In der aktuellen Corona-Situation ist sich auch das Handwerk seiner Verantwortung bewusst und appelliert daher an die Betriebe landesweit, allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Einhaltung der AHA- sowie weitergehender Hygieneregeln während der Arbeitszeit sowie auf dem Weg zur Arbeit zu ermöglichen. „Wo immer möglich, sollten die Betriebe ihre Leute daher im Homeoffice arbeiten lassen“, lautet die eindringliche Bitte von Thorsten Freiberg, Präsident von Handwerk Schleswig-Holstein e.V. – gleichwohl kommt für ihn eine Homeoffice-Pflicht nicht in Frage.

„Die Lage ist in der Tat sehr beunruhigend und die Zahlen sind besorgniserregend, auch bei uns in Schleswig-Holstein. Wir sind daher alle gemeinsam aufgefordert – nicht nur jeder Einzelne, sondern auch wir als Handwerk insgesamt –, uns dem Virus entgegenzustellen und jede nur denkbare Möglichkeit zu nutzen, um Ansteckungen zu vermeiden und Leben zu retten“, sagte Freiberg heute in Kiel. Sein Verband unterstütze die Linie der Landesregierung, Kontakte zu vermeiden, wo immer es geht und dafür „auch zu Hause zu bleiben“.

In manchen Bereichen sei dies jedoch schlichtweg nicht möglich, so Freiberg: „Wenn beispielsweise der Klempner zu einem Notfall gerufen wird, weil die Heizung ausgefallen ist, kann er die Heizung leider nicht vom Homeoffice aus wieder zum Laufen bringen.“ Daher sei man sich zum einen der Systemrelevanz einiger Berufsfelder bewusst, aber auch der Verantwortung und dem entgegengebrachten Vertrauen. „Wir sind dankbar, dass wir in den allermeisten Handwerksbereichen arbeiten dürfen, Friseure und Kosmetiker ausgenommen, und unsere Betriebe beweisen jeden Tag aufs Neue, dass das Vertrauen in sie gerechtfertigt ist“, so Freiberg. Ihm sei kein Fall bekannt, wo durch die Arbeit eines Handwerkers ein größeres Infektionsgeschehen entstanden sei: „Wir gehen alle sehr vorsichtig mit der Situation um und schützen unsere Mitarbeiter, aber auch unsere Kunden durch umsichtiges und vorsichtiges Verhalten sowie striktes Einhalten der Hygieneregeln.“ Dies konsequent fortzuführen, müsse in den kommenden Wochen im Fokus stehen, „und ich bitte die Betriebsinhaber und jeden einzelnen Mitarbeitenden herzlich, diesen Weg in Eigenverantwortung gemeinsam mit uns zu gehen“. Schließlich „wollen sich auch unsere Kunden darauf verlassen“, wenn sie den Handwerker ihres Vertrauens mit einer Arbeit beauftragen.

Wie wichtig es sei, überhaupt weiterarbeiten zu können und Erträge generieren zu dürfen, erkenne man unschwer bei einem Blick auf die Kultur- und Veranstaltungslandschaft. „Hier müssen wir als Handwerk zeigen, dass wir ein sicherer Anker sind – in vielerlei Hinsicht“, so Freiberg abschließend.

 

Über Handwerk Schleswig-Holstein e.V

Handwerk Schleswig-Holstein – Vereinigung der Fachverbände und Kreishandwerkerschaften vertritt als Unternehmens- und Arbeitgeberverband die Interessen des freiwillig organisierten Handwerks in Schleswig-Holstein. Mitglieder sind 26 Fachverbände und Landesinnungen vom Baugewerbe bis zur Zahntechnikerinnung sowie zwölf Kreishandwerkerschaften als regionale Organisationen des Handwerks und Geschäftsführungen der Innungen.

Die Vereinigung repräsentiert damit rund 8000 Handwerksbetriebe in Schleswig-Holstein.

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