Die Basler Kunstkritikerin Maria Netter (1917–1982) schrieb ab den 1940er-Jahren regelmässig Artikel über zeitgenössische Kunst für Schweizer und internationale Zeitungen und Zeitschriften. Ihre Beiträge illustrierte sie häufig mit eigenen Fotografien. Die Aufnahmen dokumentieren Kunstschaffende, Ausstellungen und wichtige Akteurinnen und Akteure des Schweizer Kunstbetriebs der 1950er- bis 1980er-Jahre.

2013 wurde Maria Netters fotografischer Nachlass von der Fotostiftung Schweiz dem Fotoarchiv von SIK-ISEA als Dauerleihgabe überlassen. Dort wurde er weiter erschlossen und teilweise digitalisiert. Seit 2017 sind bereits mehrere hundert Fotografien unter maria-netter.ch online zugänglich. Nun ist der Bestand um eine grosse Anzahl digitalisierter und bereinigter Kontaktbögen erweitert worden. Dank der IIIF-Technologie lässt sich das Bildmaterial hochauflösend vergrössern und detailliert erkunden. So werden auch zahlreiche bisher nicht einzeln digitalisierte Aufnahmen sichtbar. Die digitalisierten Kontaktbögen eröffnen neue Recherchemöglichkeiten und helfen dabei, einzelne Aufnahmen zu identifizieren und bei SIK-ISEA als Scan zu bestellen.

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SIKART on Tour: Kunstmuseum Wallis

Teil der Landschaft sein – Wenn Kunst auf den Ort trifft. Podiumsdiskussion mit Séverin Guelpa, Monique Keller und Martina-Sofie Wildberger

Wann:3. Oktober 2026, 11.15–12.30 Uhr

Wo:Kunstmuseum Wallis, place de la Majorie 15, 1950 Sitten 

Die Teilnahme ist kostenlos. An der Veranstaltung werden Fotos gemacht, die für die Kommunikation von SIK-ISEA genutzt werden.

Zur Feier des 20. Jubiläums ist SIKART in der ganzen Schweiz unterwegs. Am 3. Oktober 2026 ist das Lexikon zur Kunst in der Schweiz zu Gast im Kunstmuseum Wallis. Kunstschaffende und Kuratierende, die sich mit Landschaft, Umwelt und dem Alpenraum auseinandersetzen, sprechen über ortsspezifische Kunstproduktion. Ausgehend von den Praktiken der Land Art und dem Begriff des Genius Loci wird dabei auch der Walliser Kontext in den Blick genommen. Im Zentrum stehen verschiedene zeitgenössische Ansätze, mit denen Künstlerinnen und Künstler auf Landschaften reagieren, sich in sie einschreiben, mit ihnen in Dialog treten oder sie verändern.

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