Rund 500 Mitglieder der Shincheonji Kirche Jesu, einer christlichen Konfession in Südkorea, haben angefangen ihr Blutplasma für die Entwicklung eines Heilmittels gegen COVID-19 zu spenden.

Zu Beginn der Corona-Pandemie sind u.a. die Kirchenmitglieder von Shincheonji zum Opfer des ersten großen Ausbruchs außerhalb von China geworden. Die meisten von ihnen sind mittlerweile vollständig genesen, sodass sie nun in der Lage sind, Plasmaspenden durchzuführen.

Laut Green Cross Pharma, einem Pharmaunternehmen, das aktuell nach einem Gegenmittel forscht, werden für den weiteren Forschungsprozess mindestens 150 Plasmaspenden benötigt. Nachdem es aufgrund eines Mangels an Spendern viele Schwierigkeiten gab, spenden 500 Freiwillige seit dem 13. Juli der Reihe nach ihr Blutplasma.

Ein Gemeindemitglied von Shincheonji erklärte nach der Plasmaspende: „Die Ärzteteams haben uns in der Vergangenheit sehr geholfen, sodass wir uns hiermit revanchieren möchten. Viele Menschen leiden unter COVID-19. Ich hoffe, dass diese Spende eine Ermutigung und Hoffnung für diese Menschen darstellt."

Bezüglich der Plasmaspende betonte Kim Shin Uh, der Leiter des Infektionskrankheiten-Management-Support-Teams in Daegu: „Wir gehen davon aus, dass die aus dem Plasma entnommenen Antikörper sehr effektiv und ohne Nebenwirkungen sind, sodass sie schwererkrankte Patienten heilen und vor einer zweiten Infektionswelle absichern können.“

Jeong Eun Kyeong, der Vorsitzende des koreanischen Zentrums zur Kontrolle und Prävention von Krankheiten erklärte: „Die aus dem Blutplasma eines genesenen Patienten entnommenen Antikörper dienen als eine Art Grundmaterial für die Entwicklung eines Heilmittels."

Gleichzeitig belegen Studien, dass das sog. Rekonvaleszentenserum wenig bis gar keine Nebenwirkungen zeigt und in dieser Hinsicht im Vergleich zu anderen Heilmethoden im Vorteil ist. Damit stellt diese Behandlung gegenwärtig u.a. die sicherste Möglichkeit dar, um einen reibungslosen Heilungsverlauf zu verwirklichen. Außerdem lässt sich die Haltbarkeit des Plasmas durch das Einfrieren in Flüssigstickstoff oder durch die Fixierung in Paraffin nahezu unbeschränkt verlängern.

Aktuell gibt es über 7 Millionen genesene Patienten und dementsprechend eine überaus hohe Anzahl an potentiell verfügbarem Blutplasma, welches zur Heilung schwer erkrankter Patienten dienen kann.

Während COVID-19 sich weiterhin weltweit verbreitet, bleibt somit abzuwarten, ob die massive Plasmaspende der Shincheonji-Kirchenmitglieder einen Wendepunkt für die Entwicklung eines Heilmittels darstellt.

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