Die Digitalisierung hat in den letzten Jahren alle Bereiche des Lebens erfasst, auch das Handwerk und die Industrie. Durch den Einsatz neuer Technologien und die Digitalisierung von Arbeitsprozessen können Unternehmen ihre Effizienz steigern und neue Geschäftsfelder erschließen. Das führt oft aber auch zu Fragen und Unsicherheiten. Die Handwerkskammer für Ostfriesland, die Industrie- und Handelskammer für Ostfriesland und Papenburg (IHK), die Agentur für Arbeit Emden-Leer und der Digital Hub Ostfriesland (DHO) haben das zum Anlass genommen, interessierte Betriebsinhaberinnen und -inhaber zu einer gemeinsamen Veranstaltung rund um das Thema Digitalisierung einzuladen. Im Vordergrund standen dabei Beispiele aus dem Praxisalltag sowie die kostenfreien Beratungsangebote der verschiedenen Institutionen vorzustellen.

„An dem Thema Digitalisierung kommt keiner mehr vorbei“, brachte es Maik Wölfle, Geschäftsführer der Böwe GmbH in Aurich, auf den Punkt und berichtete von der Eröffnung seines ersten Online-Shops. „Das war 2003. Seitdem hat sich natürlich eine Menge getan. Und ich kann Ihnen sagen, wir haben alle Fehler gemacht, die man machen kann. Aber wir haben auch eine Menge daraus gelernt“, so der Unternehmer. Inzwischen habe sich sein Shop so gut entwickelt, dass er knapp 15 Prozent seines Umsatzes damit generiere. Danach ging es mit einem Praxisbeispiel aus dem Handwerk weiter. Friseurmeisterin und Vizepräsidentin der Handwerkskammer Imke Hennig erläuterte, wie wichtig ein eigener Social Media Auftritt inzwischen geworden ist. „Wenn man auf Facebook oder Instagram nicht vertreten ist, existiert man für die junge Generation buchstäblich nicht“, so Hennig. Sie selbst sei inzwischen seit gut zehn Jahren dort aktiv und nutze die Kanäle für Werbeaktionen für ihren Salon Hairfashion in Wiesmoor und zur Mitarbeitergewinnung.

Das konnte auch Fleischermeister Markus Leggedör aus Weener bestätigen. „Klassische Printwerbung mache ich gar nicht mehr. Wir generieren unsere Reichweite fast nur noch über Facebook“, erklärte er und berichtete außerdem über die erfolgreiche Implementierung einer App, die er während der Coronazeit entdeckte und über die seine Kunden ihre Wurst- und Fleischwaren online vorbestellen können. Und das scheint erst der Anfang gewesen zu sein. Aktuell plant der Fleischsommelier einen Smart Store (personalfreies Ladengeschäft) neben seiner klassischen Fleischerei in Weener zu errichten. Dieser soll mit verpackter Ware aus dem Kühl- und Trockensortiment bestückt werden. „Damit wollen wir auch dem anhaltenden Fachkräftebedarf ein wenig entgegenwirken. Denn durch dieses zusätzliche Angebot können wir, trotz kleinem Personalstamm, der Nachfrage unsere Kunden gerecht werden“, erklärte er.

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