Die Berichterstattung aus Osteuropa stärken: Das ist das Ziel des Recherchepreises Osteuropa. Gewonnen hat das Autorenteam von Robert Putzbach, Johanna-Maria Fritz und Philip Jokić, der zweite Preis geht an Julia Lauter und Holger Fröhlich. Der von „Hoffnung für Ost-europa“ und Renovabis in Form eines Stipendiums vergebene Preis ist mit bis zu 7.000 Euro dotiert. Er soll ambitionierten Journalistinnen und Journalisten die Recherche und Produktion aufwändiger Printreportagen ermöglichen. Verliehen wird der Preis am 4. Oktober 2019 in Chişinău, der Hauptstadt der Republik Moldau.

Die Gewinner des diesjährigen Recherchepreis Osteuropa stehen fest. Gefördert werden 2019 zwei Reportagen: Der erste Preis geht an Robert Putzbach, Johanna-Maria Fritz und Philip Jokić. Ihr Vorhaben greift das aktuelle Thema des Fachkräftemangels im Pflegebereich auf. Am Beispiel Serbien und Bosnien-Herzegowina sollen verschiedene Perspektiven ausgewanderter Pflegekräfte und ihrer Familien dargestellt sowie Lösungsmöglichkeiten und Strategien für den Arbeitsmarkt in den Herkunftsländern unter-sucht werden.

Überzeugend fand die Jury auch das Recherchevorhaben von Julia Lauter und Holger Fröhlich: 30 Jahre nach der Revolution in Rumänien portraitieren sie drei junge Rumänen und Rumäninnen, die sich im „Jubiläumsjahr der Revolution“ der Frage „Gehen oder Bleiben“ stellen. Der Journalist und die Journalistin erhalten als Zweitplatzierte eine Teilförderung für ihr Projekt.

Verliehen wird der Preis von „Hoffnung für Osteuropa“, einer Aktion des Diakonischen Werks Württemberg, und „Renovabis“, Solidaritätsaktion der deutschen Katholiken mit den Menschen in Mittel- und Osteuropa. Kooperationspartner des Preises ist n-ost, Netzwerk für Osteuropa-Berichterstattung. Mit dem Geld werden zeitintensive Recherchen zu Sozialreportagen aus den Ländern Mittel-, Südost- und Osteuropas ermöglicht. Ziel ist, den Alltag der Menschen in den Blick zu nehmen, den Umgang mit gesellschaftlichen Umbrüchen zu thematisieren und die Lebensumstände von Randgruppen zu zeigen.

Der Recherchepreis Osteuropa wird in diesem Jahr bereits zum sechsten Mal vergeben. Die offizielle Preisverleihung findet am 4. Oktober 2019 im Zusammenhang der diesjährigen Medienkonferenz von n-ost in Chisinau/Moldau statt.

Über den Diakonisches Werk der evangelischen Kirche in Württemberg e.V.

Die Diakonie Württemberg ist die soziale Arbeit der Evangelischen Landeskirche in Württemberg und der Freikirchen. Das Diakonische Werk Württemberg mit Sitz in Stuttgart ist ein Dachverband für 1.400 Einrichtungen mit fast 50.000 hauptamtlichen und 35.000 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Sie begleiten Kinder, Jugendliche und Familien, Menschen mit Behinderungen, alte und pflegebedürftige Menschen, Arbeitslose, Wohnungslose, Überschuldete und andere Arme, Suchtkranke, Migranten und Flüchtlinge sowie Mädchen und Frauen in Not. Täglich erreicht die württembergische Diakonie über 200.000 Menschen. Das Diakonische Werk Württemberg ist ebenfalls Landesstelle der Internationalen Diakonie, Brot für die Welt, Diakonie Katastrophenhilfe und Hoffnung für Osteuropa.

Bundesweit sind rund 525.000 hauptamtlich Mitarbeitende und etwa 700.000 freiwillig Engagierte in der Diakonie aktiv. Der evangelische Wohlfahrtsverband betreut und unterstützt jährlich mehr als zehn Millionen Menschen in Deutschland.

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