Mitarbeiterführung: Autoritär oder kommunikativ? Jeder kann Chef sein: Genau genommen kommt keine Gemeinschaft ohne eine Person aus, der die anderen besondere Qualitäten nachsagen, und die sie deshalb anerkennen. Die informelle Gruppe entscheidet meist spontan, wer in welcher Situation besonders kompetent ist und das Vertrauen der anderen geniest. Ein Betrieb aber ernennt einen Vorgesetzten, der fortan in der Abteilung oder der Arbeitsgruppe sagt, wie die Arbeit geht.

Dabei kommt es oft zu Konflikten, die meist unterschwellig ablaufen. Gerade deshalb haben diese Verstimmungen aber Einfluss auf die Performance des Teams, die interne Kommunikation leidet und die Arbeitsergebnisse bleiben unter dem üblichen Niveau. „Der Neue“ kann aber durchaus von dem „gewählten Chef“ einiges lernen, der sich übrigens nicht unbedingt jemals für den Posten beworben hat, den ihm die anderen Gruppenmitglieder zuweisen.

Demokratisch führen oder autoritär?

Weil wir in einer demokratischen Gesellschaft leben, wurde auch die Arbeit in Unternehmen nach und nach demokratisiert. Vorbei sind die Zeiten, in denen ein autoritärer Stil vielfach erwartet wurde. Und ohne ein entsprechendes Verhalten wurde der Vorgesetzte von den Mitarbeiter gar nicht rückhaltlos akzeptiert. Heute führt ein autoritäres Gehabe jedoch oft nur zu Frust und Verweigerung.

Wer nun aber meint, dass der Vorgesetzte möglichst unsichtbar bleiben sollte, irrt gewaltig. Denn es ist tatsächlich nicht so, dass die Beschäftigten immer von selber wissen, wie und was zu arbeiten wäre. Zwar sind die Ausbildungsstandards mittlerweile sehr hoch, und etliche Mitarbeiter verfügen über eine jahrelange Erfahrung, sind mit der Materie vertrauten und wissen, „wie der Hase läuft“.

Für eine Reihe von Aufgaben und Abläufen mögen diese Voraussetzungen durchaus hinreichen. Dennoch ergeben sich immer wieder Situationen, in denen die Unternehmensleitung mit den Ergebnissen unzufrieden ist. Dann ist bald vom Schlendrian die Rede. Wenn vorher das Laissez faire gerühmt wurde, wird nun vermehrt der Ruf laut nach der „harten Hand“, um die Arbeitsgruppe wieder auf Kurs zu bringen.

Typische Fehler bei der Mitarbeiterführung

Genau genommen kann es bei jedem Stil ein Zuviel oder ein Zuwenig geben. Fingerspitzengefühl und Situationsanalyse bringen den Chef oft bedeutend weiter, denn jede Gruppe hat ihre Eigenart und jede Aufgabe ist mit neuen Herausforderungen verbunden.

Die richtige Mitarbeiterführung ist ein wesentlicher Beitrag zum Erfolg des Unternehmens. Die Komplexität einer exponierten Position führt aber auch oft zu Fehlern, die jedoch bei genauer Betrachtung durchaus als typisch gelten können. Die folgende Darstellung der wesentlichen Konfliktsituationen soll bei der Bewusstwerdung des eigenen Verhaltens helfen, um nötigenfalls zu korrigieren und zu einer kompetenten und überzeugenden Führung zu finden.

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser

Dieser alte Leitsatz der Unternehmensführung motiviert viele Führungskräfte, über jeden Vorgang informiert sein zu müssen. Das fortwährende Kontrollieren jeder auch noch so unbedeutenden Aufgabe verhindert jedoch jedes freie Denken bereits im Ansatz. Der Mitarbeiter fühlt sich mit der Zeit mitunter sogar schikaniert, die Leistungsbereitschaft lässt nach und die Arbeitsergebnisse werden immer fragwürdiger.

Grundsätzlich ist der Vorgesetzte nun aufgerufen, seine Rolle etwas gemächlicher anzugehen. Bringt er nun dem Beschäftigten das notwendige Vertrauen entgegen, wird dieser auch wieder selbstbewusst und damit effizienter. Fördert der Chef zusätzlich die Eigeninitiative und lässt dem Mitarbeiter Freiräume, steigt dessen Motivation. Bald wird die Gruppe wieder kreativ, bringt neue Ideen ein, und die Arbeitsergebnisse werden wieder akzeptabel.

Das Feedback: Wichtige Voraussetzung für den Erfolg

Der autoritäre Chef wird besonders gerne dann aktiv, wenn er nicht mehr anders kann. Dann platzt es aus ihm heraus, und die gefürchtete „Standpauke“ nimmt ihren Lauf. Diese spontane Unmutsäußerung wendet sich mitunter an alle und jeden, lässt die Betroffenen jedoch meist ratlos zurück. Viele nehmen dann innerlich ihren Urlaub bis zum nächsten Tag, und außer Stress für alle ist nichts gewesen.

Derartige Ausbrüche sind allerdings vermeidbar. Eine angemessene Gesprächskultur im Unternehmen lässt einen emotionalen Informationsstau erst gar nicht aufkommen. Regelmäßiges Feedback führt zu einer sinnvollen Kommunikation, die Beschäftigten erfahren die ihnen zustehende Wertschätzung. Und der Vorgesetzte kann seine Anliegen substantiell und rechtzeitig mitteilen.

Konflikte zeitnah ansprechen und lösen

Auch unter den Beschäftigten, die sich untereinander auch weiterhin als informelle Gruppe verstehen, kann es immer wieder zu Rivalitäten kommen. Die kleinen Streitigkeiten und Meinungsverschiedenheiten ziehen sich auch über Wochen hin und mindern die Produktivität. Findet das Team nicht von sich aus einen gemeinsamen Nenner, ist doch wieder der Teamleiter gefragt. Wer jetzt mit Abwesenheit überzeugen will, versäumt eine Gelegenheit, seine natürliche Autorität zu beweisen.

Denn in diesen Situationen ist Orientierung gefragt. Wenn der Vorgesetzte die Gruppe auf das Wesentliche hinweist, nämlich die Aufgabe im Team, ist schon viel gewonnen. Hinzu kommt, dass ist er nun als Streitschlichter gefragt ist. Und im Sinne eines guten Betriebsklimas organisiert er die Lösung der Konflikte, die im anderen Fall zu einer ständigen Belastung werden können.

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