Ein beliebter Aussichtspunkt über den Solling ist wieder sicher erreichbar: Die Wanderwege zum Sollingturm bei Uslar-Sohlingen sind instandgesetzt und die letzten Wegweiser-Schilder angebracht. Das teilt das Niedersächsische Forstamt Dassel mit. Gemeinsam mit dem Sollingverein haben die Niedersächsischen Landesforsten die Zuwegungen zu dem weit über die Region bekannten Ausflugziel aufgebessert. „Seit vergangenem Jahr sind wir an dem Projekt dran und haben auf rund 600 Meter Länge den befestigten Wanderweg neu aufgeschottert“, beschreibt Revierförster Sebastian Tews die Arbeiten und ergänzt: „Radfahrer, Reiter oder Familien mit Kinderwagen können den Turm jetzt leichter erreichen“, so der Leiter der Försterei Eschershausen. Die vorhandenen Wanderwege seien in die Jahre gekommen und einige Schilder verloren gegangen, sagt Tews. Und die Aufarbeitung der Sturm- und Borkenkäferschäden habe die Wege in Mitleidenschaft gezogen. Mit örtlichen Bauunternehmen habe man nun die Wege Stück für Stück in den zwei zurückliegenden Jahren wieder hergerichtet, so der Forstmann.

Sollingverein Uslar in die Sanierung eingebunden

Sebastian Tews hat den Sollingverein Uslar in die Sanierung eingebunden und mit Frank Jörn als Sollingturm-Beauftragten und Karl-Heinz Jörn zwei Aktive aus dem Heimatverein an seiner Seite. Die neuen Wegweiserschilder stammen aus deren Werkstatt. Inzwischen haben sie auch die letzten Schilder installiert und so die Wege zum Turm durch das Revier von Förster Tews ein stückweit sicherer gemacht. Der Sollingverein freut sich über die Aufwertung des Wanderziels in den Landesforsten. „Auch die unbefestigten Wege sind in diesem Jahr instandgesetzt und der Steilaufstieg zum Turm direkt vom Parkplatz “Am Knobben“ hat eine Umleitung erhalten“, beschreibt Frank Jörn die im Herbst abgeschlossenen Arbeiten. So können wir ruhigen Gewissens in die Winterpause gehen und haben die Wanderregion Solling rund um den attraktiven Aussichtspunkt fit gemacht für die kommende Saison. Dass die ähnlich gut verlaufen wird wie die letzten beiden Jahre, da sind sich die Forstleute der Landesforsten und auch die Mitglieder des Sollingvereins Uslar sicher. „Der Solling als abwechslungsreiches Mittelgebirge mit seinen ausgedehnten Mischwäldern erlebt eine wahre Renaissance. Die Aussichtstürme über unseren Wäldern, die offenen Wiesentäler oder unsere Moorgebiete sind wahre Besuchermagnete“, bewertet Förster Tews die Schätze in den Solling-Revieren. „Ohne die ehrenamtliche Arbeit des Sollingvereins wären solche Naturschätze vielerorts nicht erlebbar, stellt der Forstmann klar und ergänzt „solche Investitionen in den Erholungswert der Naturlandschaft übernehmen wir gerne, um unseren Wald für die Leute attraktiv zu halten.“

Hintergrund:

Der Sollingverein Uslar besteht seit 1892 als Zweigverein des Sollinghauptvereins in Neuhaus. Der Verein kümmert sich als Eigentümer des Sollingturms um dessen Pflege und Unterhaltung. Daneben engagiert er sich auch für das Museums Uslar sowie allgemein der Landschafts- und Kulturförderung. Der Verein unter Vorsitz von Dr. Daniel Althaus besitzt über 50 Mitglieder.

Der Sollingturm wurde 1934-1935 durch den Sollingverein Uslar auf dem 444 Meter hohen Strohtberg erbaut und gewährt mit seinen 36 Metern Höhe einen schönen Blick über die Sollinglandschaft. Hierzu müssen jedoch zuerst 161 Stufen erklommen werden.

Die Landesforsten weisen darauf hin, dass ein Befahren der gesperrten Waldwege zum Turm mit Fahrzeugen nicht erlaubt ist. Dies hat auf den steilen Passagen schon mehrfach zu gefährlichen Situationen für Radfahrer, Reiter und Fußgänger geführt und wird deshalb nicht geduldet.

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