründet.

Über die WEMAG AG

Die Schweriner WEMAG AG ist ein bundesweit aktiver Öko-Energieversorger mit regionalen Wurzeln und Stromnetzbetrieb in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg. Zusammen mit der WEMAG Netz GmbH ist sie für ca. 15.000 Kilometer Stromleitungen verantwortlich, vom Hausanschluss bis zur Überlandleitung. Das Energieunternehmen liefert Strom, Gas und Netzdienstleistungen an Privat- und Gewerbekunden.
Regionale Verbundenheit, Umweltschutz und Nachhaltigkeit bestimmen das Handeln der WEMAG AG. Die WEMAG AG leistet erhebliche Investitionen in erneuerbare Energien, berät zu Fragen der Energieeffizienz und bietet die Möglichkeit der Bürgerbeteiligung über die Norddeutsche Energiegemeinschaft eG. Die WEMAG AG befindet sich seit Januar 2010 im Mehrheitsbesitz der Kommunen ihres Versorgungsgebietes.

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