• Repräsentative Studie zu Nachbarschaften in Deutschland
  • Sonderthema „Das Miteinander der Generationen“: Ältere fühlen sich gut vernetzt, Jüngere wünschen sich mehr Austausch
  • Trendwende: Stadtmenschen erstmals nachbarschaftlicher
  • Steigende Tendenz der Nachbarschaftlichkeit: 8 von 16 Bundesländern erhalten bessere Bewertung als im Vorjahr, Thüringen ist Spitzenreiter

Anonymes Nebeneinander oder harmonisches Miteinander? Ein freundlicher Gruß im Treppenhaus, gemeinsame Feste, kleine Gespräche über den Gartenzaun oder gegenseitige Unterstützung – unter einer guten Nachbarschaft stellt sich jeder etwas anderes vor. Gerade in den aktuell global unruhigen Zeiten wird die Nachbarschaft zu einem immer wichtigeren Ort des sozialen Zusammenhalts und der Solidarität. Mit dem repräsentativen „EDEKA Nachbarschaftsbarometer 2022: Das Miteinander der Generationen“ beleuchtet EDEKA zum dritten Mal die Bedeutung von Nachbarschaften in Deutschland. Zusätzlich gibt die diesjährige Umfrage in einem Sonderteil Einblick, inwiefern nachbarschaftliche Interaktion auch generationenübergreifend stattfindet und wie sich die verschiedenen Generationen füreinander engagieren.  

Die Kernergebnisse¹ im Überblick
Was macht eine gute Nachbarschaft aus?

  • Wie in den Vorjahren auch, zeichnet sich gute Nachbarschaft für die meisten Befragten besonders durch Hilfe und Unterstützung aus. Auf Platz zwei und drei folgen ebenfalls wie in den vorherigen Umfragen „Ein freundlicher Umgang miteinander“ und „Kurze Gespräche“.  
  • Jüngere Menschen (18 bis 29 Jahre), aber auch die 30- bis 49-Jährigen, wünschen sich gegenseitiges Aufpassen auf Kinder und/oder Haustiere (30%), gemeinsames Kochen oder Kaffeetrinken (fast 30%)
  • Wie auch im Vorjahr begegnen sich Nachbar:innen überwiegend auf der Straße (84%), im Haus (53%) oder beim Einkaufen (34%) 
  • 22% nutzen Online-Portale für die Begegnung und Vernetzung mit der Nachbarschaft

Ergebnisse des Sonderthemas „Das Miteinander der Generationen“: Wie leben die verschiedenen Generationen im Jahr 2022 miteinander?

  • Knapp die Hälfte aller Deutschen findet nachbarschaftliche Interaktionen zwischen den Generationen wichtig bis sehr wichtig (46%)
  • Zwei Drittel der Befragten erleben bereits Unterstützung zwischen den Generationen. Ein Drittel wünscht sich jedoch einen intensiveren Kontakt und mehr gemeinsame Aktivitäten
  • Die älteren Generationen (50 bis 70 Jahre) sind mit ihren Kontakten zu anderen Generationen der Nachbarschaft generell zufriedener als die jüngeren. Sie treten mit ihren Nachbar:innen bewusster in Kontakt und bieten ihre Unterstützung gezielt an (47%)
  • Junge Menschen (18 bis 29 Jahre) hätten gerne mehr Kontakt zu anderen Generationen, wissen jedoch nicht so recht, was sie anbieten sollen (23%) oder trauen sich nicht, den ersten Schritt zu machen (24%) 
  • Geschlechterunterschied: Männer und Frauen sind über die Generationen hinweg in Bezug auf nachbarschaftliche Aktivitäten in etwa gleich aktiv

„Unsere rund 3.500 selbstständigen EDEKA-Kaufleute sind fest in ihrer Nachbarschaft verwurzelt. Oft führen die Familien ihre Märkte bereits seit Generationen und dienen daher als Vorbilder für ein gelebtes, generationsübergreifendes Miteinander. Dass dieses auch von den Befragten vermehrt gewünscht wird, ist ein begrüßenswerter Trend und spiegelt sich so auch im täglichen Umgang mit unserer Kundschaft vor Ort wider“, so Markus Mosa, Vorstandsvorsitzender der EDEKA ZENTRALE Stiftung & Co. KG.

Regionaler Vergleich: Wie nachbarschaftlich sind Bundesländer und Städte?

