Dienstag, 1. März 2022, 18 Uhr
Liebe, Tod und Teufel
Rezitationsabend mit Benedikt Vermeer
Was wäre wenn… sich Heine, Tucholsky, Kästner, Ringelnatz, Morgenstern, Busch, Roth zur heutigen Weltlage äußern würden? Humorvolle und romantische Gedichte, spannende Szenen, beseelte Visionen bietet das literarisch-politisch-humanistische Programm von Benedikt Vermeer.
Eintritt 15, ermäßigt 10 Euro
Anmeldung erwünscht unter Ruf 0421/699 600-0 oder per Mail an kasse@focke-museum.de

Dienstag, 8. März 2022, 18 Uhr
Konzert anlässlich des Weltfrauentags
Frauen in Lied und Oper
Die zwei Bremer Musikerinnen Coco Joura, Sopran, und Kristina Legostaeva, Klavier, geben am Weltfrauentag ein Konzert mit Liedern und Arien von, mit und über Frauen. So erklingt ein Liederzyklus von Robert Schumann, herausgegeben von seiner Frau Clara Schumann, nach Gedichten der deutsch-russischen Dichterin Elisabeth Kuhlmann. Auch die sechs Lieder op. 13 von Clara Schumann sowie vier Wiegenlieder für Arbeitermütter von Hanns Eisler zu Texten von Bertolt Brecht werden zu hören sein.
Die beiden Künstlerinnen entführen ihr Publikum zudem auf eine kurze Reise durch die Welt der
Oper und geben Einblick in verschiedene Charaktere und Figuren: Von der Regentin bis zur Dienerin ist alles dabei.
Eintritt 15, ermäßigt 10 Euro
Anmeldung erwünscht unter Ruf 0421/699 600-0 oder per Mail an kasse@focke-museum.de

Donnerstag, 10. März 2022, 15 Uhr
Bedeutende Bremerinnen
Museumsgespräch mit Anke Osterloh
In der Bremer Geschichte gibt es einige außergewöhnliche Frauen, die ihre Spuren in Vereinen, Kultur und Politik hinterlassen haben. Der Rundgang mit der Historikerin Anke Osterloh führt zu Bremer „Frauenzimmern“, die sich vielfältig und unerschrocken für Frauenrechte engagierten. Thematisiert wird, was Betty Gleim für Mädchenbildung und mehr weibliche Selbstbestimmung erreicht hat, warum Marie Mindermann anonym mehr demokratische Rechte einforderte, und wo Agnes Heineken sich für die berufliche Bildung von Mädchen und Frauen eingesetzt hat. Vorgestellt werden weitere Frauen in Bremen, die sich für den Frieden, das Frauenwahlrecht oder die Mäßigkeit engagierten. Nach einer Kurzführung durch die Dauerausstellung wird bei Kaffee und Kuchen über das Thema diskutiert.
Teilnahmegebühr 4 Euro, zzgl. 4 Euro Eintritt und ggf. Bewirtungskosten
Anmeldung bitte ausschließlich über die VHS unter Ruf 0421/361-12345

Montag, 14. bis 18. März 2022, 9 bis 14 Uhr
Bremen im Mittelalter
Bildungsurlaub mit Raymonde Decker und Helmi Reible
Immer wenn in Bremens Altstadt gegraben wird, stößt die Landesarchäologie auf Spuren des mittelalterlichen Bremens. Wie sah es im mittelalterlichen Bremen aus? Was wissen wir über Recht und Ordnung und den Alltag der Bremerinnen und Bremer? Warum wurde Bremen Hansestadt? Der Bildungsurlaub beschäftigt sich mit neuesten Ausgrabungen in Bremen aus der Zeit der Chauken und Sachsen und des Mittelalters. Ein historischer Stadtrundgang gehört zum Programm.
Anmeldung bitte ausschließlich über die VHS unter Ruf 0421/361-12345

