Die Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen wurde vom Wissenschaftsminister Prof. Dr. Konrad Wolf gestern zusammen mit der Universität Trier zum Gesundheitsschwerpunkt im Zusammenhang mit der Umsetzung der Teilakademisierung in den Pflegefachberufen ernannt. Zur Schaffung von neuen Studienangeboten erhält sie für die anstehenden Schritte auf dem Weg der Umstellung und Erweiterung ihrer Programme zwei zusätzliche Professuren und eine Mitarbeiterstelle für die Praxiskoordination.

„Wir wollen mit dem Ausbau der Studienangebote weitere, hochqualifizierende Ausbildungskapazitäten schaffen und dem steigenden Bedarf an Pflege-Fachkräften Rechnung tragen“, erläuterte Wissenschaftsminister Prof. Dr. Konrad Wolf anlässlich einer Veranstaltung in Trier. Er unterstrich dabei die besondere Bedeutung für die Landesregierung: „Mit der Universität Trier und der Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft in Ludwigshafen ermöglichen wir eine gute regionale Verteilung der Studienangebote im Bereich der Pflege“. Der starke Aufbau bei den Pflege- und Gesundheitsberufen durch die beiden Hochschulen als Gesundheitsschwerpunkte sei ein Meilenstein bei der Sicherstellung der Pflegeversorgung in Rheinland-Pfalz.

Hochschulpräsident Prof. Dr. Peter Mudra zeigte sich erfreut über die besondere Würdigung der Leistungen, die mit dem Aufbau der Pflege-Studiengänge und des Hebammen-Studiengangs einhergingen, sowie der anerkannten Fachkompetenz der gesamten Hochschule im Gesundheitsbereich. Er verwies darauf, dass man mit dem „Ludwigshafener Gesundheitsportfolio“ über eine große Vielfalt von qualifizierten Angeboten und Handlungsfeldern verfüge. Zu den derzeit fünf Studiengängen gehörten hier im Bereich der anwendungsbezogenen Forschung das Forschungsnetzwerk Gesundheit und das Institut für Management, Ökonomie und Versorgung im Gesundheitsbereich (IMÖVG) sowie im Bereich des Transfers eine starke Einbindung in regionale und überregionale Netzwerke wie InnoNet HealthEconomy, dem Netzwerk der Gesundheitswirtschaft in Rheinland-Pfalz, dazu. 

Der primärqualifizierende Bachelorstudiengang „Angewandte Pflegewissenschaft“ solle im Wintersemester 2021/22 als siebensemestriges Programm an den Start gehen und den bisherigen dualen ausbildungsintegrierten Studiengang ablösen. Nach erfolgreichem Abschluss des Studiums erwerben die Absolventinnen und Absolventen den akademischen Bachelorgrad sowie die generalistische Berufsanerkennung als „Pflegefachfrau bzw. Pflegefachmann“. Auch der primärqualifizierende Bachelorstudiengang „Hebammenwesen" solle voraussichtlich im Wintersemester 2021/22 mit Blick auf die für dieses Gesundheitsfeld vorgegebene Vollakademisierung neu ausgerichtet werden und als siebensemestriger Studiengang für „Angewandte Hebammenwissenschaft“ mit einer zusätzlichen Teilzeitoption an den Start gehen.   Weiterhin sei zur Erhöhung der Attraktivität und als Beitrag zur fachlichen Weiterentwicklung der Pflege- und Hebammenwissenschaften für 2020 die Einrichtung eines Masterstudiengangs für den Bereich Pflege und Hebammenwesen als konsekutiver Masterstudiengang mit dem Titel „Innovative Versorgungspraxis in der Pflege und im Hebammenwesen“ vorgesehen.

Für den Erwerb der Handlungskompetenz in der Pflege und im Hebammenwesen sei die inhaltliche Vernetzung der Lernorte Hochschule und Praxis bedeutsam, wobei der Kompetenzzuwachs bei den Studierenden auch durch ein integriertes Skills-Lab-Konzept bewerkstelligt werden solle.

„Mit der Teilakademisierung der Pflegefachberufe und der Vollakademisierung der Hebammenausbildung geht unsere Hochschule einen für Rheinland-Pfalz und seine Zukunftsfähigkeit wichtigen Weg“, hob Mudra die Bedeutung der Vereinbarung seiner Einrichtung mit dem Wissenschaftsministerium hervor, die insbesondere auch das Verständnis einer nachhaltigen Begleitung der zweifellos fordernden Prozesse beinhalte.

„Für das Vertrauen und die Unterstützung seitens des Wissenschaftsministeriums möchte ich mich bedanken – ebenso bei meinem Team an der Hochschule, das mit seiner Kompetenz und seinem Engagement das Ganze erst möglich macht“, so Mudra.

Nach seiner Überzeugung setze man damit für die strategische Ausrichtung der Hochschule sehr bedeutende Akzente. Hierzu gehöre auch die im Rahmen der Zusammenarbeit mit der Universität Trier vorgesehene Vereinbarung zu kooperativen Promotionen im pflegewissenschaftlichen Bereich.

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