Das Jahr 2020 steht ganz im Zeichen des Coronavirus. Welche Auswirkungen die Pandemie auf die Zukunft haben wird, ist derzeit kaum absehbar. Doch schon jetzt beeinflusst das Virus diejenigen, die die Zukunft des Landes maßgeblich mitgestalten werden: Studenten. Das Bewertungsportal StudyCheck zieht über die veränderten Zugriffszahlen eine Bilanz darüber, welche Auswirkungen das Virus bereits jetzt auf die Wahl des Studienganges hat. 

Jeden Abend versammelten sich Menschen deutschlandweit, um denjenigen Applaus zu spenden, die täglich die eigene Gesundheit riskieren, um ihren Mitmenschen ein gewisses Maß an Normalität zu gewährleisten. Die Bewunderung, die die Deutschen unter anderem dem medizinischen Personal entgegenbringen, zeigt sich auf dem Vergleichsportal StudyCheck in einer eindeutigen Entwicklung: Vergleicht man die Zahl der Suchanfragen für bestimmte Studiengänge von März bis Mai 2020 mit den Anfragen im gleichen Zeitraum 2019 lässt sich feststellen, dass das Interesse an Studiengängen mit einer sozialen Komponente oder einem Fokus auf medizinischer Forschung seit Beginn der Corona-Krise spürbar angestiegen ist. 

Der Studiengang der Sanitäts- und Rettungsmedizin hat dabei beispielsweise um 63 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zugelegt, von 639 auf 1,129 Aufrufe. Die Suchanfragen auf das Studium des Hebammenwesens haben einen Anstieg von 47 Prozent erlebt. 1,086 statt 1,637 angehende Studenten informierten sich über das Fach. Das Studium der Public Health hat sich um 40 Prozent von 3,343 auf 4,681 Anfragen gesteigert. Das Studium der Pflege erfuhr einen Zuwachs von Interesse um 189 Prozent auf insgesamt 583 Suchanfragen. 

Auch die Forschung scheint eine größere Anziehungskraft auszuüben, als sie es noch im Vorjahr tat. Das Studium der Biomedizin hat einen kräftigen Anstieg im Interesse verbuchen können: Die Klickzahlen stiegen um 17 Prozent an, von 8,462 auf 9,968 Aufrufe. Das noch relativ unbekannte Studienfach der Zukunftsforschung hat sich von immerhin 140 auf 456 Aufrufe um ganze 233 Prozent gesteigert. Die Epidemiologie verbucht einen Interessenszuwachs von 192 Prozent, von 835 auf 2,507 Suchanfragen. Den höchsten prozentualen Anstieg aller bei StudyCheck gelisteten Studiengänge, erfuhr die Forensik, die 837 Prozent mehr Suchanfragen generierte, als im Vorjahr.  

Für eine Überraschung sorgt das (immer noch) beliebte Medizinstudium. Hier sank die Zahl um 22 Prozent auf 11,754. Auch andere Studiengänge, die sonst die Listen der beliebtesten Fächer anführen, verbuchten einer Abnahme an Suchanfragen. Darunter beispielsweise die Betriebswirtschaftslehre mit einem Rückgang von 23 Prozent (auf immer noch 12,139) oder Maschinenbau mit 38 Prozent weniger gezählten Suchen. 

Hendrik Ewers, Studienexperte bei StudyCheck, ordnet die Entwicklungen ein: „Das Interesse der angehenden Studierenden an einem Medizinstudium war die letzten Jahre immer auf einem hohen Niveau, was man gut an den teils sehr hohen Numerus Clausus erkennt. Im Gegensatz dazu können neuartige und noch eher unbekannte Studiengänge natürlich deutlich leichter hohe Wachstumsraten erzielen. Studiengänge aus den Bereichen Pflege oder Epidemiologie erhalten durch den Fachkräftemangel im Pflegebereich bzw. die derzeitige Corona-Krise eine hohe öffentliche Aufmerksamkeit und stehen dadurch auch stärker in der Wahrnehmung der angehenden Studierenden."

Betrachtet wurden die Suchanfragen auf dem Vergleichsportal StudyCheck im Zeitraum vom 16. März bis zum 3. Mai 2019 mit den Suchanfragen im Zeitraum vom 18. März bis 5. Mai 2020. 

Die Meldung zum Download: www.wilde.de/Anlage/PM_Corona_und_die_Studienwahl.pdf

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

OAK – Online Akademie GmbH & Co. KG
Zollstockgürtel 63
50969 Köln
Telefon: +49 (221) 500031-275
Telefax: +49 (221) 500031-29
http://www.online-akademie.com

Ansprechpartner:
Sarah Krams
PR Managerin
E-Mail: sarah.krams@googlemail.com
Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.

counterpixel