Dienstag, 15. März 2022, 19 Uhr
Als Bremen französisch wurde – Bremen um 1800
Führung mit Anke Osterloh, Historikerin
1806 besetzten napoleonische Truppen die Stadt Bremen und beendeten ihren Status als Freie Hansestadt Bremen. Die Stadt wurde Teil des Französischen Reichs und Provinzhauptstadt des Departements Wesermünde. Nur durch List konnte damals der Bremer Roland vor der Verschleppung nach Paris gerettet werden. Während die Bremer Oberschichten die Besetzung und die damit einhergehenden Machtverluste und wirtschaftlichen Einschränkungen bedauerten, profitierten große Teile der Bevölkerung von dem eingeführte Code Napoleon, der ihnen die Aufhebung der Zünfte, Religionsfreiheit sowie die Trennung von Justiz und Verwaltung brachte. Die Führung mit der Historikerin Anke Osterloh bietet einen spannenden Einblick in die siebenjährige "Franzosenzeit", die Lebensstil und Kunstgeschmack beeinflusste sowie Wirtschaft, Verwaltung und Justiz modernisierte.
Eintritt frei, 4 Euro Teilnahmegebühr

Dienstag, 22. März 2022, 19 Uhr
Seekarten und die historische Navigation auf der Außenweser
Fockes Forum: Digitaler Vortrag von Dr. Frederic Theis
Zu den nützlichen Navigationsmitteln der frühen Neuzeit, genauer: des 19. und 20. Jahrhunderts, zählten vor allem Seekarten. Mit ihren vielfältigen Informationen über die Tiefenverhältnisse der Wasserwege, die Sände und Platen sowie die wichtigen Seezeichen wie Tonnen und Leuchttürme dienten sie den navigierenden Schiffern von Segel- und Dampffahrzeugen bei der Wegfindung in zuweilen schwierigen Küstenrevieren. Im Vortrag wird anhand ausgewählter Seekarten der Nordsee und Außenweser gezeigt, wie ihr Gebrauch wesentlich zur Sicherheit der zeitgenössischen Schifffahrt beitrug – und darüber hinaus der stetige Wandel von Bremens bedeutendster Wasserstraße sichtbar gemacht.
Dr. Frederic Theis ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter/Ausstellungskurator beim Deutschen Schifffahrtsmuseum / Leibniz-Institut für Maritime Geschichte.
Die Teilnahme ist kostenlos, der Link steht auf der Homepage des Focke-Museums.

Sonntag, 27. März 2022, 11 bis 16 Uhr
Familientag zur Sonderausstellung „Von hier nach dort. Unterwegs mit Kompass und Navi!"
11 – 15 Uhr: Workshop-Angebot in der Ausstellung mit Anke Osterloh, Karin Puck und Jens Buttgereit: Maritime Mode-Collagen, Globus zum Selberbauen und Buttons-Werkstatt
11 Uhr: Martin Verg, Journalist und Autor, stellt das Begleitbuch zur Ausstellung vor: „Von hier nach dort – Abenteuer mit Karte, Kompass und Co“. Interaktive Lesung für junge Entdeckerinnen und Entdecker ab 9 Jahren mit anschließender Signierstunde
14 Uhr: Interaktiver Rundgang durch die Ausstellung mit Jens Buttgereit und Anke Osterloh
15 Uhr: Kindervortrag „Auf dem Schiff unterwegs – Den Weg auf Meeren finden mithilfe von Sternen, Wellen, Wolken, Wind und Vögeln“, mit Marc Weis, Ingenieur aus Bremen, für Kinder ab 8 Jahren
2 Euro Veranstaltungsgebühr zzgl. Eintritt