  • Bereits im vergangenen Jahr hatten sich die eher als anonym geltenden Großstädte dem Land in Sachen Nachbarschaftlichkeit angenähert. 2022 wurden Menschen in der Stadt (ab 100.000 Einwohner) erstmals als nachbarschaftlicher eingestuft als auf dem Land
  • Im Städtevergleich steigt München (123 Punkte) vom 4. Platz an die Spitze. Vorjahressieger Köln rutscht auf Platz 3 (107). Dazwischen liegen Dresden (111) und Berlin (107). Stuttgart, 2021 noch Platz 2, steigt auf den 8. Platz ab
  • Thüringen (114 Punkte) übernimmt nach einem Platz 4 im Vorjahr nun die Spitzenposition. Brandenburg kann im Vergleich zu 2021 einen Platz gut machen und wird Zweiter. Es folgen Top-5-Neueinsteiger Berlin (107) und Vorjahresdritter Sachsen-Anhalt (105). Niedersachsen und Bayern landen gemeinsam auf dem 5. Platz 

Genossenschaftlicher EDEKA-Verbund in den Gemeinden verwurzelt  
Die rund 3.500 selbstständigen EDEKA-Kaufleute engagieren sich tagtäglich für das Gemeinwohl vor Ort. Aus der täglichen Begegnung mit den Menschen wissen sie, was es braucht, um die Nachbarschaft gemeinsam zu stärken. Sie engagieren sich seit Jahrzehnten tatkräftig vor Ort, indem sie zum Beispiel lokale Kindertagesstätten, Sportvereine, Feuerwehren und soziale Einrichtungen mit (Lebensmittel-)Spenden oder durch tatkräftiges Mitanpacken unterstützen. Um fundierte Ergebnisse über die Nachbarschaftsverhältnisse der Deutschen zu erhalten, führt EDEKA seit 2020 das EDEKA Nachbarschaftsbarometer durch.  Weitere Detailinformationen zur Studie sowie alle Ergebnisse inklusive grafischer Darstellung gibt es unter: https://verbund.edeka/edeka-nachbarschaftsbarometer.html.

¹ Grundlage der dargestellten Informationen ist eine von der EDEKA-Zentrale in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut Gelszus rmm Marketing Research GmbH durchgeführte Online-Befragung. Diese stellt eine Folgebefragung der Studie aus den Jahren 2020 und 2021 dar. In diesem Jahr wurde der Themenbereich "Das Miteinander der Generationen" näher beleuchtet. Die bevölkerungsrepräsentative Befragung umfasste 3.044 Teilnehmer:innen vom 30.03. bis 19.04.2022. 

² Das Nachbarschaftsranking wird aus vier Dimensionen zusammengesetzt: Einstellung zu Nachbarschaft, Ist-Beurteilung von Nachbarschaft, eigener Beitrag zur Nachbarschaft und Rahmenbedingungen für Nachbarschaftsengagement. 

Über die EDEKA ZENTRALE Stiftung & Co. KG

Das Profil des mittelständisch und genossenschaftlich geprägten EDEKA-Verbunds basiert auf dem erfolgreichen Zusammenspiel dreier Stufen: Bundesweit verleihen rund 3.500 selbstständige Kaufleute EDEKA ein Gesicht. Sie übernehmen auf Einzelhandelsebene die Rolle des Nahversorgers, der für Lebensmittelqualität und Genuss steht. Unterstützt werden sie von sieben regionalen Großhandelsbetrieben, die täglich frische Ware in die EDEKA-Märkte liefern und darüber hinaus von Vertriebs- bis zu Expansionsthemen an ihrer Seite stehen. Die Koordination der EDEKA-Strategie erfolgt in der Hamburger EDEKA-Zentrale. Sie steuert das nationale Warengeschäft ebenso wie die erfolgreiche Kampagne "Wir lieben Lebensmittel" und gibt vielfältige Impulse zur Realisierung verbundübergreifender Ziele. Mit dem Tochterunternehmen Netto Marken-Discount setzt sie darüber hinaus erfolgreiche Akzente im Discountgeschäft. Fachhandelsformate wie BUDNI oder NATURKIND, die Kooperation mit online-basierten Lieferdiensten wie Picnic und das Großverbrauchergeschäft mit dem EDEKA Foodservice runden das breite Leistungsspektrum des Unternehmensverbunds ab. EDEKA erzielte 2021 mit über 11.100 Märkten und rund 405.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen Umsatz von 62,7 Mrd. Euro. Mit rund 19.900 Auszubildenden ist EDEKA einer der führenden Ausbilder in Deutschland.

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