Die Universitätsmedizin Greifswald baut die medizinische Notfallversorgung für dünn besiedelte Gebiete weiter aus. Dazu untersucht sie, wie Drohnen in Notfällen sinnvoll eingesetzt werden können. Das Projekt­team lädt jetzt zu einem Workshop ein, in dem sich interessierte Bürger informieren und mit Vorschlägen einbringen können. Am kommenden Donnerstag, 12. November, geht es online um „Drohnen in der (Notfall-) Medizin“.

Nach den Plänen der Greifswalder Unimedizin könnten Drohnen, also unbemannte Luftfahrzeuge, künftig Blutproben von der Unfallstelle zur Klinik, aber auch von Labor zu Labor zu bringen. Dazu sollen in den kom­menden Monaten erneut Testflüge stattfinden. Im vergangenen Jahr hatte die Unimedizin bereits in einer Machbarkeitsstudie bewiesen, dass Defibrillatoren von Drohnen zum Rettungspersonal gebracht werden können. Über Perspektiven des Drohneneinsatzes möchte das Team des Projekts „MV|LIFE|DRONE“ mit der Bevölkerung ins Gespräch kommen. Daher können Interessierte am 12. November ab 17.30 Uhr im virtuellen Workshop mitdiskutieren. Wer dabei sein möchte, kann sich unter mvlifedrone@med.uni-greifswald.de oder 03834 – 86 80399 anmelden.

Hintergrund: Da Mecklenburg-Vorpommern ein dünn besiedeltes Flächenland ist, ist es deutlich schwieri­ger, Menschen in Notfällen schnell zu erreichen und sie so gut zu versorgen, wie das in Ballungsgebieten möglich ist. Besonders schnell muss es bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand gehen, aber auch, wenn bei­spiels­weise bei einem Massenunfall auf der A20 Blutproben transportiert werden müssen. Wenn sich Ret­tungsfahrzeuge nur langsam durch den Stau schlängeln können, ist das für die Notfallversorgung oft zu langsam.

Leiter des Projekts der Unimedizin sind Dr. Mina Baumgarten und Prof. Klaus Hahnenkamp, Direktor der Klinik für Anästhesiologie.

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