Behutsam nehmen am heutigen Montag die ersten berufsbildenden Schulen, Realschulen plus mit Fachoberschule und Gymnasien wieder den Unterricht in den Prüfungs- und Abschlussklassen auf. Eine Woche später sind dann alle Schulformen mit ausgewählten Jahrgangsstufen im Einsatz.

Für den Gesundheits- und Arbeitsschutz trägt der jeweilige Dienstherr die Verantwortung. Um einem Wiederanstieg der Zahl der Neuansteckungen mit dem Corona-Virus vorzubeugen, unternimmt das Bildungsministerium in Rheinland-Pfalz derzeit vornehmlich Anstrengungen für die Schülerinnen und Schüler. So erhält etwa jedes Kind, jeder Jugendliche zum Start eine Atem-schutzmaske.

Die Arbeitsgemeinschaft der Bildungsgewerkschaften im dbb beamtenbund und tarifunion landesbund rheinland-pfalz weist mit Nachdruck darauf hin, dass der Schutz der Lehrerinnen und Lehrer im Unterricht sowie bei Aufsich-ten im Schulgebäude und den Bushaltestellen noch mehr in den Blick ge-nommen werden muss.

„Die eineinhalb Meter Schutzabstand werden sich auch bei höchster Sorgfalt und bestem Ansinnen nicht immer einhalten lassen. So strömen bei Aufsich-ten im Schulgebäude hohe Schülerzahlen unmittelbar an den Kolleginnen und Kollegen vorüber. Schulsanitätsdienste brauchen Schutz, wenn sie die Schü-lerinnen und Schüler behandeln, und vieles mehr“, so der Stellvertretende Landesvorsitzende und Leiter der Arbeitsgemeinschaft der Bildungsgewerk-schaften Robert Tophofen.

Der Gesundheitsschutz aller in den Schulen ist von größter Bedeutung für unsere Gesellschaft. Präventive Maßnahmen bei der schrittweisen Öffnung der Schulen helfen mit, die Reproduktionszahl nicht wieder ansteigen und das öffentliche Leben nicht unnötig lange eingeschränkt zu lassen. Um Anste-ckungen zu vermeiden, fordert die Arbeitsgemeinschaft der Bildungsgewerk-schaften daher, dass der Schutz aller in der Schule Tätigen bestmöglich ge-währleistet werden müsse, auch der der Lehrkräfte.

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