„Jedes Jahr warten über 9000 Patientinnen und Patienten verzweifelt auf ein Spenderorgan – viele davon bis zum Schluss vergeblich. Auch in Zeiten der Corona-Pandemie müssen wir an Menschen erinnern, deren Leben von einer Organtransplantation abhängt.“ Mit diesen Worten ruft der Präsident der Landesärztekammer Hessen Dr. med. Edgar Pinkowski eindringlich dazu auf, den diesjährigen Tag der Organspende am 6. Juni als Anstoß zu nehmen, vor dem Thema Organspende nicht länger die Augen zu verschließen.

Bereits in der Vergangenheit hat Pinkowski wiederholt darauf hingewiesen, dass die Zahl der Organspenden dringend erhöht werden müsse. Dies könne allerdings nur mit umfassender Aufklärung der Bevölkerung gelingen. „Es muss immer wieder deutlich gemacht werden, dass Organspenden für die Rettung vieler Menschenleben unersetzlich sind – und dass das System der Organspende klaren, transparenten Regeln folgt. Organspende geht uns alle an.“ Deshalb unterstützt die Landesärztekammer Hessen seit Jahren alle einschlägigen Projekte und Aktionen.

„Nachdem der Bundestag die Widerspruchslösung, nach der eine Zustimmung zur Organspende automatisch als getroffen gilt, wenn der Betroffene nicht explizit widerspricht, Anfang dieses Jahres abgelehnt hat, kommt dem individuellen Verantwortungsbewusstsein noch viel mehr Bedeutung zu“, betont Pinkowski. „Ich appelliere an jeden Einzelnen, über die persönliche Bereitschaft zur Spende nachzudenken und die – hoffentlich positive – Entscheidung schriftlich festzuhalten. Nur so kann die Lebensrettung vieler Tausender gelingen“.

Der bundesweite Tag der Organspende ist ein Tag des Dankes gegenüber allen Organspendern, aber auch ein Tag der Aufklärung und der Anregung für jeden Einzelnen, sich mit der Organspende auseinanderzusetzen. Wegen aktueller Sicherheitsbedenken und Pandemie-Vorgaben wird der Tag der Organspende in diesem Jahr ausschließlich online stattfinden.

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