Anlässlich der Agrarministerkonferenz im Saarland fordern der Deutsche Bauernverband (DBV) und der Deutsche Jagdverband (DJV) ein koordiniertes Vorgehen gegen die Afrikanische Schweinepest (ASP): Ein zentraler Krisenstab sollte die Aktivitäten über Kreis- oder Bundeslandgrenzen hinweg steuern. Insbesondere die Grenze zu Polen muss wildschweinsicher werden, damit infizierte Tiere nicht regelmäßig nachkommen. Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen sind aufgerufen, eng zusammenzuarbeiten und die Empfehlungen des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) umzusetzen. Gemeinsam mit dem DJV hat das FLI effiziente Maßnahmen www.jagdverband.de/sites/default/files/2017-10%20DJV-FLI_2_Massnahmenkatalog-ASP.pdf veröffentlicht, die je nach Situation vor Ort nach dem Baukastenprinzip kombiniert werden können.

DBV und DJV fordern weiterhin die Einbindung von Ortskundigen bei Kadaversuche und Bergung vor Ort, vor allem Jäger, Land- und Forstwirte. Für diese freiwilligen Hilfskräfte muss es einen ausreichenden Versicherungsschutz und eine angemessene Entschädigung geben. Früherkennung eines Seuchenherds und dessen Isolierung sind entscheidend, um Infektionsketten zu unterbrechen. Die Kernzone muss bei einem ASP-Ausbruch möglichst schnell und großräumig wildschweinsicher gezäunt werden. Hier besteht noch erheblicher Handlungsbedarf.

Entlang der polnischen Grenze sollte die Wildschwein-Bejagung auf deutscher Seite stark intensiviert werden. Gemäß den Empfehlungen des FLI soll der Wildschweinbestand in der Pufferzone um einen ASP-Ausbruchsherd massiv reduziert werden. Politik und Behörden sind gefordert, Hürden schnellstmöglich abzubauen. Der DJV hat dazu einen 11-Punkte-Katalog vorgelegt.

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

Deutscher Bauernverband e.V.
Claire-Waldoff-Straße 7
10117 Berlin
Telefon: +49 (30) 31904-407
Telefax: +49 (30) 31904-431
http://www.bauernverband.de

Ansprechpartner:
DBV-Pressestelle
Telefon: +49 (30) 31904-240
E-Mail: presse@bauernverband.net
Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.

counterpixel