,,Fahrspuren für Radfahrer freigeben", fordert der VCD-Landesverband Baden-Württemberg. Im Kampf gegen die Corona-Pandemie müsse man auch zu ungewöhnlichen Mitteln greifen, sagt VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb. Konkret schlägt er vor, auf allen mehrspurigen Ein- und Ausfallstraßen sowie Hauptstraßen in den Städten des Landes Baden-Württemberg eine Fahrspur für Radfahrer abzutrennen. Denn Fahrradfahren senke das Infektionsrisiko. Viele ÖV-Nutzer, die weiterhin zur Arbeit müssten, würden inzwischen Busse und Bahnen meiden, so der VCD. „Der Umstieg auf Fahrrad oder Pedelec ist für die Gesundheit und die Umwelt besser, als wieder ins Auto zu steigen“, erklärt Matthias Lieb.

Der VCD verweist auf Erkenntnisse der Lungenfachärzte, demnach könne Radfahren der Lungenkrankheit Corona auch vorbeugen. Wer regelmäßig auch nur gemütlich radle, senke den Blutdruck und Stärke die Lunge. Auch gesunde Menschen profitierten vom Fahrradfahren: Die Lunge werde gut belüftet, besser durchblutet und sei somit widerstandsfähiger gegen alle Viren und Erreger.

Durch abgesperrte Fahrspuren würden auch ängstliche oder zurückhaltende Menschen ermutigt, ohne Angst vor den Autos mit dem Fahrrad zu fahren, wirbt der ökologische Verkehrsclub VCD mit Bezug auf die Forderung von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, Wege vermehrt zu Fuß oder im Sattel zurückzulegen. Im Ausland würden diese Maßnahmen bereits verwirklicht – auch Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg sollten nun nachziehen, sagt Matthias Lieb vom VCD und fordert die Sperrung von Autofahrspuren zugunsten der Fahrradfahrer, besonders in Stuttgart und Pforzheim, beides Städte mit relativ wenig Radwegen.

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