Aus gegebenem Anlass veröffentlichen die Verbände RealFM e. V., Facility Management Austria und SVIT FM Schweiz ihr Positionspapier zum Thema „Beitrag des Real Estate und Facility Managements zur Erreichung der Klimaschutzziele“. Darin verpflichten sich die drei Verbände, noch mehr Verantwortung für den Umwelt- und Klimaschutz zu übernehmen sowie ab sofort alle Verbandsaktivitäten nach diesem Aspekt auszurichten und somit einen eigenen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Hintergrund des Positionspapiers

Das Thema Klimaschutz beschäftigt uns nicht erst seit heute, sondern wird schon seit einigen Jahren ausgiebig analysiert und diskutiert. Doch seit es auch bis in das Bewusstsein der Jugend vorgedrungen ist und diese durch die Fridays-for-Future-Demonstrationen die Aufmerksamkeit aller erreicht hat, ist das Thema mehr denn je in den Vordergrund gerückt.

Mit dem Pariser Klimaabkommen haben sich im Dezember 2015 insgesamt 195 Länder auf einen globalen Aktionsplan geeinigt, um der Erderwärmung und dem Klimawandel entgegenzuwirken. Nach dem Austritt der USA im November 2019 stehen weiterhin 194 Länder hinter dem Abkommen.

Bestandteil dieses Abkommens ist unter anderem die Verabschiedung eines Aktionsplans, der vorgibt, dass die Erderwärmung auf unter 2 °C gegenüber den vorindustriellen Werten zu halten ist mit dem Ziel, den Anstieg der Durchschnittstemperatur auf 1,5 °C zu begrenzen, um so die Risiken und Folgen des Klimawandels erheblich zu minimieren.

CO2-Einsparung in Gebäuden

Um all diese Ziele und Vorgaben erreichen zu können, müssen in den unterschiedlichsten Bereichen unseres Lebens Treibhausgasemissionen eingespart werden. Dabei ist festzustellen, dass insbesondere den Gebäudeemissionen eine besondere Bedeutung zuteil wird.

Damit die Klimavorgaben erreicht werden können, muss allerdings eine weitere Reduzierung der Gebäudeemissionen erzielt werden. Nach Meinung der drei Verbände sollte dabei besonderes Augenmerk auf das Thema Flächenbedarf gelegt werden, insbesondere auch deshalb, weil sich auf Grund der Digitalisierung oder auch durch Situationen wie der derzeitigen Corona-Krise Arbeitsplätze räumlich verlagern und sich damit neue Chancen bezüglich des tatsächlichen Flächenbedarfes ergeben.

Diesen Hintergrund nehmen die Verbände zum Anlass, eigene Positionen zum Beitrag der CO2-Reduzierung im Facility und Real Estate Management zu entwickeln und damit unseren Mitgliedern eine weitere Orientierung zu geben.

Für eine deutliche Reduzierung des CO2-Ausstoßes der Gebäude sind vor allem der objektiv notwendige Bedarf und die konsequente Optimierung an bereitgestellter Fläche unter Betrachtung der dazugehörigen Wechselwirkungen aus Mobilität, Immobilie & Services sowie Energieeffizienz wesentliche Ansatzpunkte.

Die Reduzierung des Ressourcenverbrauches soll in allen Produkten der Verbände verankert und deren Relevanz und Beitrag zur Erreichung der Klimaziele sichtbar gemacht werden.

Kostenfrei zum Download

Die Broschüre mit dem Titel „Beitrag des Real Estate und Facility Managements zur Erreichung der Klimaschutzziele – Positionspapier der Verbände RealFM e. V., Facility Management Austria und SVIT FM Schweiz“ kann kostenfrei als PDF-Datei von der RealFM-Webseite geladen oder direkt bei der Geschäftsstelle als Printversion angefordert werden.

Über RealFM e.V. – Association for Real Estate and Facility Managers

RealFM e. V., Association for Real Estate and Facility Managers, ging im November 2006 aus IFMA Deutschland e. V. hervor. Sitz des Verbandes mit derzeit mehr als 440 Mitgliedern ist Berlin. Der neue Verband ist eine berufsständische Organisation mit dem Schwerpunkt Real Estate und Facility Management. Die Alleinstellung im deutschen Markt liegt in der Mitgliederstruktur mit 75 % Auftraggebervertretern, den persönlichen Mitgliedschaften als Basis für das Netzwerk und den Erfahrungsaustausch und der europäischen Ausrichtung begründet.

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