Der Sachverständigen-Kongress wandte sich an Immobilienbewerter, Immobiliensachverständige und Immobilienmakler, die Bewertungen erstellen. Als Referenten traten erfahrene Makler und Sachverständige auf, die mit fundiertem Fachwissen einen hohen Praxisgehalt gewährleisteten

Prof. Stephan Kippes, Professor für Immobilienmarketing und Maklerwesen an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen sowie Leiter des IVD-Instituts, eröffnete die Veranstaltung. In seiner Analyse zeigte Prof. Kippes neue Trends auf dem Wohnimmobilienmarkt vor und fand auch kritische Worte zu den Ergebnissen einiger Bubble-Studien, so beispielsweise zur Aussage „Stuttgart überholt München“, wonach Stuttgart die „teuerste Stadt“ Deutschlands sei.

Auf regulierende Eingriffe des Staates in den Immobilienmarkt sowie einhergehende Bewertungsprobleme ging Ralf Heidemann von Riedel Immobilien, der auch als Vorstandsmitglied des IVD Süd e.V. fungiert, ein. Sachverständigen empfahl Ralf Heidemann, „konkret auf Unsicherheiten hinzuweisen, die durch staatliche Eingriffe in den Markt bei der Bewertung berücksichtigt wurden.“

Albert Fittkau, Vorsitzender des Gutachterausschusses München, machte sich die Mietpreisbremse zum Thema. Hierbei erörterte Albert Fittkau geminderte Mieten im Rahmen von städtebaulichen Verträgen, so am Beispiel des Modells zur Sozialgerechten Bodennutzung (SoBoN) in München, sowie die Ableitung von Bodenwerten bei geminderten Mietpreisen.

Aus der Perspektive eines internationalen Investors blickte Matthias Düsing von Savills Investment Management auf aktuelle Entwicklungen am süddeutschen Gewerbeimmobilienmarkt. Hierbei warf Matthias Düsing die Frage in den Raum, wie lange der „Superzyklus“ der Kapitalwerte noch anhalte und gab zugleich einen Ausblick darüber, welche Chancen sich in einem spätzyklischen Umfeld ergäben.

Florian Schreck von S. Schreck – Immobilien und Wohnbau GmbH aus Augsburg, der ebenfalls im Vorstand des IVD Süd e.V. tätig ist, erörterte in seinem Beitrag die Wertermittlung von werdendem Bauland anhand des deduktiven Verfahrens. Florian Schreck warnte, „dass die deduktive Bodenwertermittlung als Hauptverfahren oftmals ungeeignet ist, da individuelle Gegebenheiten wie auch regionale und örtliche Besonderheiten nicht ausreichend berücksichtigt werden.

Abgeschlossen wurde die erfolgreiche Veranstaltung im Le Meridien im Herzen Münchens von Stephan Zehnter vom Münchener Sachverständigenbüro für Miet- und Immobilienbewertung, der aktuelle Trends der Mietgesetzgebung sowie ihre Auswirkungen auf die Wertermittlung vorstellte.

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