Heute fiel der symbolische Startschuss für die Baumaßnahmen zum neuen S-Bahn Haltepunkt Schwetzingen-Nordstadt im Rahmen der 2. Ausbaustufe der S-Bahn Rhein-Neckar auf der Strecke von Mannheim nach Karlsruhe. Neben den bereits erfolgten Modernisierungen der bestehenden Stationen entlang der Bahnstrecke Mannheim-Karlsruhe entsteht mit Schwetzingen-Nordstadt ein weiterer neuer Haltepunkt innerhalb des Stadtgebiets von Schwetzingen. Bereits im Dezember 2022 erfolgte die Inbetriebnahme der neuen Station Schwetzingen-Hirschacker.

Nachdem die Planungen abgeschlossen sind und Planrecht vorliegt, können nun die Bauarbeiten für den neuen Haltepunkt Schwetzingen-Nordstadt beginnen. Die Inbetriebnahme der neuen Station ist für Ende  2025 vorgesehen.

Staatssekretärin Elke Zimmer, Verkehrsministerium Baden-Württemberg betonte: „Mit der neuen S-Bahn-Station werden die Bürgerinnen und Bürger in Zukunft noch besser an die Wirtschaftszentren Karlsruhe und Mannheim angebunden. Damit werden die Wege für sie noch kürzer und der öffentliche Verkehr in Schwetzingen einfacher und bequemer.“

Landrat Stefan Dallinger, Rhein-Neckar-Kreis ergänzte: „Gerade für uns als einwohnerstärksten Landkreis Baden-Württembergs ist der Nahverkehr und seine vielfältigen Verbindungen in alle Richtungen ein wichtiger Bestandteil der Mobilität. Der Bau des neuen Haltepunktes Schwetzingen-Nordstadt auf dem Streckenabschnitt Mannheim-Karlsruhe ist damit ein weiterer Schritt zur Steigerung der Attraktivität des Nahverkehrs in der Region.“

Oberbürgermeister Dr. René Pöltl, Stadt Schwetzingen hierzu: „Dieser Spatenstich heute markiert den sichtbaren Startschuss für den von vielen Bürgerinnen und Bürgern lang ersehnten neuen S-Bahn-Haltepunkt Nordstadt. Wenn dieser Ende 2025 in Betrieb gehen wird, verfügen wir in Schwetzingen über sage und schreibe drei S-Bahn-Haltestellen – enorm für eine Stadt unserer Größenordnung und ein deutliches Bekenntnis zum Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs.“

Dr. Michael Winnes, Geschäftsführer Verkehrsverbund Rhein-Neckar dazu: „Die Verkehrswende kann nur gelingen, wenn wir den Pendlern ein attraktives öffentliches Mobilitätsangebot unterbreiten. Mit diesem neuen S-Bahn-Haltepunkt bekommen die Bürgerinnen und Bürger im Schwetzinger Norden erstmalig einen direkten Zugang zur S-Bahn und können von hier direkt in die Innenstädte von Mannheim und Karlsruhe fahren. Dieses Projekt ist daher ein ganz wichtiger Meilenstein, um mehr Menschen vom ÖPNV zu überzeugen.“

Thorsten Krenz, Konzernbevollmächtigter für Baden-Württemberg, Deutsche Bahn AG ergänzte: "Das Projekt S-Bahn-Rhein Neckar zeigt vorbildlich, wie man Stadt und Region für den Nahverkehr erschließt. Mit der Station Nordstadt bekommt die Stadt Schwetzingen ihren dritten Haltepunkt. Drei moderne und barrierefreie Stationen in einer Stadt machen den Umstieg auf die umweltfreundliche Schiene spürbar attraktiv."

Neue Station Schwetzingen-Nordstadt

Schwetzingen-Nordstadt ist eine von insgesamt zwei neuen Verkehrsstationen im Stadtgebiet von Schwetzingen. Die Bauarbeiten starten im Oktober 2023 und beinhalten u.a. den Neubau von Außenbahnsteigen an den vorhandenen Gleisen 1 und 2 mit einer Bahnsteiglänge von 210 Meter und einer Bahnsteighöhe von 76 Zentimeter über Schienenoberkante, um ein barrierefreies Ein- und Aussteigen der Fahrgäste in die S-Bahnfahrzeuge sicherzustellen.

Die Erschließung der beiden Bahnsteige erfolgt über den vorhandenen Bahnübergang an der Grenzhöfer Straße, der zu diesem Zweck entsprechend um- und ausgebaut und an das städtische Fuß- und Radwegenetz angeschlossen wird. Mit Hilfe eines taktilen Leitsystems werden vor allem den Belangen von blinden und sehbehinderten Fahrgästen Rechnung getragen.

Beide Bahnsteige werden mit Sitzgelegenheiten, neuen Beleuchtungs- und Lautsprecheranlagen, Wetter- und Windschutz, neuem Wegeleitsystem, Infovitrinen, Abfallbehältern sowie digitalen Zuganzeigern ausgestattet.

Die Kosten für die Planung und den Bau des Haltepunktes Schwetzingen-Nordstadt belaufen sich auf rund 9,6 Millionen Euro.

Die Kosten teilen sich wie folgt auf: der Bund trägt rund 4,2 Millionen Euro, das Land Baden-Württemberg trägt rund 2,0 Millionen Euro, der Rhein-Neckar-Kreis rund 1,7 Millionen Euro und die Stadt Schwetzingen rund 1,7 Millionen Euro.

Weitere Informationen unter: https://www.ausbau-rheinneckar.de/

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