Deutschlands beste Jungforscherinnen und Jungforscher befinden sich auf der Zielgeraden: Die jungen Talente in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) fiebern dem 57. Bundeswettbewerb von Jugend forscht entgegen, der Ende Mai 2022 in Lübeck stattfindet. In den kommenden Tagen werden die letzten der mehr als 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des diesjährigen Bundesfinales auf den Landeswettbewerben ermittelt. Unter dem Motto „Zufällig genial?“ hatten sich bundesweit über 8 500 Kinder und Jugendliche für die aktuelle Wettbewerbsrunde angemeldet. „Wir freuen uns sehr, dass der Bundeswettbewerb nach mehr als zwei Jahren Coronapandemie erstmals wieder in Präsenz stattfinden kann“, sagt Dr. Sven Baszio, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Jugend forscht e. V. „Es ist der direkte wissenschaftliche Austausch vor Ort, der die Veranstaltung für die jungen MINT-Talente so wertvoll macht. Die jungen Forscherinnen und Forscher beweisen auch in diesem Jahr mit ihren innovativen Projekten, dass Deutschlands bekanntester Nachwuchswettbewerb einen wichtigen Beitrag für die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft leistet.“ Der Bundeswettbewerb wird gemeinsam ausgerichtet vom FORSCHUNGSFORUM Schleswig-Holstein e. V. als Bundespate und von der Stiftung Jugend forscht e. V.

Eine Reihe vielversprechender Forschungstalente hat sich bereits für das Bundesfinale qualifiziert. So präsentiert eine Nachwuchswissenschaftlerin in Lübeck eine umweltfreundliche Alternative für sogenannte Biobags. In diesen Netzbeuteln, die üblicherweise aus Polyester bestehen, werden in der Biochirurgie Maden auf Wunden gesetzt, um dort das abgestorbene Gewebe zu entfernen. Die neuartigen Biobags der Jungforscherin bestehen aus Manilahanf und sind recycelbar. An den Start gehen zudem zwei Teilnehmer, die eine kostengünstige elektronische Messapparatur konstruierten, um damit die elektrischen Ströme in den Zellen der Venusfliegenfalle und der Mimose zu ermitteln. Per Mikrocontroller gelang es ihnen, das Aktionspotenzial der einen Pflanze auf die andere Pflanze zu übertragen und sie so miteinander kommunizieren zu lassen. Präsentiert wird ferner ein Konzept für die Optimierung von Akkus. Durch das Ineinanderfalten der aktiven Flächen in der Batterie gelang es zwei Jungforschern, die Speicherkapazität zu erhöhen und die Ladezeit dennoch gering zu halten.

„Nach den langen Beschränkungen durch Corona wird der wissenschaftliche Wettstreit beim Bundeswettbewerb in Lübeck dazu beitragen, dass die jungen Menschen sich gegenseitig inspirieren und voneinander lernen“, sagt Dr. Philipp Murmann, Präsident des FORSCHUNGSFORUMS Schleswig-Holstein e. V. und Bundespatenbeauftragter. „Ich freue mich auf die vielen innovativen Köpfe und ein spannendes Bundesfinale 2022 bei uns im Norden. So kreativ wie unsere Unternehmen sind, ist auch das Programm für unsere Gäste. In der ‚Königin der Hanse‘ bieten wir den jungen Forscherinnen und Forschern kurze Wege, auf denen sie auch etwas über die Geschichte der Hansestadt Lübeck erfahren und ihre Schönheit bewundern können.“

Bis zum Abschluss der Landeswettbewerbe werden weitere findige Projekte in den sieben Jugend forscht Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik sowie Technik den Sprung ins Bundesfinale schaffen. In den Bundesländern Nordrhein-Westfalen (07.04.), Berlin (08.04.), Hamburg (08.04), Hessen (08.04) und Sachsen (09.04.) besteht noch die Möglichkeit, sich auf Landesebene einen Eindruck von den Leistungen des wissenschaftlichen Nachwuchses zu verschaffen. Informationen zu allen Landessiegerinnen und Landessiegern dieser Runde gibt es unter www.jugend-forscht.de.

Das 57. Bundesfinale Jugend forscht findet vom 26. bis 29. Mai 2022 in der Musik- und Kongresshalle (MUK) Lübeck statt. Vertreterinnen und Vertreter der Medien können sich während des gesamten Bundeswettbewerbs umfassend über die Forschungsprojekte der jungen MINT-Talente informieren. Die Siegerinnen, Sieger und Platzierten werden am Sonntag, 29. Mai 2022, 10:30 Uhr, bei der Siegerehrung ausgezeichnet.

FORSCHUNGSFORUM Schleswig-Holstein e. V.

Das FORSCHUNGSFORUM Schleswig-Holstein e. V. ist seit seiner Gründung im September 2006 fest im nördlichsten Bundesland verwurzelt. Mitglieder sind namhafte mittelständische Unter-nehmen, zahlreiche Institutionen unterstützen die Arbeit des Vereins. Sein Ziel ist es, durch gezielte Förderung und Projekte mehr Schülerinnen und Schüler an naturwissenschaftliche und technische sowie umweltrelevante Themen heranzuführen. Auch Lehrerinnen und Lehrer will das FOR-SCHUNGSFORUM zur verstärkten Betreuung der Jugendlichen auf diesen Gebieten motivieren und für die Bedeutung von Naturwissenschaft, Technik und Umwelt für unsere Wirtschaft und Gesellschaft sensibilisieren. Ein weiterer Schwerpunkt ist die ideelle und materielle Unterstützung des Wettbewerbs Jugend forscht. Bereits im Mai 2011 war das Forschungsforum der Bundespate und richtete erstmals den Bundeswettbewerb Jugend forscht in Schleswig-Holstein an der Kieler Förde aus. Zudem engagiert sich der Verein seit 2008 erfolgreich als Partner bei Regionalwettbewerben von Jugend forscht/Schüler experimentieren im Bundesland.

Über den Stiftung Jugend forscht e.V.

Jugend forscht ist Deutschlands bekanntester Nachwuchswettbewerb und eine gemeinsame Initiative von Bund, Ländern, stern, Wirtschaft, Wissenschaft und Schulen. Bundesweit führt Jugend forscht jedes Jahr mehr als 120 Wettbewerbe durch, um junge Menschen für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) zu interessieren, Talente frühzeitig zu entdecken und sie gezielt zu fördern. Jugend forscht richtet sich an Kinder und Jugendliche bis 21 Jahre. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer suchen sich selbst eine Fragestellung, die sie mit naturwissenschaftlichen, technischen oder mathematischen Methoden bearbeiten. Pro Runde werden Geld- und Sachpreise im Wert von mehr als einer Million Euro vergeben. Das Jugend forscht Netzwerk mit rund 250 Partnern ist die größte öffentlich-private Partnerschaft ihrer Art in Deutschland. Mehr als 5 000 Lehrkräfte unterstützen Jugend forscht ehrenamtlich als Projektbetreuende und Wettbewerbsleitungen, über 3 000 Fach- und Hochschullehrkräfte sowie Expertinnen und Experten aus der Wirtschaft engagieren sich in den Jurys.

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