Immer neue Cyberattacken halten uns Tag für Tag auf Trab. Bei der Analyse der Angriffe offenbart sich aber auch: Nicht hinter allen Attacken stecken ausgebuffte Profihacker. Tatsächlich handelt es sich bei vielen Cyberkriminellen streng genommen lediglich um Trittbrettfahrer, die sich die Vorarbeit anderer zunutze machen. Längst sind die Tools, mit denen sich so manches Unternehmensnetzwerk mühelos lahmlegen lässt, kostenlos und frei zugänglich im Internet verfügbar.

Dennoch gibt es ein paar Hacker und Gruppierungen, die in den vergangenen Jahren mächtig für Schlagzeilen gesorgt haben. Weltweit geriet man ins Staunen angesichts der ausgeklügelten Methoden der Kriminellen, die mittlerweile Berühmtheitsstatus erlangt haben. Drei davon stellen wir Ihnen heute vor.

Anonymous
Die Anfänge der Anonymous-Gruppierung gehen zurück auf das Jahr 2003. In medienwirksamen Auftritten der Gruppierung treten die Mitglieder stets mit der berühmten Guy-Fawkes-Maske in Erscheinung, um ihre Anonymität zu wahren. Besonders ist darüber hinaus, dass die Hacker von Anonymous keine rein monetären Ziele verfolgen, sondern sich auch den Kampf für soziale Gerechtigkeit auf ihre Fahne geschrieben haben. Im Jahr 2008 nahm die Gruppe beispielsweise die Scientology-Kirche ins Visier, deaktivierte deren Webseiten und überlastete die Faxgeräte der Kirche mit vollständig schwarzen Bildern.

Michael Calce
Im Jahr 2000 entdeckte der erst 15-jährige Michael Calce, dass er die Netzwerke von Universitätscomputern übernehmen konnte. Damit gelang es ihm, tausende Geräte gleichzeitig dazu zu bringen, prominente Internetdienste aufzurufen und deren Server durch eine Vielzahl gleichzeitiger Anfragen in die Knie zu zwingen. Mit seinen DDoS-Angriffen sorgte der Teenager innerhalb einer Woche für Ausfälle bei der damals führenden Suchmaschine Yahoo sowie bei den Webseiten von Dell, eBay, CNN und Amazon. Internetverfechter und Investoren auf der ganzen Welt waren plötzlich hellwach.

Matthew Bevan und Richard Pryce
Matthew Bevan und Richard Pryce sorgten im Jahr 1996 für Aufsehen, als sie sich in mehrere militärische Netzwerke hackten. Unter anderem drangen sie in die Netze des Korean Atomic Research Institute (KARI) ein und entwendeten dort Forschungsinhalte, die sie anschließend auf Systemen des amerikanischen Militärs hinterließen. Sie bewiesen dabei aber nicht nur, dass selbst die vermeintlich unbezwingbaren Systeme der Militärs angreifbar waren. Viele glaubten, die beiden hätten um ein Haar den dritten Weltkrieg ausgelöst.

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Das 8com Cyber Defense Center schützt die digitalen Infrastrukturen von 8coms Kunden effektiv vor Cyberangriffen. Es beinhaltet ein Security Information and Event Management (SIEM), Vulnerability Management sowie professionelle Penetrationstests. Zudem bietet es den Aufbau und die Integration eines Information Security Management Systems (ISMS) inklusive Zertifizierung nach gängigen Standards. Awareness-Maßnahmen, Security Trainings und ein Incident Response Management runden das Angebot ab.

8com gehört zu den führenden Anbietern von Awareness-Leistungen und Informationssicherheit in Europa. Seit 15 Jahren ist das Ziel von 8com, Kunden die bestmögliche Leistung zu bieten und gemeinsam ein ökonomisch sinnvolles, aber trotzdem möglichst hohes Informationssicherheitsniveau zu erzielen. Durch die einzigartige Kombination aus technischem Know-how und direkten Einblicken in die Arbeitsweisen von Cyberkriminellen können die Cyber-Security-Experten bei ihrer Arbeit auf fundierte Erfahrungswerte zurückgreifen.

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