Die GEW BERLIN begrüßt die Entscheidung des Senats, bis zu den Sommerferien am Wechselunterricht festzuhalten. „Wir sehen in den Schulen einen dringenden Bedarf an Transparenz und Verlässlichkeit und sind froh, dass der Senat auch bei sinkenden Inzidenzwerten nicht vorhat, die Schulen wieder uneingeschränkt zu öffnen“, erklärte Tom Erdmann, Vorsitzender der GEW BERLIN. Auch zum aktuellen Zeitpunkt sind viele Lehrkräfte – und die meisten Schüler*innen – noch nicht geimpft.

Die Schule im Pandemiejahr war gekennzeichnet von ständigen Veränderungen und sehr kurzfristig umzusetzenden neuen Vorgaben. „Es wäre gut, wenn nun wenigstens in den letzten Wochen des Schuljahres etwas Ruhe reinkommt.“, so Erdmann.

Die Vorsitzende der GEW BERLIN, Doreen Siebernik, verwies auch auf die hohe Arbeitsbelastung der Pädagog*innen auf Grund des parallel stattfindenden Präsenz- und Distanzunterrichts. „Eine bessere Personalausstattung, nicht nur an Lehrkräften, ist dringend geboten, um die Folgen der Pandemie langfristig zu bewältigen. Wir fordern daher eine deutliche Aufstockung des Personals in der Schulpsychologie, der Schulsozialarbeit und in den Jugend- und den Gesundheitsämtern. Voraussetzung dafür ist, dass die Arbeitsbedingungen in diesen Berufsfeldern attraktiver gestaltet werden“, sagte Siebernik.  

Allein bei den Regionalen Sozialen Diensten der Jugendämter sind aktuell rund 100 Stellen unbesetzt. Die Pandemie hat gezeigt, dass die personelle Unterausstattung in diesen Bereichen die Situation zusätzlich verschärft hat und den vorhandenen Bedarfen nicht gerecht wird. In der Pandemie ist durch die Folgen des Lockdowns ein zusätzlicher Betreuungsbedarf entstanden, der noch länger anhalten wird. Hier gilt es, jetzt gegenzusteuern.

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