Henner Winckler übernimmt zum Sommersemester 2026 eine Professur für Film und Video an der Merz Akademie. Der renommierte Filmemacher wurde für seine Spielfilme mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem DEFA Förderpreis und dem Preis der Deutschen Filmkritik für das beste Drehbuch. Er verfolgt in seiner Lehre das Ziel, Studierenden ein Verständnis für Filmästhetik zu vermitteln und wird sie in der Entwicklung ihrer eigenständigen filmkünstlerischen Handschrift unterstützen.

Henner Winckler studierte Film an der HfG Offenbach und der HfBK Hamburg. Er unterrichtete an verschiedenen Filmschulen, darunter DFFB, Filmuniversität Babelsberg und MetFilm School Berlin. Bevor er eigene Spielfilme realisierte, arbeitete er als Kameraassistent, Drehbuchautor und Lektor und drehte diverse Kurzfilme. Seine abendfüllenden Spielfilme Klassenfahrt und Lucy wurden auf Festivals wie der Berlinale, dem London Film Festival und in Karlovy Vary gezeigt und mehrfach ausgezeichnet. Gemeinsam mit Ulrich Köhler schrieb und führte er Regie bei Das freiwillige Jahr, der im internationalen Wettbewerb des Filmfestivals Locarno lief und beim Preis der Deutschen Filmkritik für das beste Drehbuch prämiert wurde.

"Die Studierenden sollen in ästhetisch-künstlerischer und gesellschaftlicher Hinsicht einen eigenen Standpunkt zu ihrem Stoff entwickeln. Da Filmemachen immer in gesellschaftliche Diskurse eingebunden ist, werden Diskussionen darüber ein fester Teil der Lehre sein", so Henner Winckler zu seiner kommenden Aufgabe als Professor für Film und Video.

Ihm ist es wichtig, auf alle filmischen Formen und Arbeitsweisen einzugehen, die Studierende für ihre künstlerische Arbeit wählen. "Künstliche Intelligenz wird sämtliche Bereiche der Filmentwicklung verändern. Das wird sich in den nächsten Jahren verstärken und alle Gewerke, vom Drehbuchschreiben über die Arbeit mit Schauspieler*innen bis hin zu Postproduktion und Auswertung, betreffen. Als Filmprofessor an der Merz Akademie möchte ich die Studierenden darin bestärken, auf solche Entwicklungen nicht nur zu reagieren, sondern sie aktiv mitzugestalten und dabei eigene Werte sowie künstlerische Freiheit zu bewahren. Was bedeutet Kunst? Wer ist der Urheber eines Werkes? Es wird entscheidend sein, diese Fragen zu erforschen, kreativ zu gestalten und dabei klare Positionen zu entwickeln."

Dr. Barbara M. Eggert, Rektorin der Merz Akademie, freut sich über Henner Wincklers Berufung: "Wir freuen uns sehr, Henner Winckler im Kreis der Merz Akademie begrüßen zu dürfen. Als Rektorin ist es mir ein zentrales Anliegen, dass durch die Besetzung der Professuren im Bereich Film und Video die Studierenden gleichermaßen in experimentellen, dokumentarischen und fiktionalen Formaten gefördert und gefordert werden. Mit seiner künstlerischen Praxis erweitert Professor Winckler das Profil von Professorin Maria Mohr in idealer Weise. Zugleich bringt er eine langjährige und vielseitige Expertise im Kamerabereich in die Lehre ein – und erschließt den Studierenden damit weitere berufliche Perspektiven, die er zugleich reflektiert und praxisnah vermittelt."

Maria Mohr, Dekanin und Film und Video-Professorin an der Merz Akademie ergänzt: "Als Dekanin, als Sprecherin des Bereichs Film und Video und als Kollegin sehe ich in der Berufung von Henner Winckler eine perfekte Ergänzung für das Team der Merz Akademie. In einer Zeit von Polarisierung und bedrohter Demokratie betont diese Besetzung künstlerische Autorschaft, gesellschaftliche Auseinandersetzung und Untersuchung der Möglichkeiten filmischer Sprache. Diese Basis teilen wir und in dem weiten Feld zwischen fiktionalen, dokumentarischen und experimentellen Ausdrucksformen ergänzen wir uns produktiv. Ich freue mich sehr auf die zukünftige Zusammenarbeit."

Über Merz Akademie – Hochschule für Gestaltung, Kunst und Medien

Die Merz Akademie zeichnet sich durch ihr interdisziplinäres Profil an der Schnittstelle von Kunst, Gestaltung, Geisteswissenschaft, Technologie und gesellschaftlicher Transformation aus. Als staatlich anerkannte, gemeinnützige Hochschule positioniert sie sich als innovativer Lernort zwischen klassischer Kunstakademie, Fachhochschule und geisteswissenschaftlicher Fakultät. Ihre akkreditierten Studiengänge sind einem avancierten Verständnis von medialer Autorschaft sowie den Erfordernissen der Berufsfähigkeit im breiten Feld zwischen Kunst und Medientechnologie verpflichtet und zeichnen sich durch kleine Studiengruppen sowie eine enge Verbindung zwischen Lehre und künstlerischer Praxis aus.

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