Die Meisterschule für Handwerker in Kaiserslautern (MHK) ist die einzige Berufsbildende Schule in Rheinland-Pfalz, die den Zertifizierungsprozess bei der „rechnergestützten Fertigung“ im Bereich Maschinenbau erfolgreich durchlaufen hat. Die Zertifizierung wurde von der Nachwuchsstiftung Maschinenbau in Zusammenarbeit mit dem rheinland-pfälzischen Ministerium für Bildung durchgeführt. Das Zertifikat überreichte Petra Jendrich, Abteilungsleiterin für Berufsbildende Schulen und Fachkräftesicherung im Bildungsministerium, dem Bezirkstagsvorsitzenden Theo Wieder, Schulleiter Steffen Hemmer und dem Fachlehrer Thomas Lill in Anwesenheit von Stiftungsleiter Peter Bole und Projektleiter Gerd Schlimm von der Nachwuchsstiftung Maschinenbau sowie Jens Pietsch vom Pädagogischen Landesinstitut. „Wir sind stolz auf die jungen Menschen zwischen 16 und 22 Jahren, die sich mit viel Fleiß und Anstrengung der Herausforderung gestellt und die Aufgabe absolviert haben“, sagte Schulleiter Steffen Hemmer. Die erworbenen Kompetenzen würden den Schülerinnen und Schülern von großem Vorteil sein. Er dankte dem Bezirksverband Pfalz, dass er die Mittel hierfür gegeben habe.

Petra Jendrich machte deutlich, dass das Qualitätsmanagement-Audit sehr anspruchsvoll gewesen sei. „Die hohe Ausbildungsqualität und gute Ausstattung der Schule ist jetzt amtlich.“ Die Schüler würden hier so gut wie möglich aufs Arbeitsleben in der Schlüsselbranche Maschinenbau vorbereitet. Peter Bole ergänzte, dass es in Deutschland rund 20.000 Maschinenbau-Unternehmen gebe, die einer hohen Innovationsgeschwindigkeit ausgesetzt seien. Die Berufsbildenden Schulen in diesem Bereich zu fördern, liege der Nachwuchsstiftung am Herzen. Gerd Schlimm, Projektleiter der Nachwuchsstiftung, erläuterte den Ablauf des Audits und die umfangreiche Dokumentation; insgesamt habe man 50 Kriterien einzeln untersuchen und bewerten müssen.

Die Feinwerkmechanik-Abschlussklasse der Berufsbildenden Schule führte nach der Zertifikatsübergabe den Produktentstehungsprozess vor, der komplett digital abgebildet wurde. Konstruiert wurde ein Uhrgehäuse im 3D-CAD-System NX. In einem folgenden CAM-Modul wurden die CAD-Daten in ein funktionsfähiges CNC-Programm umgewandelt, das dann auf die CNC-Fräsmaschine übertragen und womit das Uhrgehäuse gefertigt wurde. Danach erfolgte der Scan des Uhrgehäuses auf einem 3D-Scanner. Der Scan kann anschließend mit den CAD-Daten verglichen und dadurch die Form- und Maßhaltigkeit überprüft werden. Für die Zertifizierung mussten zudem ein umfangreiches Qualitätsmanagement-Handbuch bei der Nachwuchsstiftung eingereicht und ein Audit in der Schule inklusive eines Kolloquiums absolviert werden. 

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