Neu: Sonderausstellungen

Bremen spricht – Eine Ausstellung zur Mehrsprachigkeit Bremens
Stadtlabor des Focke-Museums
Mehr als 6000 Sprachen werden auf der Welt gesprochen, manche von nur einigen hundert Menschen, andere von vielen Millionen. Und in Bremen? Ganz genau lässt sich die Frage nicht beantworten, aber mehr als 80 sind es schon. „Bremen spricht“ heißt die neue Ausstellung im Stadtlabor des Focke-Museums, die in Kooperation mit dem Zentrum für Migranten und interkulturelle Studien (ZIS) entstand.
Auf mehreren soziolinguistischen Karten wird die vielfältige Sprachlandschaft der Stadt sichtbar gemacht. In welchen Stadtvierteln leben die meisten mehrsprachig aufwachsenden Kinder? Wo ist die Sprachvielfalt am größten? Darüber geben die Karten, die mit Daten der Senatorin für Bildung erstellt wurden, Auskunft. Neben den nicht-deutschen Sprachen sind auch das Niederdeutsche und die deutsche Gebärdensprache verzeichnet.
Um die Komplexität eines so abstrakten Themas wie der Sprache anschaulich zu machen, wurden mit mehr als 30 Migranten und Migrantinnen Interviews geführt. In Audioaufnahmen und Kurzfilmen kommen sie zu Wort. Neben der Bedeutung von Mehrsprachigkeit für den Einzelnen thematisiert die Sonderschau auch den Gewinn für eine migrantisch geprägte Stadtgesellschaft.
Valentina Rojas Loa und Dr. Maria Mazzoli, die die Ausstellung mit Dr. Bora Aksen vom Bremer Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte kuratiert haben, wollen das Interesse und die Faszination an Sprachvielfalt und Mehrsprachigkeit wecken und multikulturelle Kompetenzen fördern. Ihnen geht es darum, den enormen sprachlichen bzw. kulturellen Schatz unseres Bundeslandes in ein Instrument für Integration und sozialen Zusammenhalt zu verwandeln.
Laufzeit: 4. März bis 29. Mai 2022

„Von hier nach dort – Unterwegs mit Kompass und Navi!“
Mitmachausstellung für Kinder und Jugendliche von acht bis zwölf Jahren

Wie benutzt man eigentlich einen Kompass? Was ist ein Sextant? Wie orientiert man sich zu See und auf dem Land? Antworten auf diese und viele andere Fragen beantwortet die Sonderausstellung „Von hier nach dort – Unterwegs mit Kompass und Navi!“, die sich an Acht- bis Zwölfjährige wendet. An sechs Mitmach-Stationen können Orientierungshilfen und Navigationstechniken ausprobiert werden. Ein Expertenteam führt durch die Ausstellung: ein mittelalterlicher Steuermann, eine Astronautin, ein Storch, eine Weltumseglerin und einige mehr. Mit ihren Navigationskenntnissen helfen sie dabei, Aufgaben zu lösen und geben zudem nützliche Tipps zur Orientierung. Ergänzt wird der aktive Bereich durch eine Auswahl an historischen Navigationsobjekten aus der Sammlung des Bremer Landesmuseums, deren Funktion und ehemalige Einsatzorte erläutert werden.
Realisiert wird die Wanderausstellung vom Focke-Museum in Zusammenarbeit mit dem Europäischen Hansemuseum Lübeck, dem Deutschen Schifffahrtsmuseum Bremerhaven und der Stiftung Historische Museen Hamburg (Altonaer Museum). Bremen ist die erste Station.
Laufzeit: 13. März bis 25. September 2022

Familienangebot

Rallye durch das Schaumagazin
Für Familien mit Kindern ab 8 Jahren
Familien mit Kindern können mit der Rallye das Schaumagazin des Focke-Museums erkunden. Die Fragen können mit Hilfe eines Mediaguides beantwortet werden, der kostenfrei an der Kasse ausgeliehen werden kann. Am Ende wartet ein kleines Geschenk auf diejenigen, die die Rallyefragen beantwortet haben.
Mittwoch bis Sonnabend täglich von 10 bis 17 Uhr, Dienstag von 10 bis 21 Uhr, Sonntag von 10 bis 18 Uhr
Keine Anmeldung erforderlich. Kinder und Jugendliche haben freien Eintritt. Das Suchspiel ist kostenfrei an der Kasse erhältlich.

Die Grafiken zu den Ausstellungen „Von hier nach dort – Unterwegs mit Kompass und Navi!“ und „Bremen spricht“ können kostenfrei verwendet werden: © Focke-Museum. Ebenso das Foto von Coco Joura und Kristina Legostaeva (Konzert am 8.3.2022).

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Focke Museum Bremer Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
Schwachhauser Heerstraße 240
28213 Bremen
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Telefax: +49 (421) 699600-66
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