Gemeinsam mit dem Deutschen Raiffeisenverband e.V. (DRV) hat der Deutsche Verband Tiernahrung e.V. (DVT) in einem Fortschrittsbericht die Erfolge zur Stärkung nachhaltigerer Eiweißquellen und Förderung entwaldungsfreier Lieferketten veröffentlicht. Hierzu zählen die auf europäischer Ebene überarbeiteten Leitlinien für eine verantwortungsvolle Sojabeschaffung, mit der die Futtermittelproduzenten Verantwortung für ihre Produktion übernehmen und zum globalen Erhalt von Wäldern und Ökosystemen beitragen. „Nach Erhebungen aus dem Jahr 2020 stammen über 60 Prozent des verwendeten Sojas aus nachhaltigem Anbau. Rund zwei Drittel der Gesamtmenge kommen aus Regionen, die ein geringes Entwaldungsrisiko aufweisen“, sagt Dr. Hermann-Josef Baaken, Sprecher der Geschäftsführung des DVT. „Damit werden die beiden Verbände ihrer Zielsetzung, den nachhaltig produzierten Mischfutteranteil zu erhöhen, gerecht“, so Baaken weiter. DVT und DRV fordern ihre Mitglieder zudem aktiv auf, sich zum Einsatz von nachhaltigem Soja zu bekennen.

Die preisliche Würdigung zertifizierter Produkte und die Verfügbarkeit regionaler Proteinträger bleiben herausfordernd. „Eine erfolgreiche Eiweißstrategie muss neben den pflanzenbaulichen Aspekten auch den Absatz am Markt und die Verwendungsmöglichkeiten in der Kette stärker berücksichtigen“, erklärt Dr. Henning Ehlers, Hauptgeschäftsführer des DRV.

Ergebnisse als Teil des FONEI-Fortschrittberichts

Die gemeinsame Bekanntmachung der beiden Verbände ist Teil des Fortschrittsberichts des Forums nachhaltigere Eiweißfuttermittel (FONEI), der am Donnerstag von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) veröffentlicht wurde. Im Jahr 2014 gegründet, will das FONEI die Nachhaltigkeit entlang der Lieferkette für Eiweißfuttermittel erhöhen.

Weitere Informationen aus dem Fortschrittsbericht und zum Forum finden Sie unter https://eiweissforum.de/.

Über FONEI

Das Forum Nachhaltigere Eiweißfuttermittel (FONEI) etablierte sich im Rahmen der BMEL-Eiweißpflanzenstrategie im Jahr 2014 mit der Zielsetzung, die Nachhaltigkeit entlang der Lieferkette für Eiweißfuttermittel wie Soja, Raps und Leguminosen zu erhöhen. Seit 2018 liegt die Organisation bei der Koordinationsstelle FONEI in der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE). Auf der Plattform diskutieren und beraten verschiedene Akteure entlang der Kette kritische Themen, offene Fragen und Lösungsmöglichkeiten rund um das Thema nachhaltigere Eiweißfuttermittel aus heimischer Erzeugung und Import. Im Forum sind insgesamt 54 Unternehmen, Verbände, Organisationen, wissenschaftliche Einrichtungen und Behörden aus den Bereichen Landwirtschaft, Umweltschutz, Beratung, Futtermittel- und Lebensmittelproduktion und -handel vertreten. Der Deutsche Verband Tiernahrung e.V. (DVT) und der Deutsche Raiffeisenverband e.V. (DRV) sind Mitglieder im Lenkungsausschuss.

Über den DVT

Der Deutsche Verband Tiernahrung e. V. (DVT) vertritt als unabhängiger Wirtschaftsverband die Interessen der Unternehmen, die Futtermittel, Vormischungen und Zusatzstoffe für Nutz- und Heimtiere herstellen, lagern und damit handeln.

Über den Deutscher Raiffeisenverband e.V.

Der Deutsche Raiffeisenverband e.V. (DRV) vertritt die Interessen der genossenschaftlich orientierten Unternehmen der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft. Als wichtiges Glied der Wertschöpfungskette Lebensmittel erzielen die 1.766 DRV-Mitgliedsunternehmen in der Erzeugung, im Handel und in der Verarbeitung von pflanzlichen und tierischen Erzeugnissen mit rund 92.000 Mitarbeitern einen Umsatz von 64,5 Mrd. Euro. Landwirte, Gärtner und Winzer sind die Mitglieder und damit Eigentümer der Genossenschaften.

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