Wie gelingt nachhaltige Ernährung? Wie kann eine zukunftsfeste Tierhaltung aussehen? Warum sind Moore und Wälder so wichtig für den Klimaschutz und was macht den Ökolandbau so besonders klimafreundlich? Auf der Grünen Woche 2024 (19. bis 28. Januar) können sich Besucherinnen und Besucher in Halle 23a beim Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) aus erster Hand über gesundes Essen, Artenvielfalt und Klimaschutz, regionale Wertschöpfung und zukunftsfeste Tierhaltung informieren. Zentral dabei: nachhaltige Ernährung und Landwirtschaft in Zusammenhängen denken und erleben.

Auf der Grünen Woche 2024 präsentiert das BMEL folgende Themenschwerpunkte:

Gesunde Ernährung

Die gesunde Wahl zur einfachen Wahl machen: Das BMEL will es allen Menschen in Deutschland erleichtern, sich gesund und nachhaltig zu ernähren. Verbraucherinnen und Verbraucher können in der BMEL-Halle interaktiv erfahren, wie sie beim Kochen ihre eigene Klimabilanz ganz einfach verbessern können, wenn sie einzelne Zutaten austauschen. Gemeinsame Kochaktionen und Blindverkostungen geben zudem Einblicke in die Vielfalt unserer Lebensmittel: von regionalen Produkten über Fair-Trade-Schokolade und Kakao, sowie pflanzliche Lebensmittel und nachhaltige Verpackungsmaterialien.

Artenvielfalt & Klimaschutz

Ob autonomer Erdbeer-Ernte-Roboter, Moorschutz oder Apps zur Bestimmung verschiedener Holzarten: Im Bereich Artenvielfalt und Klimaschutz zeigt das BMEL die Vielfalt der Maßnahmen zum Erhalt der Artenvielfalt und dem Schutz des Klimas im Ernährungs- und Agrarbereich. Hier treffen die Besucherinnen und Besucher unter anderem auf echte Bienenvölker im Flugkasten, können an Honigverkostungen teilnehmen und lernen im Stadtgarten, welche Pflanzenarten sich für insektenfreundliche Gärten oder Balkone eignen. An einem Ökolandbau-Stand klären Landwirtinnen und Landwirte darüber auf, wieso der Ökolandbau positive Effekte auf die Artenvielfalt hat. Besucherinnen und Besucher können außerdem Bio-Produkte kosten. Auch Mooren, deren Erhalt einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leistet, können Interessierte in der BMEL-Halle besonders nah kommen: Exponate zum Anfassen – wie beispielsweise Torfmoose, Moorböden oder Materialien aus Paludikultur – vermitteln den Besucherinnen und Besuchern authentische Eindrücke von diesem natürlichen Klimaschützer. In der Wald-Ecke können Besucherinnen und Besucher mit ihren Sinnen Informationen über einen weiteren dieser natürlichen Klimaretter, unseren heimischen Wald, entdecken. Darüber hinaus zeigt das BMEL Projekte über die Verbesserung des Bodenlebens, zum urbanen Gartenbau und digitale Methoden für eine nachhaltige Bewirtschaftung in der Landwirtschaft.

Ländliche Regionen & regionale Wertschöpfung

Unsere ländlichen Regionen gehören zu den Kraftzentren unseres Landes: Über die Hälfte der Bevölkerung lebt hier und trägt zur Vielfalt und wirtschaftlichen Stärke Deutschlands bei. In der Halle 23a können die Besucherinnen und Besucher in einem als Dorfladen gestalteten Stand erleben, was unsere ländlichen Regionen so lebenswert macht. Vor Ort begegnen sie außerdem Vertreterinnen und Vertretern von Projekten, mit denen das BMEL die ländlichen Regionen fördert und zu gleichwertigen Lebensverhältnissen in Stadt und Land beiträgt. Die Vielfalt des ländlichen Raums spiegelt sich auch in der Vielfalt der Lebensmittel wider, die dort produziert werden. Davon können sich Besucherinnen und Besucher in der Halle bei der Verkostung von Produkten aus den Regionen ein Bild machen.

Zukunftsfeste Tierhaltung

Damit landwirtschaftliche Tierhaltung in Deutschland zukunftsfest wird, steht der Umbau der Tierhaltung ganz oben auf der Agenda des BMEL. In der BMEL-Halle erhalten Verbraucherinnen und Verbraucher Informationen über den Mehrwert der staatlichen, verpflichtenden Tierhaltungskennzeichnung, mit der das BMEL mehr Transparenz beim Einkauf schafft und die Leistung der Landwirtschaft für bessere Haltungsbedingungen sichtbar macht. An einem Stand, der an einen begehbaren Schweinestall erinnert, erfahren die Gäste mehr über die verschiedenen Haltungsformen. Mit dem Projekt „DigiSchwein“ vermittelt das BMEL zudem Einblicke in den Nutzen der Digitalisierung im Stall. Hier wird gezeigt, wie mithilfe moderner Frühwarnsysteme eine tiergerechte und ressourcenschonende Schweinehaltung gefördert wird.

Landwirtschaft & das Recht auf Nahrung weltweit

Das BMEL setzt sich auch auf internationaler Ebene für krisenfeste Agrar- und Ernährungssysteme ein, um das Recht auf angemessene Nahrung weltweit zu gewährleisten. In seiner Halle zeigt das Ministerium den Besucherinnen und Besuchern anhand seiner bilateralen Projekte (zum Beispiel aus Sambia, Thailand, der Ukraine oder Äthiopien), wie es diesem Ziel ganz praktisch nachgeht.

Fischerei

Nur gesunde Fischbestände mit stabilem Erhaltungszustand sichern die Zukunft einer nachhaltigen Fischerei in Deutschland. Dabei kommt es auch darauf an, nicht beabsichtigte Beifänge zu reduzieren. Besucherinnen und Besucher erfahren im Austausch mit Fachleuten und mithilfe anschaulicher Exponate Wissenswertes zur selektiven Fangtechnik für weniger Beifänge.

Karriere im Ministerium?

Wie ist das BMEL aufgebaut? Um welche Themen und Aufgaben kümmert man sich dort? Und komme ich für eine Karriere infrage? Mitarbeitende des Ministeriums informieren am BMEL-Infopoint interessierte Bewerberinnen und Bewerber.

Über die Grüne Woche

Die Grüne Woche zählt bundesweit zu den traditionsreichsten Messen und zu den bekanntesten Veranstaltungen in Deutschland. Gegründet 1926 im Berlin der Goldenen Zwanziger, ist sie einzigartig als internationale Leitmesse für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau. Aussteller aus aller Welt präsentieren an zehn Veranstaltungstagen ein umfangreiches Produktangebot. Zudem gibt die Grüne Woche aktuellen gesellschaftlichen Fragen wie Klimaschutz, Kreislaufwirtschaft, Ressourcenschonung und nachhaltige Landnutzung eine Bühne. Vom 19. bis 28. Januar 2024 findet die 88. Ausgabe der Grünen Woche statt. Die Grüne Woche ist Ausgangspunkt für das Global Forum for Food and Agriculture (kurz GFFA). Das GFFA ist die führende internationale Konferenz zu zentralen Zukunftsfragen der weltweiten Land- und Ernährungswirtschaft. Höhepunkt ist das Treffen von über 70 Agrarministerinnen und Ministern..

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