Im Jubiläumsjahr des Bauhauses laden die Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar und der Ökumenische Hochschulbeirat zu einem Gesprächskonzert ein. Zu Gast ist der Komponist Michael Denhoff, der Werke zu Bildern der Bauhauskünstler Paul Klee, Wassily Kandinsky und Lionel Feininger geschaffen hat. Unter dem Titel „Bauhaus – Musik!“ wird im Gesprächskonzert am Freitag, 10. Mai um 19:30 Uhr im Festsaal Fürstenhaus unter anderem „Die blaue Vier“ (1977) zu hören sein, eine Musik nach Bildern von Jawlensky, Klee, Kandinsky und Feininger für Cembalo und Schlagwerk. Die Interpreten sind die Studierenden Denis Yakovlev am Schlagwerk und Choi Sang-Mi am Cembalo.

„Es ist nur die optische und akustische Oberfläche, die sich beschreiben lässt und die in gegenseitige Beziehung gebracht werden kann“, erklärt der Komponist Michael Denhoff zu seinem Werk „Die blaue Vier“. „Das aber, was sich mitteilt, das, was in Folge als Empfindung in Bewegung gerät, entzieht sich eigentlich dem beschreibenden Wort“, so Denhoff. Im Rahmen des Gesprächskonzerts erklingt außerdem „Mit schwarzem Bogen“ (1979) in Gestalt von „Drei Betrachtungen über ein Bild von Kandinsky“ für Oboe solo, interpretiert von Marta Mestrovic. Die Moderation des Konzerts über Prof. Albrecht von Massow. Der Eintritt zum Gesprächskonzert ist frei!

Michael Denhoff studierte Violoncello bei Siegfried Palm und Erling Blöndal-Bengtsson, sowie Komposition bei Jürg Baur und Hans Werner Henze. Er erhielt zahlreiche Förderpreise, u.a. einen einjährigen Studienaufenthalt in der Villa Massimo in Rom. Heute lebt und arbeitet Denhoff in Bonn und ist Dozent für Kammermusik an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf. Als Dirigent und Cellist trat er mit verschiedenen Orchestern und Ensembles auf.

Seine Musik erregt international Aufmerksamkeit und wurde vielfach ausgezeichnet. Ur- und Erstaufführungen fanden bei diversen Festivals statt, u.a. beim Internationalen Beethovenfest Bonn, der Münchener Biennale, der MusikTriennale Köln und dem Klavierfestival Ruhr. Wichtige Inspirationsquellen seiner Orchester- und Kammermusikwerke sind Lyrik und Literatur, aber auch Werke bildender Künstler wie der Bauhausmeister.

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