„Der Zukunftskommission Landwirtschaft (ZKL) ist geglückt, was viele nicht für möglich gehalten hatten: Die unterschiedlichen Interessengruppen gehen den Weg der nachhaltigen Transformation der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft gemeinsam“, bilanziert Franz-Josef Holzenkamp, Präsident des Deutschen Raiffeisenverbandes (DRV) und ZKL-Mitglied, anlässlich des Abschlusses der Kommissionsarbeit.

„Es ist ein Meilenstein und Durchbruch in der gesellschaftspolitischen Diskussion über die Zukunft der Landwirtschaft“, so Holzenkamp weiter. Klar ist jedoch, dass die staatlichen Mittel nicht ausreichen, um die Transformation zu finanzieren. Die Mehrkosten können nicht allein von der Landwirtschaft getragen werden. „Die genossenschaftlich orientierten Unternehmen der Agrar- und Ernährungswirtschaft sind sich ihrer bedeutenden Rolle im Transformationsprozess bewusst. Gemeinsam statt gegeneinander ist Teil der genossenschaftlichen DNA. Aber die Unternehmen brauchen einen klaren Zeitplan und ökonomische Tragfähigkeit“, stellt Holzenkamp klar.

In ihrem Abschlussbericht bekennt sich die ZKL ausdrücklich zur Stärkung des Agrarstandorts Deutschland. Dazu Holzenkamp: „Die zukünftigen Maßnahmen dürfen nicht zu Produktionsverlagerungen, Importsteigerungen und Leakage-Effekten führen. Ziel ist die Schaffung eines europaweiten Level Playing Fields.“

Der DRV-Präsident betont die Schwierigkeit der Konsensfindungen in der ZKL: „Zeitdruck und die Corona-bedingte Digitalität der Sitzungen haben die Verhandlungen erschwert. Umso dankbarer bin ich allen für ihre Kompromissbereitschaft. Wir sind uns ein Stück nähergekommen. Darauf müssen wir weiter bauen, es darf kein Zurück in die alten Schützengräben geben – auf keiner Seite!“

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